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Samstag, Juli 4, 2026
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Suchst du fachspezifische Begriffe? Hier unser Glossar …

© Charl Vera, Pixabay

Wir stellen euch hier unser neues Glossar vor. Dabei geht es vor allem um eine Sammlung von Begriffen, die in unseren Beiträgen vorgekommen sind, von denen wir glauben, dass sie erklärungswürdig sind. Das heißt, es geht uns jetzt nicht darum ein „Fachlexikon“ zu erstellen, doch wenn ihr – als interessierter Leser – Vorschläge für weitere Einträge in unser Glossar habt, schreibt es unten in die Kommentare, oder schickt mir ´ne Mail: andreas.cattarius@web.de


A


Abkürzungen (allgemeine)

EVVC = Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren
AUMA = Verband der deutschen Messewirtschaft
VdS = Vereinigung deutscher Stadionbetreiber
DFB = Deutscher Fußballbund e.V. – Abt. Sicherheit
DFL = Deutsche Fußball Liga GmbH

Additive Farbmischung

= In einem dunklen Raum ergibt die Übereinanderprojektion der drei Primär(licht)farben Rot-orange, Grün und Blau-violett (Lichtfarben, RGB) auf einer weißen Leinwand weiß.

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Im Gegensatz zu den Lichtfarben, sind „Körperfarben“ Deckfarben wie Künstlerfarben, Lacke oder deckende Dispersionsfarben, die in der „subtraktiven“ Farbmischung schwarz ergeben. Dazu werden die Primärfarben gelb, Cyan (blau) und Magenta (rot) zu gleichen Teilen vermischt und auf eine Leinwand aufgetragen. Siehe auch → Subtraktive Farbmischung .

Aftertouch

Als Aftertouch (Nachdruck) bezeichnet man bei elektronischen Tasteninstrumenten wie Synthesizern oder Keyboards die Steuerung durch den auf die Tastatur ausgeübten Druck.

Durch stärkeres oder schwächeres Drücken der Taste nach dem eigentlichen Tastendruck werden dabei kontinuierlich weitere Signale erzeugt, die verwendet werden, um Ton oder Klangfarbe zu modulieren – etwa die Tonhöhe, die Intensität eines Vibratos, die Lautstärke, aber auch die verwendete Wellenform oder den Filter.

Speziell beim Einsatz von MIDI-Geräten gilt es, zwischen zwei Arten von Aftertouch zu unterscheiden:

  • monophoner Aftertouch („Channel Aftertouch“), bei dem der Druckwert sich auf alle im jeweiligen MIDI-Kanal übertragenen Noten gleich auswirkt.
  • polyphoner Aftertouch, der für jede Note einzeln übertragen wird.

AES50

= ein professioneller digitaler Audio-Verbindungsstandard, der eine bidirektionale Übertragung von mehrkanaligem Audio über ein einzelnes CAT5/6-Netzwerkkabel mit niedriger Latenz und hoher Bandbreite ermöglicht.

Er wird hauptsächlich in der professionellen Audiotechnik für die Verbindung von Digitalmischpulten, Stageboxen und anderen Geräten verwendet, insbesondere von Marken wie Behringer, Midas und Klark Teknik, die den Standard als Alternative zum MADI-Standard entwickelt haben.

AES67 (technischer Standard)

AES67 ist keine physische oder softwarebasierte Schnittstelle, sondern ein offener, technischer Standard: Er definiert, wie Audiodaten in professionellen IT-Netzwerken (Audio-over-IP) übertragen und synchronisiert werden. (Quelle: Sennheiser = Dante & AES67 – Was ist der Unterschied)

AES67 ist ein offener Interoperabilitätsstandard, der von der Audio Engineering Society entwickelt wurde. Im Gegensatz zu DANTE ist AES67 kein proprietäres (Proprietär = mangelnde Kompatibilität → Urheberrecht) Protokoll, sondern vielmehr ein Framework (Grundgerüst), das verschiedene IP-basierte Audionetzwerke miteinander verbindet. AES67 bildet eine Brücke zwischen verschiedenen Netzwerktechnologien und ermöglicht die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen. (Quelle: Mebucom – „Dante vs. AES67: Ein Vergleich zweier Audionetzwerk-Technologien“)

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ADAT (Schnittstelle)

Die Abkürzung ADAT steht für Alesis Digital Audio Tape  und gehört als Marke ursprünglich dem Hersteller Alesis . Der Name wurde zunächst für ein digitales Aufnahmesystem verwendet, das mit S-VHS-Kassetten arbeitet und bei dem die Audiosignale optisch über Lichtleiterkabel transportiert werden. Aufnahmen auf Festplatten waren zur Zeit der Veröffentlichung im Jahr 1992 noch unbezahlbar, deshalb setzten Hersteller auf Tapes, die eigentlich primär für Videoaufnahmen gedacht waren.

Heute wird der Name ADAT ausschließlich als Bezeichnung dieser digitalen Schnittstelle verwendet. Über TOSlink (steht übrigens für Toshiba Link ) über­trägt ADAT digitale Audiodaten auf bis zu acht Mono-Kanälen, dann mit einer Auflösung von 24 Bit und bis zu 48 kHz. Vier Kanäle mit bis zu 96 kHz oder zwei Kanäle mit 192 kHz lassen sich über den sogenannten S/MUX-2 Betrieb als Alternative nutzen.

Am häufigsten wird ADAT dafür benutzt, recht unkompliziert zusätzliche Audiokanäle als zusätzliche Ein-oder als Ausgänge in dein Recording-Setup einzubinden. Wenn das Audiointerface beispielsweise „nur“ zwei analoge Ein- und Ausgänge bietet, fügst du digital über ADAT zusätzliche Ins/Outs hinzu – vorausgesetzt, das Interface verfügt über die erforderlichen Anschlüsse.

Algorithmus

= eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Ein Algorithmus ist eine klare, endliche Abfolge von unzweideutigen Anweisungen, die ein Problem löst oder eine Aufgabe ausführt.

Algorithmen in der Programmierung sind vielfältig: In elektronischen Steuergeräten für den Einsatz im Kfz beispielsweise, oder der Rechtschreib- und Satzbau-Kontrolle in einer Textverarbeitung, bis hin zu komplexen Analysetools für Aktienmärkte stecken tausende Algorithmen die ihrer programmierten Bestimmung folgen. Hinsichtlich der Ideen und Grundsätze, die einem Computerprogramm zugrunde liegen, wird dem Algorithmus jedoch in der Regel urheberrechtlicher Schutz versagt.

Populärer Gebrauch des Begriffs

Seit etwa 2015 hat sich der Begriff des Algorithmus im Zusammenhang mit Online-Marketing in der Presse- und Alltagssprache etabliert. Algorithmen bestimmen vor allem bei werbefinanzierten Angeboten, welche Inhalte und welche Werbeanzeigen dem Anwender gezeigt werden. Ziel dieser Algorithmen ist es, den Anwender möglichst lange auf einer Plattform zu halten: Es werden nur Anzeigen eingeblendet, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Klicks am höchsten ist.

Der Begriff Algorithmus fällt auch allgemein, wenn eine Software nach unbekannten, aber offensichtlich komplexen Regeln entscheidet. Beispielsweise, welche Ergebnisse von einer Suchmaschine angezeigt werden. Dabei schwingt häufig ein gewisses Unbehagen mit, eben weil dieser Algorithmus nicht transparent ist. Quelle: Wikipedia

Audio-Inpainting

= auch Audio-Interpolation, ist eine Methode zur Audiorestauration, bei der fehlende oder beschädigte Teile eines digitalen Audiosignals wiederhergestellt werden. Inpainting-Techniken werden dann eingesetzt, wenn Teile des Audiosignals aufgrund verschiedener Faktoren wie Übertragungsfehlern, Datenbeschädigung oder Fehlern bei der Aufnahme verloren gegangen sind.

Das Ziel des Audio-Inpaintings besteht darin, die Lücken (also die fehlenden Teile) im Audiosignal nahtlos zu füllen, so dass die rekonstruierten Teile nicht mehr vom Originalinhalt zu unterscheiden sind und hörbare Verzerrungen oder Veränderungen vermieden werden. Quelle: Wikipedia

Audit

Ein Audit  ist eine systematische, unabhängige und dokumentierte Überprüfung (eine Revision oder Prüfung), die darauf abzielt festzustellen, ob Prozesse, Produkte, Systeme oder Organisationen bestimmte, festgelegte Anforderungen erfüllen.

Ziel eines Audits  ist es, die Einhaltung von Standards und Richtlinien zu prüfen, potenzielle Schwachstellen aufzudecken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Audits   können intern (durch das Unternehmen selbst) oder extern (durch unabhängige Dritte) durchgeführt werden und spielen eine wichtige Rolle im Qualitätsmanagement.


B


Buffer (Impedanz-Buffer)

Ein Impedanzwandler (engl. Buffer) wandelt das hochohmige Gitarrensignal in ein niederohmiges um, was es ermöglicht lange Kabelwege zu führen ohne einen klangbeeinflussenden Effekt sowie Signalverlust hinnehmen zu müssen.

Bypass

= Umgehung eines Geräts/Effekts in einer Signalkette. Ein Effektgerät oder Prozessor in der Signalkette wird überbrückt – das Signal bleibt dabei unverändert.


C


Center-Cluster

= Bei Großveranstaltungen in großen hohen Hallen eine zusätzliche, zentral über dem Publikum platzierte Gruppe von Lautsprechern, die dazu dient, das Publikum in der Mitte mit vergleichbarer Lautstärke und klar verständlichen Dialogen zu beschallen, was bei weitläufigen Boxentürmen sonst schwierig wäre. Der Center-Cluster  stellt eine Hauptbeschallungsanlage dar und sorgt für eine gleichmäßige Intensität und Klarheit des Tons im mittleren Bereich des Publikums.

Channel Strip

Ein Channel-Strip ist Mikrofon-Vorverstärker, der um einen Kanalzug, einen EQ, Kompressor und manchmal weitere Effekte erweitert ist. Der Begriff „Channel Strip“ bezeichnet im ursprünglichen Sinn den einzelnen Kanalzug eines Mischpults. Da ein Channel Strip grundsätzlich die gleichen Grundfunktionen eines Mischpultkanals besitzt, erfüllt er auch die gleichen Aufgaben beim Recording und auch beim Mixdown (ohne FX Send natürlich).

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Zum Aufnehmen bieten Channel Strips im Idealfall eine hohe Flexibilität bezüglich des Eingangssignals (Mic, Line) und Mischpulttypische Möglichkeiten zur technischen und kreativen Klangformung durch Filter und Dynamikprozessoren. Somit lässt sich ein Channel Strip prinzipiell bei der Aufnahme und auch im Mix nutzen, wobei viele Anwender ihren Kanalzug tendenziell in erster Linie zur Durchführung hochwertiger und stilprägender Aufnahmen verwenden, die mit den meisten Audiointerfaces sowie „einfachen“ Mischpulten auf diesem Niveau wahrscheinlich nicht möglich sind.

Compressor

= ein dynamisches Verarbeitungsgerät, das dazu dient, den Dynamikumfang eines Audiosignals zu reduzieren. Siehe auch → Kompressor

CRI-Wert

= Der Farbwiedergabeindex (CRI = Colour Rendering Index), gibt an, wie farbige Objekte bei künstlicher Beleuchtung im Vergleich zu natürlichem Licht, also Sonnenlicht, gesehen werden. Im Sonnenlicht ist der Wert mit 100 am höchsten. Beispielsweise mit Leuchtstoffröhren beleuchtete Objekte erreichen nur einen CRI-Wert von 70 – 80.

Crowd Management

= die systematische Planung und Überwachung einer geordneten Bewegung großer Menschenansammlungen bei Veranstaltungen oder in öffentlichen Räumen, um Sicherheit, Ordnung und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.


D


Dante

Dieses Netzwerkprotokoll ist die Kombination aus Hard- und Software sowie dem Netzwerkprotokoll, die es erlaubt, mehrere Kanäle unkomprimierter digitaler Audiosignale mit geringer Latenzzeit (Delay) über ein Netzwerkkabel zu übertragen.

Dante-fähige Audiogeräte nutzen diese Schnittstelle parallel zur Übertragung der Audiosignale dafür, darüber fernbedient zu werden. So lassen sich die Parameter von Vorverstärkern (Gain, Pad, Phantomspeisung etc.) über die Netzwerkkabelverbindung von einem Steuerrechner aus fernbedienen, was es erlaubt, diese Geräte bei Live-Veranstaltungen als Stageboxen auf der Bühne zu positionieren. (Quelle: Wikipedia = Dante (Netzwerkprotokoll))

Delay

= Verzögerung / ein Audioeffekt, der ein gespieltes Signal aufzeichnet und zeitverzögert wiedergibt. Dadurch entsteht ein Echo. Es wird genutzt, um dem Klang Tiefe und Räumlichkeit zu verleihen oder um rhythmische Muster zu erzeugen. (Quelle: Delamar – Delay & Echo richtig einstellen ).

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DI-Box

= Direct-Injection-Box und hat die Aufgabe, aus unsymmetrischen oder hochohmigen Instrumentensignalen ein Signal zu machen, mit dem du arbeiten kannst. Die Box wird direkt am Mikrofoneingang eines Mischpults angeschlossen.

Dabei ist es egal ob du es live auf der Bühne brauchst oder im Aufnahmestudio. Das unsymmetrische oder hochohmige Instrumentensignal entsteht oft durch die elektromagnetischen Tonabnehmer von E-Gitarren, E-Bässen und E-Pianos und dem ein oder anderen Vintage-Synthesizer.

Eine DI-Box ist primär dazu da, ein asymmetrisches Signal (z.B. von einer Gitarre) in ein symmetrisches zu verwandeln. Ein symmetrisches Signal ist auf längeren Kabelwegen weitaus störunanfälliger als ein asymmetrisches.

DISG-Persönlichkeitsmodell

(engl. DISC) = erst einmal ein Persönlichkeitstest, der auf Selbsteinschätzung in Fragebögen beruht. Der Test ist aus der Wirtschaftspsychologie entnommen und dient zur Reflexion der eigenen Persönlichkeitsausprägung, indem man sich selbst besser kennenlernt (Wikipedia). Zur Verbesserung der Kommunikation wird der Test auch gerne in größeren Unternehmen angewendet. Im Marketing wird das Modell genutzt um zielgruppenoptimierte Anzeigen zu entwerfen (advidera.com/Glossar).

DSP

= Digitaler Signal Prozessor: ein elektronischer Baustein, der einer kontinuier­lichen Bearbeitung digitaler Signale, z. B. Audio- oderVideosignale dient. Zur Verarbeitung analoger Signale wird der DSP in Verbindung mit Analog-Digital-Umsetzern und Digital-Analog-Umsetzern eingesetzt.

So ein Bauteil kann verschiedene Aufgaben übernehmen. Die einfachste Variante ist das Routing von Signalen. Wenn man ein Direct Monitoring mit Stereoeingang und Stereoausgang realisieren möchte, ist das relativ einfach mit einer analogen Schaltung machbar. Wenn man jedoch mehrere Ein- und Ausgänge hat, wird es sehr aufwändig das analog zu lösen.

In diesem Fall möchte man ja die Möglichkeit haben, beliebige Eingangssignale frei auf jeden Ausgang schicken zu können. In der Praxis werden hierfür die Digitalsignale hinter den DA-Wandlern abgegriffen und in einen digitalen Signal Prozessor geschickt. Der DSP ermöglicht unterschiedliche Verknüpfungen und lässt sich vom Rechner aus mit einer Software bedienen. Fast alle Interfaces mit mehreren Ein- und Ausgängen arbeiten mit DSPs.

Digitale Signalprozessoren dienen nicht nur als Ersatz für aufwendige analoge Filtertechnik, sondern können darüber hinaus Aufgaben ausführen, die analog nur schwer oder überhaupt nicht lösbar wären. Digitale Signalprozessoren werden heute unter anderem in Mischpulten (Frequenzspektrum, Tonhöhen­anpassung, Hall etc.), Equalizer, Frequenzweichen, Synthesizern und weiteren Geräten verwendet. (Quelle: Wikipedia = Digitaler Signalprozessor)


E


Expander

Als Expander wird in der Tontechnik ein Effektgerät aus der Gruppe der Regelverstärker bezeichnet. Dabei kann es sich um ein dediziertes (→ exklusiv einer bestimmten Aufgabe, Funktion oder Person vorbehalten) physisches Gerät oder ein Software-Plug-In handeln. Er gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und dient der Erweiterung des Dynamikumfangs eines Signals.


F


Flair-Schalter (Goldmike SPL MicPreamp)

Der Schalter ist eine Bezeichnung vom Hersteller Goldmike und erhöht die „Präsenz des Sprachsignals deutlich.“ „…. verbesserte Stimmpräsenz, sehr klarer, warmer Sound …“ „… einen offenen und präsenten Klang. Diese klangliche Färbung eignet sich außerdem für akustische Instrumente wie Klaviere, Streicher, Akustikgitarren oder Drum-Overheads. Synthies profitieren ebenfalls von der Wärme und dem Höhenanteil.“

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Feedback

= Rückkopplung / akustische Rückkopplung (im Mittel-Hochtonbereich ist es ein Pfeifen), die entsteht, wenn ein Mikrofonsignal über Lautsprecher verstärkt und erneut vom Mikrofon aufgenommen wird (Feebackschleife). Sie entsteht oft beim Gesang.

Eine Rückkopplung bei tiefen Tönen äußert sich i.d.R. als dumpfes Dröhnen oder Wummern. Es entsteht ähnlich dem von hohen Tönen, wenn tiefer Schall aus den Lautsprechern vom Mikrofon oder Instrumenten-Tonabnehmer wieder eingefangen und erneut verstärkt wird. Zur schnellen Bekämpfung helfen meist ein Low-Cut-Filter (unter 80-120 Hz) oder entsprechende Einstellungen eines parametrischen Equalizers.

FOH(-Mix)

= Front Of House: Der Hauptmischplatz für den Tontechniker. Er sitzt meist zentral im Zuschauerraum mittig vor der Bühne platziert. Er muss im akustischen Hauptfeld liegen, damit Tontechniker den Sound genauso hören kann wie der Großteil des Publikums. Er arbeitet eng mit dem Monitormixer zusammen, manchmal in Personalunion, der den Sound für die Künstler auf der Bühne bereitstellt.

Formant

= ein akustisches Phänomen, bei dem bestimmte Frequenzbereiche im Klangspektrum aufgrund von Resonanzen verstärkt werden. Formanten prägen den Klangcharakter (das Timbre) maßgeblich und sind entscheidend für die Wahrnehmung von Vokalen und Klangfarben, insbesondere in der Stimme aber auch bei Musikinstrumenten.

Fulfillment-Dienstleister

= Der Begriff Fulfillment  wird im Deutschen genutzt und bezieht sich in der Logistik auf den Prozess der Fertigstellung oder Auslieferung eines Kundenauftrags. Der Fulfillment-Dienstleister ist also ein Unternehmen aus der Logistik, das die Auftrags­ab­wick­lung für andere Unternehmen, besonders im E-Commerce, anbietet. Dazu gehören die Prozesse wie die Lagerung der Produkte, das Kommissionieren und Verpacken von Bestellungen sowie der Versand an die Kunden.

Fulfillment-Dienstleister  nutzen Technologien wie Scanner, Fließbänder, Flurfahrzeuge und als Software Warenwirtschaftssysteme. Sie verfügen über das logistische Fachwissen, den Fulfillment-Prozess zu optimieren. Sowohl Händler als auch Endkunden profitieren da von einer termin­ge­rech­ten Abwicklung und Auslieferung der Ware.

„FX Send“

Mit dem FX Regler pro Kanal (FX SEND) bestimmt man ob und in welchem Umfang das Eingangssignal zum Effektgerät geschickt werden soll. Mit dem FX RETURN regelt man, wieviel Effekt zum Gesamtsignal dazu gemischt werden soll. In der Effektsektion selbst kann man einstellen, welcher Effekt genutzt werden soll.


G


Gain

Die eigentliche Definition von Gain in der analogen Audiowelt ist der Eingangspegel (Eingangsspannung) eines Audiosignals. Im Wesentlichen ist diese Verstärkungsregelung das, was du änderst, bevor du andere Formen der Verarbeitung eingibst.

Eine Verstärkungsanpassung des Gains kann den Klang deines Audiosignals drastisch verändern: Die meisten Gitarrenverstärker haben einen Lautstärkeregler und einen Gain-Regler. Mit dem Gain-Regler kannst du die Eingangsspannung ändern, um eine gewisse Schärfe und Verzerrung zu erzielen. Historisch gesehen entstanden die ersten Fälle von Verzerrung durch Gitarristen, die ihre Vorverstärker überlasteten, weshalb viele Leute Gain als „Verzerrung“ bezeichnen.

Gain versus Lautstärke: Gain ist der Pegel bzw. Spannung eines Audiosignals, das in ein Verstärker-System eintritt, während die Lautstärke der Pegel ist, der aus Ihrem System austritt.

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Ground-Lift-Schalter

Viele Geräte, insbesondere die besseren, haben einen Ground-Lift Schalter. Dieser ist genau dazu da, die Masseschleifen bei Mehrfacherdung auftrennen zu können – sie trennt also die Signalmasse von der Gerätemasse.

Durch unterschiedliche Erdungspotenziale der Geräte entsteht ein kleiner Stromfluss. Und das verursacht ein typisches Brummen. Der Ground-Lift-Schalter ist somit ein unverzichtbares Tool, Brummschleifen zu verhindern, die durch diese Potenzialunterschiede verursacht werden.

In der Praxis ist bei­spiels­weise eine DI Box mit Ground Lift nützlich für DeeJay´s, um einen störungsfreien Sound zu gewährleisten. Bei Endstufen kann die Ground Lift-Funktion eine wichtige Rolle spielen, um Störgeräusche zu minimieren.

Der Ground Lift trennt die Erdung eines Audiogeräts von der Signalleitung. Normalerweise sind alle elektronischen Geräte geerdet, um Sicherheit zu gewährleisten und Störgeräusche zu reduzieren. Manchmal führt diese Erdung jedoch zu einer Brummschleife, besonders wenn mehrere Geräte miteinander verbunden sind. Der Ground Lift verhindert dieses Brummen.

Ground Lift Schalter findest oft an Audiogeräten wie DI-Boxen, Mischpulten und Endstufen. Mit diesem Schalter kannst du die Erdungsverbindung unterbrechen. Das ist besonders nützlich, wenn du bei einer Veranstaltung ein Brummen feststellst.

Grundton (allgemein)

Als Grundton bezeichnet man den fundamentalen Ton einer Tonleiter, eines Intervalls, eines Akkords, eines akustischen Klangs oder der Stimmung eines Musikinstruments. Im Generalbass und teils auch in der Harmonielehre gilt als Grundton eines Akkords der tiefste Ton seiner Grundstellung, in welcher er aus aufeinandergeschichteten Terzen besteht.

  • Bei Blechblasinstrumenten ist der tiefste Naturton, den das Instrument erzeugen kann (ohne Benutzung von Ventilen oder Zügen). Er bestimmt die Grundstimmung des Instruments. Bei transponierenden Instrumenten (im wesentlichen bei Blasinstrumenten: erklingen in einem anderen Ton als dem gespielten) wird dieser Ton als c notiert.
  • Bei den Holzblasinstrumenten, zum Beispiel bei fast allen Blockflöten, ist der bezeichnende Grundton der tiefste spielbare Ton.
  • Bei Saiteninstrumenten mit Griffbrett wird oft der Ton einer leeren, also ungegriffenen Saite als deren Grundton bezeichnet.
  • FunFact: Beim Gregorianischen Choral war der Grundton mit dem Schlusston einer Melodie identisch und wurde deshalb auch als „Finalis“ bezeichnet.
Siehe auch → Obertöne


H


Haas Effekt

= seltener auch Präzedenzeffekt, ist ein psychoakustisches Phänomen, bei dem das Gehirn zwei zeitlich leicht versetzte, identische Töne als ein einziges Schallereignis wahrnimmt. Dazu wird eine „Delay-Line“ verwendet, um solche Signale zu erzeugen, damit das ursprüngliche Audiosignal leicht verzögert und dann mit dem Originalsignal gemischt wird.

High-Cut

Ein High-Cut-Filter auch Tiefpassfilter genannt, läßt Signale unterhalb einer Grenzfrequenz (als Durchlassband bezeichnet) zu und dämpft Signale oberhalb einer definierten Grenzfrequenz (als Sperrband bezeichnet).

Tiefpassfilter werden in der Regel dazu verwendet, Signale zu bereinigen, Rauschen zu entfernen und um einen Glättungseffekt zu erzeugen: „High-Cut wird größtenteils zur Klangbearbeitung eingesetzt. Wenn ein Instrument weiter in den „Hintergrund“ soll, nimmt man einfach ein wenig die Höhen dieses Kanals raus. Abgesehen davon kann der High-Cut aber auch zum Schutz der Lautsprecher nützlich sein, um die nicht mit zu starken Höhen zu überlasten – dabei ist ein Limiter aber vermutlich nützlicher.“  – Zitat: ein Musiker

Hollowbody-Gitarren

= akustisch-elektronische Gitarren mit einem hohlen Korpus. Sie werden häufig im Jazz und Blues verwendet und besitzen einen warmen und klaren Klang, der akustischen Gitarren ähnelt. Hollowbody-Gitarren können sowohl akustisch als auch elektrisch gespielt werden, was sie vielseitig für verschiedenste Musikstile macht.

Hot-Swap

Bei Akkulautsprechern bedeutet Hot-Swap , dass der Akku bei laufendem Gerät ausgetauscht werden kann (engl. Heißes Tauschen), ohne das Gerät auszuschalten oder neu starten zu müssen. Dies ist möglich, indem das Gerät für einen kurzen Moment eine interne Notstromquelle (z.B. einen Kondensator oder eine Brückenbatterie) nutzt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, während der alte Akku entfernt und ein neuer eingesetzt wird.

HR-(Human Resources)-Abteilung

Die Personalabteilung. Sie ist in einem Unternehmen für die Verwaltung und den Support der Mitarbeiter verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Leistungsmanagement, Vergütungsmanagement, Arbeitsrecht und die Mitarbeiterbindung. HR betrachtet Mitarbeiter als wertvolle Ressource, die für den Erfolg des Unternehmens wichtig ist.


I


Impostor-Syndrom

= (Hochstapler-Phänomen) beschreibt das tief sitzende Gefühl, den eigenen Erfolg nicht verdient zu haben. Betroffene halten sich trotz objektiver Leistungen für unbegabt und befürchten ständig, als „Betrüger“ enttarnt zu werden. Es ist keine Krankheit, sondern ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen.

Es folgt eine persönliche Erfolgsabwertung: Erfolge werden auf Glück, Zufall oder die Hilfe anderer geschoben, während Misserfolge auf eigene Inkompetenz zurückgeführt werden. Dabei entsteht eine Angst “aufzufliegen”: Ständige innere Anspannung, da man glaubt, andere zu täuschen. (Quelle: Barmer – Impostor-Syndrom: Bin ich ein Hochstapler?

Interferenz

Die Interferenz beschreibt die Änderung der Amplitude bei der Überlagerung von zwei oder mehr Wellen nach dem Superpositionsprinzip – also die vorzeichenrichtige Addition ihrer Auslenkungen (nicht der Intensitäten) – während ihrer Durchdringung. Interferenz tritt bei allen Arten von Wellen auf, also auch bei Schallwellen usw.

An den Orten, wo sich die Wellen gegenseitig auslöschen, herrscht destruktive Interferenz. An Orten, wo sie sich verstärken, herrscht konstruktive Inter­ferenz. Ein Zeichen für das Auftreten von Interferenz zweier Wellenfelder sind abwechselnde Interferenz-Maxima und -Minima der Intensität, wo jedes Wellenfeld für sich eine gleichmäßige Intensität hatte. Diese Folge von konstruktiver und destruktiver Interferenz wird als Interferenzmuster bezeichnet

Darstellung der Interferenzarten © Wikipedia

Darstellung der Interferenzarten © Wikipedia


J


Jitter

In der IT: Schwankung der Laufzeit von Datenpaketen
In der Audiotechnik: unerwünschte zeitliche Schwankungen in einem Digital­signal.


K


Kammfilterwirkungen

= Ein Kammfilter (engl. Comb Filter) ist ein Filter, das aus Signalen Gruppen bestimmter Frequenzen filtert. Im Unterschied zu Tief- und Hochpass ist es durch mehrere Filterfrequenzen im gleichen Frequenzabstand gekennzeichnet. Der Amplitudengang (Pegel über die Frequenz) des Frequenzgangs des Kammfilters hat ein kammartiges Aussehen, woher das Kammfilter seinen Namen hat.

Klirrfaktor

Der Klirrfaktor gibt den Anteil nicht linearer Verzerrungen an einem Grundton an. Von nicht linearen Verzerrungen ist in der Akustik immer dann die Rede, wenn das Ausgangssignal vom Eingangssignal abweicht bzw. wenn das Signal am Ausgang Frequenzen enthält, die am Eingang noch nicht vorhanden waren. Durch die nicht-linearen Verzerrungen wird die Wellenform und damit der Charakter des Klangs verändert.

Die zusätzlichen Signalanteile nimmt unser Gehör als sogenannte Obertöne war. Der Klang unserer Stimme oder eines Musikinstruments ist immer ein Tongemisch aus Grund- und Obertönen. Die Obertöne sind maßgeblich für die Klangfarbe von Stimmen und Instrumenten verantwortlich. Durch die Grundtöne nehmen wir dagegen die Höhe des Klangs wahr.

Die im Vergleich zum Eingangssignal hinzugekommenen Obertöne werden anhand des Klirrfaktors gemessen. Daher wird er auch in Prozent angegeben. Die Verzerrungen entstehen bei der Übertragung von Signalen in Komponenten und Baugruppen des Verstärkers. Verantwortlich für die nicht linearen Verzerrungen im Lautsprecher sind Dioden, Transistoren oder Kondensatoren. Ist der Anteil der Obertöne am Ausgangssignal sehr hoch, kann es sein, dass wir einen schrillen oder eben klirrenden Klang wahrnehmen. Wie unangenehm ein hoher Klirrfaktor auf unser Gehör wirkt, hängt maßgeblich davon ab, ob harmonische oder nicht harmonische Verzerrungen erzeugt werden.

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Klirrfaktor bei Lautsprechern

Wir können wahrnehmen, dass der Klirr bei einem Lautsprecher über der Frequenz nicht konstant bleibt. Das sogenannte Klirren entsteht dann überwiegend, wenn die Schwingspule das homogene Magnetfeld verlässt, also bei hohen Auslenkungen im Tiefton. Angaben dazu findet man bei den Herstellern eher selten, hochwertige Chassis bilden dabei die positive Ausnahme. Ein guter Lautsprecher weißt hier Werte um 0,5% auf. Im Tieftonbereich können die Klirrwerte bis zu 10% ansteigen, jedoch meist ohne subjektiv wahrnehmbare Klangverschlechterung. Siehe auch: lautsprecher-berlin.de/Technische-Info/Klirrfaktor/.

Kohärenz

In der Akustik sind zwei Signale kohärent, wenn sie identisch sind, oder die glei­che Kurvenform haben aber unterschiedliche Amplituden. Oder aber sie sind identisch, jedoch mit minimalem Zeitversatz voneinander verschoben (Laufzeitdifferenz).

Davon abweichend spricht man von einer Teilkohärenz, wenn der Kohärenzgrad kleiner 1 ist. Beispielsweise wenn bei den o.g. Fällen die Gleichheit der Kurvenform nicht hundertprozentig gegeben ist (Kugelflächenmikrophon, Kunstkopf). (Quelle: Uni Köln – „Kohärenz und Korrelation in der Tonstudiotechnik“.

Kompressor

Als Kompressor wird in der Tontechnik ein Effektgerät aus der Gruppe der Regelverstärker oder einem PlugIn bezeichnet. Er gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und dient der Einschränkung des Dynamikumfangs eines Signals.

Ein Kompressor ist eine spezielle Art von (umgekehrtem) Verstärker, der die dynamische Bandbreite von Audiosignalen reduziert. Er steuert die Lautstärke ‚automatisch‘ und macht die ruhigeren Parts eines Tracks lauter und reduziert zu laute Stellen, um so einen gleichmäßigeren Sound zu erzielen.


L


Latenz

= hörbare oder messbare Zeitverzögerung zwischen dem Zeitpunkt, an dem ein Audiosignal erzeugt wird, und dem Zeitpunkt, an dem es vom System verarbeitet und gehört wird.

Low-Cut

Ein Low Cut Filter (auch Hochpassfilter genannt) reduziert niedrigere Frequen­zen in deinem Audiosignal um einen festgelegten Betrag. Das bedeutet, dass er die Lautstärke deines Audiosignals unter einer bestimmten Frequenz senkt.

Es ist ein nützliches Werkzeug, um unerwünschte Brumm- oder laute Tiefbass­frequenzen aus deinem Audiosignal zu entfernen. Gängige Frequenzen, bei denen ein Low Cut Filter zu arbeiten beginnt, sind 40 Hz, 80 Hz, 120 Hz oder sogar 240 Hz.

Lumen versus Lux

Zum einen stellt Lumen  die gesamte Lichtleistung eines Leuchtmittels dar, also wieviel Licht eine Lampe insgesamt abgibt. Zum anderen beschreibt Lux  die Beleuchtungsstärke pro Fläche. also mit wieviel Lichtleistung wird eine bestimmte Fläche (Lumen pro Quadratmeter) beleuchtet. Auch die Distanz von der Lampe zum Objekt sowie die Streuung der Lampenleistung spielt dabei eine zentrale Rolle beim Wert „Lux“.


M


MICE (Akronym)

Der Begriff MICE umfasst eine gesamte Branche und steht für Meetings, Incentives, Convention und Exhibitions oder Events (Tagungen, Anreize, Konferenzen und Veranstaltungen) . Es handelt sich um einen Bereich, der sich mit der Planung, Organisation und Durchführung von geschäftlichen Veranstaltungen befasst.

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Das Ziel der MICE-Veranstaltungen ist es, Geschäftsziele zu erreichen, Mitarbeiter zu motivieren, Kundenbeziehungen zu stärken und Wissen auszutauschen. Die MICE-Branche umfasst eine Vielzahl von Dienstleistern, darunter Eventagenturen, Hotels, Kongresszentren, Transportunternehmen und Technologieanbieter, die zusammenarbeiten, um erfolgreiche Veranstaltungen zu ermöglichen. (Quelle: MICE-Portal – „Was ist MICE? Der umfassende Leitfaden zur MICE-Branche“.

Modeling Clones

Eine digitale Technologie, die versucht, die Klangeigenschaften eines analogen Röhrenverstärkers nachzubilden. Dies geschieht durch Analyse des Originals und Erstellung eines mathematischen Modells, das die physikalischen Eigenschaften des Verstärkers simuliert.

Als Modeling-Clone  werden das digitale Gerät bezeichnet, dass den Klang und das Verhalten eines ganz bestimmten Röh­ren­ver­stär­kers nachbildet – die digitale Simulation eines Verstärkers.


N


Nahfeldmonitor

Im Gegensatz zu Hifi-Lautsprechern, die den Klang für maximalen Hörgenuss künstlich „schönfärben“ (z.B. durch betonte Bässe), sind Nahfeldmonitore auf absolute Neutralität und Ehrlichkeit ausgelegt. Sie dienen als reines Werkzeug zur präzisen Beurteilung von Musik und Tonaufnahmen.

Warum das „Nahfeld“?

Weniger Raumakustik: Weil der Abstand zwischen Monitor und Ohr so gering ist, nimmst du primär den Direktschall des Lautsprechers wahr. Störende Schallreflexionen von Wänden oder Decken (Raummoden) spielen da beim Abmischen kaum noch eine Rolle.

Nennpegel

Ein Pegelwert, bei dem das Signal weder verstärkt noch abgeschwächt wird: in der Audiotechnik der definierte Standard-Signalpegel, für den ein Gerät optimal ausgelegt ist. Er dient als Referenzwert, um Geräte unterschiedlicher Hersteller aufeinander abzustimmen und Rauschen oder Verzerrungen zu minimieren.

Notensystem (MIDI)

Die Buchstaben sind Noten: Das G2 zum Beispiel ist das „zweigestrichene“ G oder G“ was in MIDI-Sprache G5 bedeutet (siehe Grafik)

Noten mit MIDI-Folge (Zur Vergrößerung ins Bild klicken) © Amazona

Noten mit MIDI-Folge (Zur Vergrößerung ins Bild klicken) © Amazona


O


Obertöne

Sie sind die neben dem Grundton mitklingenden Bestandteile eines instrumental oder vokal erzeugten Tones. Obertöne sind im akustischen Sinne aber keine einzelne Töne, sondern ein Klang, also ein Schallereignis. Dieses Tongemisch setzt sich vorrangig aus mehreren sinusförmigen Teiltönen von unterschiedlicher Amplitude zusammen. Der tiefste Teilton wird → Grundton genannt und bestimmt in der Regel die wahrgenommene Tonhöhe. Die höheren Teiltöne, also die Obertöne, erzeugen die Klangfarbe.

One-Point-Sources

= beispielsweise ein Lautsprecher, der klingt, als würde er von einem einzelnen Punkt auf der Bühne kommen und eine zusammenhängende, einzelne Schallquelle bilden. Lautsprecher können als Punktquellen funktionieren, wenn sie so konzipiert sind, dass sie einen einzelnen, scheinbaren Schallpunkt erzeugen.

ORTF-Stereosystem

= eine Anordnung von zwei Mikrofonen für die Tonaufnahme in Äquivalenzstereofonie zu Lautsprecherstereofonie: ein Stereo-Hauptmikrofonsystem, das aus zwei Kleinmembranmikrofonen in Nierencharakteristik besteht und eine recht gleichmäßige Verteilung der Phantom-Schallquellen auf der Stereo-Lautsprecherbasis als Hörereignisrichtung abgibt. Üblicherweise muss dieses spezielle Mikrofonsystem (Mikrofonanordnung) vom Toningenieur aus zwei einzelnen Kleinmembranmikrofonen zusammengesetzt werden.

Mikrofone in ORTF-Anordnung – Äquivalenzstereofonie © Wikipedia

Mikrofone in ORTF-Anordnung – Äquivalenzstereofonie © Wikipedia

Otoplastik (InEar Monitoring)

Unter einer Otoplastik versteht man die Herstellung von Formpassstücken für Hörhilfen oder Gehörschutz in der Regel durch den Hörgeräteakustiker. Doch auch die Hersteller von InEar-Monitorsystemen beschäftigen sich mit Otoplastiken. Denn die Gestaltung sowie Ausarbeitung kompletter Miniaturkopfhörer als anpassbare Otoplastiken ermöglichen das unauffällige Tragen von Kopfhörern in Live-Situationen. Der Begriff wird dabei sowohl für den Herstellungsvorgang als auch für das fertige Produkt verwendet. (Wikipedia)

Universelle-Hörersysteme aus maßgefertigten Otoplastiken, gefertigt aus weichem Silikon, verbessern in den meisten Fällen erheblich die Anpassform und den dadurch besseren Sound im Ohr. Zudem ist die Qualität des Monitorsounds auf der gesamten Bühne gleich und nicht mehr davon abhängig, ob man im Wirkungsbereich einer Monitorbox steht. Zum anderen können keine Rückkopplungen entstehen. Ein Feedback zwischen In-Ear-System und Mikrofon ist da nahezu unmöglich …

Outfill

= ein zusätzliches Lautsprechersystem bei Veranstaltungen: Es deckt den äußeren Bereich der Tanzfläche oder des Publikums ab, der von den Hauptlautsprechern (Main-PA) nicht mehr ausreichend beschallt wird.

Typischerweise benötigst du Outfills bei großen Bühnen oder Open-Airs, bei denen die Haupt-PA sehr weit außen steht. Oder bei breiten Hallen, wo das Publikum noch weit links und rechts der Bühne sitzt oder steht.


P


Phantomspeisung

Die Phantomspeisung ist eine Spannungsversorgung zwischen 12 und 48 Volt. Es handelt sich hierbei um eine Gleichspannung, die über das Mikrofonkabel übertragen wird. Die Spannung liegt bei einem XLR-Kabel an den Pins 2 und 3 an. Pin 1 dient zur Erdung.

Die Phantomspeisung wird zum für den Einsatz von Kondensatormikrofonen und aktive DI-Boxen benötigt. Passive DI-Boxen brauchen keine Phantom­speisung. Kondensatormikrofone besitzen einen aktiven Schaltkreis und nur durch die extern erzeugte Spannung, also die Phantomspeisung, kann die Membran den Klang transportieren.

Warum nennt man die Phantomspeisung so? Die Phantomspeisung wird durch dyna­mische Mikrofone nicht erkannt. Die Spannung bleibt also unsichtbar und beein­trächtigt in aller Regel weder dynamische Mikrofone noch passive DI-Boxen. Somit ist die Spannung von 48 V nur ein Phantom für diese Geräte.

Grundsätzlich ist die Nutzung von Phantomspeisung ungefährlich für das Equipment. Doch du bist auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn du die Phantomspeisung abschaltest, sobald ihr kein Kondensatormikrofon oder keine aktive DI-Box nutzt.

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Phaseninvertierung (Phase Reverse)

= Phasenumkehr; sie wird in der Tontechnik verwendet, um ein falsch gepoltes Tonsignal in seiner Phase zu korrigieren, oder um ein richtig gepoltes, jedoch unerwünschtes Signal absichtlich umzukehren. Wird dieses umgekehrte Signal dem Originalsignal zugemischt, können sich beide gegeneinander auslöschen. Je nach Vollständigkeit wird der Ton leiser oder verstummt ganz.

Einen Phasenumkehrschalter braucht man vor allem, wenn man eine Signalquelle unterschiedlich mit mehreren Mikrofonen aufnimmt. Etwa wenn man einen Gitarrenverstärker mit einem Mikro am Lautsprechergitter und einem weiteren Raummikrofon abnimmt. Hier kann es beim Zusammenmischen der beiden Signale zu unerwünschten Phasenauslöschungen kommen, die sich ggf. durch Drücken des Phase Reverse Schalters an einem der beiden Kanäle beheben lassen.

Pink Noise

→  oder auch „Rosa Rauschen“ ist ein Geräuschtyp mit einer Frequenzverteilung, bei der die tiefen Frequenzen lauter sind als die hohen, wodurch es für den Menschen als gleich­mäßig laut empfunden wird. Rosa Rauschen wird oft auch als 1/f-Rauschen bezeichnet, weil seine akustische Energie umgekehrt proportional zur Frequenz ist.

In der Musikproduktion wird Pink Noise verwendet, um den Klangraum zu füllen, Instrumenten Fülle zu verleihen und Schlagzeugparts ein satteres Fundament zu geben.

Dieser akustische Klang ähnelt natürlichen Geräuschen wie Regen oder Wasserfällen. Pink Noise kann auch dazu dienen, störende Hintergrundgeräusche zu überdecken und den Schlaf zu fördern oder die Konzentration zu verbessern.


Q


Quicklock

Im Bereich der Bühnentechnik und Rigging ist ein „Quicklock“ ein Schnellverschluss-System zur Verbindung von Truss-Elementen ohne separates Werkzeug (konisches Verbindungssystem). Es beschleunigt Auf- und Abbau, denn du hast weniger Kleinteile die du verlieren kannst. Das ist entscheidend vor allem bei Tour-Produktionen und der Reduzierung von Aufbauzeiten.


R


Reverb

= Hall / (Englisch für „Nachhall“) ist ein Audioeffekt, der den natürlichen Nachhall von Schall in einem Raum simuliert. Er sorgt dafür, dass Instrumente oder Gesang räumliche Tiefe, Breite und Atmosphäre erhalten, und verbindet die verschiedenen Spuren in einem Musikstück zu einem harmonischen Gesamtbild. (Quelle: Delamar – Reverb / Hall-Effekt einfach erklärt ).

Room EQ Wizard (REW)

= ein umfangreiches Audio Messprogramm (Freeware), das es ermöglicht, die akustischen Eigenschaften eines Raumes (typischerweise eines Studios) zu analysieren und auszumessen.

Als erforderliches Equipment brauchst du einen Rechner mit der Software Room EQ Wizard , dazu Studiomonitore und ein Audiointerface. Dazu kommen noch ein Messmikrofon, ein XLR-Kabel und ein Pegelmessgerät oder entsprechende App für dein Mobiltelefon. Wie das jetzt genau funktioniert bespricht das Hofa College  in einem Blogbeitrag auf seiner Website.


S


SATB

= S-A-T-B (seltener SCTB) ist eine häufig verwendete Abkürzung für die übliche Besetzung eines vierstimmigen Gesangsensembles (Chor oder Solisten) mit den Stimmlagen Sopran (Soprano), Alt (Contralto), Tenor (Tenore) und Bass (Basso).

Scope

„Scope“ bedeutet im Deutschen je nach Kontext Leistungsumfang, Projektumfang, Geltungsbereich, Anwendungsbereich, Rahmen oder Sichtbarkeitsbereich. Es beschreibt also, was zu einem bestimmten Projekt, einer Aufgabe, einem Gesetz oder einer Variablen gehört und was nicht.

Beispiele für die Bedeutung von „Scope“:

  • Projektmanagement: Hier bezeichnet der Scope die Ziele, Aufgaben und Ergebnisse eines Projekts, also dessen Umfang.
  • Programmierung: Der Sichtbarkeitsbereich einer Variable in einem Programm wird als Scope bezeichnet.
  • Recht: Der Geltungsbereich eines Gesetzes ist sein „scope“.
  • Marketing: Der Scope kann die Zielgruppe, das Produktangebot oder die geografische Ausrichtung beeinflussen.

Subtraktive Farbmischung

Die subtraktive Farbmischung kann NICHT durch einfache Umkehr der additiven Farbmischung erklärt werden, denn: Oberflächen erscheinen in bestimmten Farben, da sie einen Teil des Lichtspektrums absorbieren (subtrahieren, abziehen) und nur bestimmte Lichtwellen reflektieren.

Ein Beispiel: Ein mit weißem Licht beleuchteter Körper erscheint rot, da seine Oberfläche (aus Körperfarben ) nur den roten Anteil des Lichtes reflektiert, die übrigen Anteile aber absorbiert. Körperfarben erscheint dann auch deshalb schwarz, wenn sie weißes Licht vollständig (also das gesamte Spektrum) absorbieren und so schwarz „entsteht“ d.h. das Licht ist vollständig absorbiert, also „weg“ dunkel, schwarz …


T


Thunderbolt Anschluss

USB-C und Thunderbolt werden verwendet, um Geräte aufzuladen, Daten zu übertragen und Computer mit Peripheriegeräten wie Monitoren oder externen Festplatten zu verbinden. Der Hauptunterschied bestand bisher darin, dass Thunderbolt schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten bot.

Die aktuelle USB-C Version USB4 Gen 3×2 und Thunderbolt 4 haben beide eine Übertragungs Geschwindigkeit von 40 GBit/s. Der Datendurchsatz bei Thunder­bolt ist allerdings höher. So sind mit Thunderbolt Übertragungen in bis zu 8K möglich.

Tonhölzer

= sind für den Gitarrenkörper Mahagoni, nordamerikanische Roterle, Ahorn, Linde, Cedro und amerikanische Sumpfesche. Für den Nacken benutzt Bastian kanadischen Ahorn, geflammten Ahorn, Vogelaugenahorn, Mahagoni, Cedro und Santos-Palisander. Für´s Griffbrett kommt Ebenholz, Rosenholz und Ahorn zum Einsatz. Mehr Infos unter zeal-guitars.de/en/tonewoods/ .


U


Übertrager

Ein Audioübertrager ist eine passive elektronische Komponente, die aus einer oder mehreren Kupferdratwicklungen um einen Kern besteht. Sie wird verwendet, um Audiosignale von einer Quelle wie einem Mikrofon oder einer anderen (analogen) Tonquelle zu einem Verstärker oder zu einem anderen Audiogerät zu übertragen. Der Hauptzweck eines Audioübertragers besteht darin, die Impedanzanpassung zwischen Quelle und Ziel zu erleichtern. Gleichzeitig werden Eingangs- und Ausgangspegel angepasst um die Signale galvanisch zu trennen.

Funktionen eines Audioübertragers

  • Impedanzanpassung: Audioübertrager passen die Impedanz der Quelle an die der Last an. Dies gewährleistet eine optimale Übertragung von Leistung zwischen den Komponenten und minimiert Signalverluste.
  • Galvanische Trennung: Durch die physische Trennung der Primär- und Sekundärwicklung bietet ein Audioübertrager eine galvanische Trennung, was bedeutet, dass keine elektrische Verbindung zwischen Quelle und Ziel besteht. Dies hilft, Erdschleifen und Störungen zu vermeiden.
  • Signalpegelanpassung: In einigen Fällen können Audioübertrager verwendet werden, um den Signalpegel anzupassen, beispielsweise von einem Mikrofonsignal mit niedrigem Pegel auf einen Line-Pegel für einen Verstärker.
  • Rauschunterdrückung:Einige Audioübertrager können dazu beitragen, Rauschen und Störungen zu reduzieren, indem sie unerwünschte Signale und Interferenzen herausfiltern.
  • Mikrofonverstärkung: Audioübertrager werden auch in Mikrofonvorverstärkern eingesetzt, um das Mikrofonsignal zu verstärken und an einen Verstärker oder ein Aufnahmegerät weiterzuleiten.

(Quelle: Pikatron – Audioübertrager ).


V


VU-Meterbrücke (Meter Bridge)

Eine VU-Meterbrücke ist ein akustisch oder optisch erhöhtes Pult- oder Gehäuseteil bei großen Mischpulten, das mit mehreren analogen Drehspulinstrumenten (VU-Metern) oder LED-Ketten bestückt ist. Sie dient der übersichtlichen Pegelüberwachung der verschiedenen Ein-, Ausgangs- und Summensignale.

VU-Meter: Steht für Volume Unit Meter. Ein genormtes Messinstrument in der Tontechnik, das die durchschnittliche Lautstärke beziehungsweise die empfundene Lautheit anzeigt, indem es Pegelspitzen durch eine definierte Trägheit (ca. 300 ms) abfängt.

Heutige Aussteuerungsanzeigen werden meist mit LEDs oder VFD gebaut und arbeiten wie eine Balkenanzeige mit einer Spitzenwert-Kennzeichnung. Dabei zeigt der Balken (bargraph) den momentanen Pegel, während bei sogenannter Spitzenwertanzeige eine einzelne LED den Spitzenwert speichert und danach nur langsam wieder zurückgeht. Auf diese Weise werden zwei Informationen gegeben: der aktuelle, musikabhängig schwankende Pegel und die vor wenigen Sekunden aufgetretene Pegelspitze. Sie werden vor allem in der professionellen Audiotechnik verwendet, etwa in Tonstudios. (Quelle: Wikipedia – VU-Meter ).

Venue

= Veranstaltungs-, Tagungsort, Location, Club oder auch Treffpunkt … Der Begriff wird branchenübergreifend, insbesondere im Eventmanagement und in der Musik- und Sportwelt verwendet.


W


Waveguide-Mechanik

In der Audiotechnik dient ein Waveguide dazu, das Abstrahlverhalten von Hochtönern zu kontrollieren: Er ist so konstruiert und geformt, dass die Abstrahlung des Hochtöners korrigiert (also: gebündelt) wird, damit sie der Bündelung des Mitteltöners entspricht und sich somit ein gleichmäßiges Ab­strahl­ver­hal­ten ergibt. (Quelle: Der beste Klang = Der Monitor Audio Uniform Dispersion Waveguide)

Wellenbrecher

= nach hinten von der Bühne weg regelmäßige robuste Absperrungen (oft auch als Bühnenbarrikaden), die bei Konzerten und Festivals verhindern, dass Zuschauer zu stark in Richtung Bühne drängen.


X


XLR-Stecker

XLR (auch Cannon-Stecker genannt nach James H. Cannon, Gründer von Cannon Electric Co.) ist ein Industriestandard für elektrische Steckverbindungen. XLR-Stecker sind im internationalen Standard IEC 61076-2-103 normiert und werden von unterschiedlichen Herstellern angeboten.

Verwendung: In der professionellen Beschallungs- und Tonstudiotechnik werden XLR-Steckverbinder zur analogen Signalübertragung von Mikrofon- und Lautsprechersignalen verwendet. Doch auch digitale AES/EBU-Audiosignale und DMX-Steuersignale können mit XLR-Kabeln übertragen werden.

XLR-Steckverbinder gibt es in drei- bis siebenpoliger Ausführung und in verschiedenen Schutzklassen nach VDE. (Quelle: Wikipedia – XLR ).

Xenon

= Edelgas und Leuchtmittel / findet im Alltag noch breite Anwendung in lichtstarken Gas­ent­la­dungs­lam­pen. In der Lichttechnik werden Xenon-Kurzbogenlampen dazu benutzt extrem helles, ta­ges­licht­ähn­li­ches Licht darzustellen. Typischerweise werden sie als Scheinwerfer in der Automobilindustrie, in Kinoprojektoren und als Hochgeschwindigkeits-Blitzgeräte in der Fotografie genutzt.

XY oder MS-Anordnung

= eine Stereoaufnahmetechnik mit zwei um 90° gekreuzte Achtmikrofone. Es zeichnet sich durch eine besonders gute Raumwiedergabe und breite Stereobasis aus. Der Stereoeindruck entsteht durch Pegeldifferenzen (Intensitätsunterschiede) und nicht durch Laufzeitunterschiede der Kanäle (Blumlein-Stereosystem).


Y


Yellow Jacket (Herstellername)

der Begriff bzw. Name wird umgangssprachlich als eine feste mobile Kabelkanalführung bzw. Kabelbrücken bezeichnet. Yellow Jacket  stellt Kabelkanäle für mobile Produktionsaufbauten her. Typisch und namensgebend sind deren Farben schwarz und gelb

Y-Kabel

= Kabel mit einem Eingang und zwei Ausgängen zur Signalaufteilung. Zum Aufteilen eines Audiosignals auf zwei Wege – z.B. ein Mikrofonsignal gleichzeitig an FOH-Mischpult und Monitormischpult. Für professionelle Anwendungen ist ein aktiver Splitter (Signalsplitter zur Verteilung eines Signals auf mehrere Ausgänge ) besser, da Y-Kabel Impedanzprobleme verursachen können.


Z


Zahnlücken-Anordnung

= bei einem Subwoofer-Array mit wird eine zeitliche Verzögerung (Delay) eingesetzt, um die Schallabstrahlung zu formen, sie breiter zu machen und Interferenzen zu reduzieren. Die Verzögerung der hinteren Subwoofer im Vergleich zu den vorderen bewirkt eine breitere Abstrahlung nach vorne und eine gebündelte Abstrahlung nach hinten, was zu einer homogenen Bassverteilung führt.

Zündgerät

Entladungslampen wie Halogenmetaldampflampen benötigen zur Erzeugung eines leitfähigen Plasmas eine Zündspannung. Sie wird vom Zündgerät geliefert: Erst mit einer genügend großen Zündspannung, je nach Lampenleistung ein bis fünf Kilovolt, wird Licht durch eine Gasentladung zwischen zwei Elektroden erzeugt.


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Andreas Cattarius
Andreas Cattarius hat an der Fachhochschule Kaiserslautern Innenarchitektur studiert. Im Jahr 1995 gründete er mit Freunden den Live-Club „Fillmore Kaiserslautern“ und in den darauffolgenden Jahren machte sich dieser Liveclub überregional einen Namen mit erfolgreichen Konzerten für die Alternativszene. Als DeeJay und Talentscout entwickelte er eine Nase für Musik-Trends der alternativen Szene und förderte die lokale Musik- und DeeJay-Szene. In dieser Zeit erwarb er erste Kenntnisse im Schreiben von Bandbeschreibungen der Künstler, die in seinem Club auftraten. Er lernte was erfolgreiches Eventmarketing bedeutet und machte sich einen Namen als überregionaler Veranstalter für innovative Bands. Als Redakteur für das Kaiserslauterer Stadtmagazin „Pavillon“, hier zuständig für die Rubrik „Szene“, entwickelte er seine journalistischen Fähigkeiten. 2002 ließ er sich zum „Internetapplikationsentwickler“ ausbilden und erlernte das „Handwerk“ des Webdesigns. Er entwickelte bereits 2003 im Team einen Online-Lieferservice für Pizzas in Worms. Seit 2018 gehört er fest zum „Kunstgriff-Event“ Team.
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