StartUncategorizedEventtechnik Glossar: Fachbegriffe einfach erklärt
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Eventtechnik Glossar:
Fachbegriffe einfach erklärt

© Charl Vera, Pixabay

Wir stellen euch hier unser neues Glossar vor. Dabei geht es vor allem um eine Sammlung von Begriffen, die in unseren Beiträgen vorgekommen sind, von denen wir glauben, dass sie erklärungswürdig sind. Das heißt, es geht uns jetzt nicht darum ein „Fachlexikon“ zu erstellen, doch wenn ihr – als interessierter Leser – Vorschläge für weitere Einträge in unser Glossar habt, schreibt es unten in die Kommentare, oder schickt mir ´ne Mail: andreas.cattarius@web.de


A


Ableton (Softwarehersteller)

Erstmal steht Ableton  für ausgezeichnete Musiksoftware (Hauptpreisträger beim Gründerwettbewerb Multimedia 1998). Kurz darauf gründete sich die aus Berlin stammende Firma gegen Ende des letzten Jahrtausends und hat mittlerweile einen Marktanteil von über 20%. Damit gehört das Unternehmen zu den drei führenden Musiksoftwareanbietern und ist im Premiumbereich der Sequenzerprogramme zu Hause.

Neben LIVE , dem Flagschiff von Ableton , gibt es noch die erwähnenswerten Klassiker der Sequenzersoftware und DAW´s, CUBASE  (1989), oder für Apple-Anwender: Logic Pro (Anfang 2000) …

Zurück zu Ableton : Mit dem Midi-Controller PUSH  stieg der Hersteller von Softwareprodukten 2013 in die Produktion von Musikhardware ein. Zusammen mit der DAW LIVE 9  gelang Ableton eine optimale Fusion aus Hard- und Software. Die bidirektionale Kommunikation von PUSH  und LIVE , bei der die Berliner gerne von einem neuen Instrument sprechen, „verschmelzen“ Soft- und Hardware regelrecht bei den Interaktionen und Feedbacks – eine durchaus zeitgemäße Entwicklung. Lest dazu mehr auf: „Auf der Prolight + Sound 2024 vorgestellt: Der neue PUSH 3 von Ableton“.

Abkürzungen (allgemeine)

EVVC = Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren
AUMA = Verband der deutschen Messewirtschaft
VdS = Vereinigung deutscher Stadionbetreiber
DFB = Deutscher Fußballbund e.V. – Abt. Sicherheit
DFL = Deutsche Fußball Liga GmbH

ADAT (Schnittstelle)

Die Abkürzung ADAT steht für Alesis Digital Audio Tape  und gehört als Marke ursprünglich dem Hersteller Alesis . Der Name wurde zunächst für ein digitales Aufnahmesystem verwendet, das mit S-VHS-Kassetten arbeitet und bei dem die Audiosignale optisch über Lichtleiterkabel transportiert werden. Aufnahmen auf Festplatten waren zur Zeit der Veröffentlichung im Jahr 1992 noch unbezahlbar, deshalb setzten Hersteller auf Tapes, die eigentlich primär für Videoaufnahmen gedacht waren.

Heute wird der Name ADAT ausschließlich als Bezeichnung dieser digitalen Schnittstelle verwendet. Über TOSlink (steht übrigens für Toshiba Link ) über­trägt ADAT digitale Audiodaten auf bis zu acht Mono-Kanälen, dann mit einer Auflösung von 24 Bit und bis zu 48 kHz. Vier Kanäle mit bis zu 96 kHz oder zwei Kanäle mit 192 kHz lassen sich über den sogenannten S/MUX-2 Betrieb als Alternative nutzen.

Am häufigsten wird ADAT dafür benutzt, recht unkompliziert zusätzliche Audiokanäle als zusätzliche Ein-oder als Ausgänge in dein Recording-Setup einzubinden. Wenn das Audiointerface beispielsweise „nur“ zwei analoge Ein- und Ausgänge bietet, fügst du digital über ADAT zusätzliche Ins/Outs hinzu – vorausgesetzt, das Interface verfügt über die erforderlichen Anschlüsse.

Additive Farbmischung

= In einem dunklen Raum ergibt die Übereinanderprojektion der drei Primär(licht)farben Rot-orange, Grün und Blau-violett (Lichtfarben, RGB) auf einer weißen Leinwand weiß.

Im Gegensatz zu den Lichtfarben, sind „Körperfarben“ Deckfarben wie Künstlerfarben, Lacke oder deckende Dispersionsfarben, die in der „subtraktiven“ Farbmischung schwarz ergeben. Dazu werden die Primärfarben gelb, Cyan (blau) und Magenta (rot) zu gleichen Teilen vermischt und auf eine Leinwand aufgetragen. Siehe auch → Subtraktive Farbmischung .

Additive Synthese

= eine Methode der Klangsynthese. Sie wird in elektronischen Musikinstrumenten wie Synthesizern und Zugriegelorgeln eingesetzt. Die Additive Synthese erzeugt Klänge, indem sie die vielen einzelnen Sinuswellen der Teiltöne mit unterschiedlichen Frequenzen und Lautstärken Schicht für Schicht zusammensetzt.

Bei der additiven Synthese wird der Klang im Gegensatz zur subtraktiven Synthese  nicht dadurch erzeugt, dass man aus einem obertonreichen Spektrum die unerwünschten Bestandteile ausfiltert, sondern indem man den Gesamtklang mit den vorher erzeugten (harmonischen) Teiltönen zusammenstellt. Denn jeder hörbare Ton besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen. Bei der additiven Synthese modellierst du jeden dieser Teiltöne einzeln. (Wikipedia)

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AES50

= ein professioneller digitaler Audio-Verbindungsstandard, der eine bidirektionale Übertragung von mehrkanaligem Audio über ein einzelnes CAT5/6-Netzwerkkabel mit niedriger Latenz und hoher Bandbreite ermöglicht.

Er wird hauptsächlich in der professionellen Audiotechnik für die Verbindung von Digitalmischpulten, Stageboxen und anderen Geräten verwendet, insbesondere von Marken wie Behringer, Midas und Klark Teknik, die den Standard als Alternative zum MADI-Standard entwickelt haben.

AES67 (technischer Standard)

AES67 ist keine physische oder softwarebasierte Schnittstelle, sondern ein offener, technischer Standard: Er definiert, wie Audiodaten in professionellen IT-Netzwerken (Audio-over-IP) übertragen und synchronisiert werden. (Quelle: Sennheiser = Dante & AES67 – Was ist der Unterschied)

AES67 ist ein offener Interoperabilitätsstandard, der von der Audio Engineering Society entwickelt wurde. Im Gegensatz zu DANTE ist AES67 kein proprietäres (Proprietär = mangelnde Kompatibilität → Urheberrecht) Protokoll, sondern vielmehr ein Framework (Grundgerüst), das verschiedene IP-basierte Audionetzwerke miteinander verbindet. AES67 bildet eine Brücke zwischen verschiedenen Netzwerktechnologien und ermöglicht die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Systemen. (Quelle: Mebucom – „Dante vs. AES67: Ein Vergleich zweier Audionetzwerk-Technologien“)

AES-256-Verschlüsselung

= Advanced Encryption Standard mit 256-Bit-Schlüssel, ist einer der sichersten symmetrischen Verschlüsselungsstandards weltweit. Da Sender und Empfänger denselben Schlüssel verwenden, eignet es sich ideal für lokale Daten, Cloud-Speicher und VPNs. Ein Knacken per Brute-Force ist selbst mit Supercomputern mathematisch nicht möglich.

AES-256 verarbeitet Daten in Blöcken von 128 Bit und durchläuft dabei 14 komplexe Runden aus Substitution, Permutation und logischen Operationen. Die namensgebende Schlüssellänge von 256 Bit bietet 2256 mögliche Kombinationen. Selbst mit der theoretisch maximalen Rechenleistung würde das Ausprobieren aller Schlüssel daher Milliarden von Jahren dauern. Aus diesem Grund ist AES-256 in den USA sogar für staatliche Dokumente mit höchster Geheimhaltungsstufe zugelassen. (Wikipedia)

Aftertouch

Als Aftertouch (Nachdruck) bezeichnet man bei elektronischen Tasteninstrumenten wie Synthesizern oder Keyboards die Steuerung durch den auf die Tastatur ausgeübten Druck.

Durch stärkeres oder schwächeres Drücken der Taste nach dem eigentlichen Tastendruck werden dabei kontinuierlich weitere Signale erzeugt, die verwendet werden, um Ton oder Klangfarbe zu modulieren – etwa die Tonhöhe, die Intensität eines Vibratos, die Lautstärke, aber auch die verwendete Wellenform oder den Filter.

Speziell beim Einsatz von MIDI-Geräten gilt es, zwischen zwei Arten von Aftertouch zu unterscheiden:

  • monophoner Aftertouch („Channel Aftertouch“), bei dem der Druckwert sich auf alle im jeweiligen MIDI-Kanal  übertragenen Noten gleich auswirkt.
  • polyphoner Aftertouch, der für jede Note einzeln übertragen wird.

Algorithmus

= eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Ein Algorithmus ist eine klare, endliche Abfolge von unzweideutigen Anweisungen, die ein Problem löst oder eine Aufgabe ausführt.

Algorithmen in der Programmierung sind vielfältig: In elektronischen Steuergeräten für den Einsatz im Kfz beispielsweise, oder der Rechtschreib- und Satzbau-Kontrolle in einer Textverarbeitung, bis hin zu komplexen Analysetools für Aktienmärkte stecken tausende Algorithmen die ihrer programmierten Bestimmung folgen. Hinsichtlich der Ideen und Grundsätze, die einem Computerprogramm zugrunde liegen, wird dem Algorithmus jedoch in der Regel urheberrechtlicher Schutz versagt.

Populärer Gebrauch des Begriffs

Seit etwa 2015 hat sich der Begriff des Algorithmus im Zusammenhang mit Online-Marketing in der Presse- und Alltagssprache etabliert. Algorithmen bestimmen vor allem bei werbefinanzierten Angeboten, welche Inhalte und welche Werbeanzeigen dem Anwender gezeigt werden. Ziel dieser Algorithmen ist es, den Anwender möglichst lange auf einer Plattform zu halten: Es werden nur Anzeigen eingeblendet, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Klicks am höchsten ist.

Der Begriff Algorithmus fällt auch allgemein, wenn eine Software nach unbekannten, aber offensichtlich komplexen Regeln entscheidet. Beispielsweise, welche Ergebnisse von einer Suchmaschine angezeigt werden. Dabei schwingt häufig ein gewisses Unbehagen mit, eben weil dieser Algorithmus nicht transparent ist. Quelle: Wikipedia

Audio-Inpainting

= auch Audio-Interpolation, ist eine Methode zur Audiorestauration, bei der fehlende oder beschädigte Teile eines digitalen Audiosignals wiederhergestellt werden. Inpainting-Techniken werden dann eingesetzt, wenn Teile des Audiosignals aufgrund verschiedener Faktoren wie Übertragungsfehlern, Datenbeschädigung oder Fehlern bei der Aufnahme verloren gegangen sind.

Das Ziel des Audio-Inpaintings besteht darin, die Lücken (also die fehlenden Teile) im Audiosignal nahtlos zu füllen, so dass die rekonstruierten Teile nicht mehr vom Originalinhalt zu unterscheiden sind und hörbare Verzerrungen oder Veränderungen vermieden werden. Quelle: Wikipedia

Audio-over-IP

= eine Form der Übertragung von digitalisierten Audiosignalen über Standard-IP-Netzwerke (LAN oder Internet). Anstatt analoge Audiokabel zu nutzen, wird der Ton in kleine digitale Datenpakete zerlegt, über Netzwerkkabel verschickt und am Ziel wieder zu Ton zusammengesetzt. In der modernen Tontechnik und Medientechnik löst AoIP immer mehr die klassischen, unflexiblen (und schweren) Analog- oder Multicore-Kabel ab:

Funktionsweise:

  • Paketierung: Audiosignale (wie Mikrofonsignale oder Musik) werden digitalisiert, auf kleine Datenpakete verteilt und verschickt.
  • Netzwerkinfrastruktur: Diese Pakete werden über normale Ethernet-Kabel (Cat5e oder Cat6) und handelsübliche Netzwerk-Switches weitergeleitet.
  • Routing: Durch Ziel-IP-Adressen werden die Töne exakt an die gewünschten Lautsprecher, Mischpulte oder Aufnahmecomputer geleitet.

Es gibt verschiedene Protokolle auf dem Markt, von denen einige herstellerspezifisch sind und andere, die auf offenen Standards basieren. Die zwei wichtigsten sind:

  1. Dante : Entwickelt von Audinate . Es ist der weltweite proprietäre Industriestandard für professionelle Live-Events, Studios und Festinstallationen.
  2. AES67 : Entwickelt von der Audio Engineering Society (AES) . Er arbeitet als universelle Brücke zwischen verschiedenen proprietären Audionetzwerken (Herstellerspezifisch wie Dante, RAVENNA oder Q-LAN) und ermöglicht die Übertragung von hochauflösendem Audio mit geringer Latenz über standardmäßige IP-Netzwerke.

Außerdem schrieb unser Fachautor, Bodo Felush, zum Thema „Audio-over-IP“  für StageAID  diesen Beitrag: „Präzision im Netzwerk: Audio-over-IP als Signalquelle für Line-Array-Lautsprecher Systeme“

Audit

Ein Audit  ist eine systematische, unabhängige und dokumentierte Überprüfung (eine Revision oder Prüfung), die darauf abzielt festzustellen, ob Prozesse, Produkte, Systeme oder Organisationen bestimmte, festgelegte Anforderungen erfüllen.

Ziel eines Audits  ist es, die Einhaltung von Standards und Richtlinien zu prüfen, potenzielle Schwachstellen aufzudecken und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Audits   können intern (durch das Unternehmen selbst) oder extern (durch unabhängige Dritte) durchgeführt werden und spielen eine wichtige Rolle im Qualitätsmanagement.


B


Buffer (Impedanz-Buffer)

Ein Impedanzwandler (engl. Buffer) wandelt das hochohmige Gitarrensignal in ein niederohmiges um, was es ermöglicht lange Kabelwege zu führen ohne einen klangbeeinflussenden Effekt sowie Signalverlust hinnehmen zu müssen.

Bypass

= Umgehung eines Geräts/Effekts in einer Signalkette. Ein Effektgerät oder Prozessor in der Signalkette wird überbrückt – das Signal bleibt dabei unverändert.


C


Callzeit (Call Time)

Als Callzeit (auch Call Time ) bezeichnet man den exakten, verbindlichen Zeitpunkt, zu dem Mitwirkende am Arbeits- oder Produktionsort eintreffen müssen. Für Events ist das die festgelegte Ankunftszeit deutlich vor dem eigentlichen Eventbeginn für Cast (Schauspieler/Models) und Crew. Sie wird auf dem sogenannten Callsheet (Tagesdispositionsplan) vermerkt. Pünktlichkeit ist hier unerlässlich, um Verzögerungen im straffen Zeitplan zu vermeiden. (Starboxx )

Center-Cluster

= Bei Großveranstaltungen in großen hohen Hallen eine zusätzliche, zentral über dem Publikum platzierte Gruppe von Lautsprechern, die dazu dient, das Publikum in der Mitte mit vergleichbarer Lautstärke und klar verständlichen Dialogen zu beschallen, was bei weitläufigen Boxentürmen sonst schwierig wäre. Der Center-Cluster  stellt eine Hauptbeschallungsanlage dar und sorgt für eine gleichmäßige Intensität und Klarheit des Tons im mittleren Bereich des Publikums.

Channel Strip

Ein Channel-Strip ist Mikrofon-Vorverstärker, der um einen Kanalzug, einen EQ, Kompressor und manchmal weitere Effekte erweitert ist. Der Begriff „Channel Strip“ bezeichnet im ursprünglichen Sinn den einzelnen Kanalzug eines Mischpults. Da ein Channel Strip grundsätzlich die gleichen Grundfunktionen eines Mischpultkanals besitzt, erfüllt er auch die gleichen Aufgaben beim Recording und auch beim Mixdown (ohne FX Send natürlich).

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Zum Aufnehmen bieten Channel Strips im Idealfall eine hohe Flexibilität bezüglich des Eingangssignals (Mic, Line) und Mischpulttypische Möglichkeiten zur technischen und kreativen Klangformung durch Filter und Dynamikprozessoren. Somit lässt sich ein Channel Strip prinzipiell bei der Aufnahme und auch im Mix nutzen, wobei viele Anwender ihren Kanalzug tendenziell in erster Linie zur Durchführung hochwertiger und stilprägender Aufnahmen verwenden, die mit den meisten Audiointerfaces sowie „einfachen“ Mischpulten auf diesem Niveau wahrscheinlich nicht möglich sind.

Compressor

= ein dynamisches Verarbeitungsgerät, das dazu dient, den Dynamikumfang eines Audiosignals zu reduzieren. Siehe auch → Kompressor

CRI-Wert

= Der Farbwiedergabeindex (CRI = Colour Rendering Index), gibt an, wie farbige Objekte bei künstlicher Beleuchtung im Vergleich zu natürlichem Licht, also Sonnenlicht, gesehen werden. Im Sonnenlicht ist der Wert mit 100 am höchsten. Beispielsweise mit Leuchtstoffröhren beleuchtete Objekte erreichen nur einen CRI-Wert von 70 – 80.

Crowd Management

= die systematische Planung und Überwachung einer geordneten Bewegung großer Menschenansammlungen bei Veranstaltungen oder in öffentlichen Räumen, um Sicherheit, Ordnung und einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

CSV (Comma Separated Values)

Eine CSV-Datei ist ein einfaches Textformat zum Speichern von Tabellendaten. Die Spalten werden typischerweise durch Kommas oder Semikolons getrennt.


D


Dante

Dieses Netzwerkprotokoll ist die Kombination aus Hard- und Software sowie dem Netzwerkprotokoll, die es erlaubt, mehrere Kanäle unkomprimierter digitaler Audiosignale mit geringer Latenzzeit (Delay) über ein Netzwerkkabel zu übertragen.

Dante-fähige Audiogeräte nutzen diese Schnittstelle parallel zur Übertragung der Audiosignale dafür, darüber fernbedient zu werden. So lassen sich die Parameter von Vorverstärkern (Gain, Pad, Phantomspeisung etc.) über die Netzwerkkabelverbindung von einem Steuerrechner aus fernbedienen, was es erlaubt, diese Geräte bei Live-Veranstaltungen als Stageboxen auf der Bühne zu positionieren. (Quelle: Wikipedia = Dante (Netzwerkprotokoll)

De-Esser (Frequenzbegrenzer)

Der De-Esser ist eine besondere Form des Kompressors. Er arbeitet im Frequenzspektrum zwischen 4 bis 8 kHz, in dem die Zischlaute angesiedelt sind. Die Dämpfungsintensität sowie die Einsatzfrequenz ist bei diesem Effekt im Arbeitsbereich regelbar.

Achtung: Bei zu großer Dämpfung kann sich die Aussprache wie ein Lispeln anhören.

Anwendungsbereiche: Der De-Esser kommt vorwiegend bei Live-Sprachübertragungen und in Rundfunkstudios zum Einsatz. Zusätzlich wird das Gerät auch bei Rock-/Popaufnahmen verwendet, um unerwünschte Zischlaute sowohl bei der Aufnahme als auch beim Mix herauszufiltern. (Lexikon Tontechnik / Bärenreiter)

Delay

= Verzögerung / ein Audioeffekt, der ein gespieltes Signal aufzeichnet und zeitverzögert wiedergibt. Dadurch entsteht ein Echo. Es wird genutzt, um dem Klang Tiefe und Räumlichkeit zu verleihen oder um rhythmische Muster zu erzeugen. (Quelle: Delamar – Delay & Echo richtig einstellen ).

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DI-Box

= Direct-Injection-Box und hat die Aufgabe, aus unsymmetrischen oder hochohmigen Instrumentensignalen ein Signal zu machen, mit dem du arbeiten kannst. Die Box wird direkt am Mikrofoneingang eines Mischpults angeschlossen.

Dabei ist es egal ob du es live auf der Bühne brauchst oder im Aufnahmestudio. Das unsymmetrische oder hochohmige Instrumentensignal entsteht oft durch die elektromagnetischen Tonabnehmer von E-Gitarren, E-Bässen und E-Pianos und dem ein oder anderen Vintage-Synthesizer.

Eine DI-Box ist primär dazu da, ein asymmetrisches Signal (z.B. von einer Gitarre) in ein symmetrisches zu verwandeln. Ein symmetrisches Signal ist auf längeren Kabelwegen weitaus störunanfälliger als ein asymmetrisches.

DISG-Persönlichkeitsmodell

(engl. DISC) = erst einmal ein Persönlichkeitstest, der auf Selbsteinschätzung in Fragebögen beruht. Der Test ist aus der Wirtschaftspsychologie entnommen und dient zur Reflexion der eigenen Persönlichkeitsausprägung, indem man sich selbst besser kennenlernt (Wikipedia). Zur Verbesserung der Kommunikation wird der Test auch gerne in größeren Unternehmen angewendet. Im Marketing wird das Modell genutzt um zielgruppenoptimierte Anzeigen zu entwerfen (advidera.com/Glossar).

Dolly (Logistik)

Ein kleiner Rollwagen, eine Sackkarre oder ein Lkw-Anhänger zur Aufnahme von Containern und Sattelaufliegern.

Dropout

Der Begriff Dropout (aussteigen, ausfallen) bezeichnet im Allgemeinen das vorzeitige Abbrechen oder Ausscheiden aus einer Gruppe oder einem Prozess. In der Ton- und Datentechnik beschreibt ein Drop­out einen kurzzeitigen Ausfall oder Fehler bei der Signal- oder Datenaufzeichnung bzw. -über­tra­gung. (www.dwds.de/wb/Dropout)

DSP

= Digitaler Signal Prozessor: ein elektronischer Baustein, der einer kontinuier­lichen Bearbeitung digitaler Signale, z. B. Audio- oderVideosignale dient. Zur Verarbeitung analoger Signale wird der DSP in Verbindung mit Analog-Digital-Umsetzern und Digital-Analog-Umsetzern eingesetzt.

So ein Bauteil kann verschiedene Aufgaben übernehmen. Die einfachste Variante ist das Routing von Signalen. Wenn man ein Direct Monitoring mit Stereoeingang und Stereoausgang realisieren möchte, ist das relativ einfach mit einer analogen Schaltung machbar. Wenn man jedoch mehrere Ein- und Ausgänge hat, wird es sehr aufwändig das analog zu lösen.

In diesem Fall möchte man ja die Möglichkeit haben, beliebige Eingangssignale frei auf jeden Ausgang schicken zu können. In der Praxis werden hierfür die Digitalsignale hinter den DA-Wandlern abgegriffen und in einen digitalen Signal Prozessor geschickt. Der DSP ermöglicht unterschiedliche Verknüpfungen und lässt sich vom Rechner aus mit einer Software bedienen. Fast alle Interfaces mit mehreren Ein- und Ausgängen arbeiten mit DSPs.

Digitale Signalprozessoren dienen nicht nur als Ersatz für aufwendige analoge Filtertechnik, sondern können darüber hinaus Aufgaben ausführen, die analog nur schwer oder überhaupt nicht lösbar wären. Digitale Signalprozessoren werden heute unter anderem in Mischpulten (Frequenzspektrum, Tonhöhen­anpassung, Hall etc.), Equalizer, Frequenzweichen, Synthesizern und weiteren Geräten verwendet. (Quelle: Wikipedia = Digitaler Signalprozessor)

Dynamikumfang

= das Verhältnis oder der nutzbaren Bereich zwischen dem kleinsten und dem größten Signal bzw. Messwert in einem System. In der Audiotechnik ist der Dynamikumfang der Abstand (in dB) zwischen dem leisesten hörbaren Ton (etwas über dem Grundrauschen) und dem lautesten Ton, bevor eine Übersteuerung (Clipping) auftritt.


E


Echtzeit (Realtime)

Der Begriff umschreibt die Gleichzeitigkeit zweier voneinander abhängiger Ereignisse. In Realtime geschehen z.B. die Ausführung der Steuerbefehle und die Steuerung der damit verknüpften technischen Geräte.

Effektivität versus Effizienz

  1. Effektivität = das Maß für den Grad der Zielerreichnung; Ergebnis/Ziel oder: → Was muss getan werden?
  2. Effizienz = Maß für die Wirtschaftlichkeit; Ergebnis/Aufwand. → Wie muss etwas getan werden?

Einschwingvorgang (Transient)

Der Einschwingvorgang ist die kurze, aber entscheidende Phase am Anfang eines Tones, in der ein Musikinstrument seine Schwingung aufbaut. Er bestimmt maßgeblich den Klangcharakter und die Identität eines Instruments; schneidet man ihn heraus, ist der Ursprungston oft kaum noch erkennbar.

Für die Musikproduktion, beim Mixing und Mastering sind Einschwingvorgänge extrem schnelle Impulsspitzen – wie etwa der Schlag eines Drumsticks auf eine SnareDrum oder das Zupfen einer Gitarrensaite. Spezielle Effektgeräte, bei denen die Lautstärke oder Länge dieser Anschläge separat regelbar ist, können den Sound dadurch entweder knackiger oder weicher modulieren.

Expander

Als Expander wird in der Tontechnik ein Effektgerät aus der Gruppe der Regelverstärker bezeichnet. Dabei kann es sich um ein dediziertes (→ exklusiv einer bestimmten Aufgabe, Funktion oder Person vorbehalten) physisches Gerät oder ein Software-Plug-In handeln. Er gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und dient der Erweiterung des Dynamikumfangs eines Signals.


F


Flair-Schalter (Goldmike SPL MicPreamp)

Der Schalter ist eine Bezeichnung vom Hersteller Goldmike und erhöht die „Präsenz des Sprachsignals deutlich.“ „…. verbesserte Stimmpräsenz, sehr klarer, warmer Sound …“ „… einen offenen und präsenten Klang. Diese klangliche Färbung eignet sich außerdem für akustische Instrumente wie Klaviere, Streicher, Akustikgitarren oder Drum-Overheads. Synthies profitieren ebenfalls von der Wärme und dem Höhenanteil.“

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Feedback

= Rückkopplung / akustische Rückkopplung (im Mittel-Hochtonbereich ist es ein Pfeifen), die entsteht, wenn ein Mikrofonsignal über Lautsprecher verstärkt und erneut vom Mikrofon aufgenommen wird (Feebackschleife). Sie entsteht oft beim Gesang.

Eine Rückkopplung bei tiefen Tönen äußert sich i.d.R. als dumpfes Dröhnen oder Wummern. Es entsteht ähnlich dem von hohen Tönen, wenn tiefer Schall aus den Lautsprechern vom Mikrofon oder Instrumenten-Tonabnehmer wieder eingefangen und erneut verstärkt wird. Zur schnellen Bekämpfung helfen meist ein Low-Cut-Filter (unter 80-120 Hz) oder entsprechende Einstellungen eines parametrischen Equalizers.

FOH(-Mix)

= Front Of House: Der Hauptmischplatz für den Tontechniker. Er sitzt meist zentral im Zuschauerraum mittig vor der Bühne platziert. Er muss im akustischen Hauptfeld liegen, damit Tontechniker den Sound genauso hören kann wie der Großteil des Publikums. Er arbeitet eng mit dem Monitormixer zusammen, manchmal in Personalunion, der den Sound für die Künstler auf der Bühne bereitstellt.

Formant (akustische Energiespitzen)

= die Konzentration akustischer Energie in einem unveränderlichen (fixen) Frequenzbereich, unabhängig von der Frequenz des erzeugten Grundtons. Aufgrund der Resonanz- und Interferenzeigenschaften  des Artikulationsraums bzw. Resonanzkörpers werden diese Frequenzbereiche gegenüber den übrigen Frequenzbereichen verstärkt währen die anderen gedämpft werden, wonach die Formanten als Energiespitzen übrigbleiben. (Wikipedia)

In der Musikproduktion und im Sounddesign wird die sogenannte Formantverschiebung (Formant Shifting) genutzt, um den Charakter eines Stimm- oder Instrumentalsignals zu verändern, ohne die Tonhöhe oder die Abspielgeschwindigkeit anzupassen. Werden beispielsweise die Formanten in ihrer Frequenz nach oben verschoben, klingt die Stimme höher, leichter bzw. weiblicher (Chipmunk-Effekt), während eine Verschiebung nach unten die Stimme tiefer, dunkler oder massiver wirken lässt. (YouTube)

Frequenzhopping (Frequency Hopping Spread Spectrum)

= ein Verfahren zur drahtlosen Datenübertragung, bei dem Sender und Empfänger synchron und in extrem schnellen Intervallen die Frequenz wechseln. Die Abfolge der Frequenzwechsel erfolgt nach einem pseudozufälligen Muster, das beiden Seiten bekannt ist. Generell wechselt die Trägerfrequenz frequentiv und diskret. Die Sequenz der Frequenzwechsel wird bei Sender und Empfänger synchron durch eine Folge von Pseudozufallszahlen bestimmt. Für WLAN und Bluetooth sind dadurch stabile Verbindungen trotz vieler gleichzeitig im Raum genutzter Geräte möglich.

Slow Hopping
Es wird mindestens ein Bit pro Frequenzsprung übertragen, also z.B. drei Bits, bevor die Frequenz wechselt.

Fast Hopping
Hier wird maximal ein Bit pro Frequenzsprung übertragen, es können aber durchaus auch drei Frequenzsprünge innerhalb eines Bits stattfinden. (Wikipedia)

Fulfillment-Dienstleister

= Der Begriff Fulfillment  wird im Deutschen genutzt und bezieht sich in der Logistik auf den Prozess der Fertigstellung oder Auslieferung eines Kundenauftrags. Der Fulfillment-Dienstleister ist also ein Unternehmen aus der Logistik, das die Auftrags­ab­wick­lung für andere Unternehmen, besonders im E-Commerce, anbietet. Dazu gehören die Prozesse wie die Lagerung der Produkte, das Kommissionieren und Verpacken von Bestellungen sowie der Versand an die Kunden.

Fulfillment-Dienstleister  nutzen Technologien wie Scanner, Fließbänder, Flurfahrzeuge und als Software Warenwirtschaftssysteme. Sie verfügen über das logistische Fachwissen, den Fulfillment-Prozess zu optimieren. Sowohl Händler als auch Endkunden profitieren da von einer termin­ge­rech­ten Abwicklung und Auslieferung der Ware.

„FX Send“

Mit dem FX Regler pro Kanal (FX SEND) bestimmt man ob und in welchem Umfang das Eingangssignal zum Effektgerät geschickt werden soll. Mit dem FX RETURN regelt man, wieviel Effekt zum Gesamtsignal dazu gemischt werden soll. In der Effektsektion selbst kann man einstellen, welcher Effekt genutzt werden soll.


G


Gain

Die eigentliche Definition von Gain in der analogen Audiowelt ist der Eingangspegel (Eingangsspannung) eines Audiosignals. Im Wesentlichen ist diese Verstärkungsregelung das, was du änderst, bevor du andere Formen der Verarbeitung eingibst.

Eine Verstärkungsanpassung des Gains kann den Klang deines Audiosignals drastisch verändern: Die meisten Gitarrenverstärker haben einen Lautstärkeregler und einen Gain-Regler. Mit dem Gain-Regler kannst du die Eingangsspannung ändern, um eine gewisse Schärfe und Verzerrung zu erzielen. Historisch gesehen entstanden die ersten Fälle von Verzerrung durch Gitarristen, die ihre Vorverstärker überlasteten, weshalb viele Leute Gain als „Verzerrung“ bezeichnen.

Gain versus Lautstärke: Gain ist der Pegel bzw. Spannung eines Audiosignals, das in ein Verstärker-System eintritt, während die Lautstärke der Pegel ist, der aus Ihrem System austritt.

Granularsynthese (Synthesizer)

Granularsynthese ist eine Methode zur Klangsynthese und wird u.a. in Synthesizern, Audiobearbeitungsprogrammen und elektronischen Effektgeräten eingesetzt. Wir können die Granularsynthese mit „bewegten Bildern“ vergleichen. Wie bei einem Film, der mit 24 Einzelbildern pro Sekunde flüssige Bewegungen entstehen lässt, wird bei der Granularsynthese ein flüssiger Ton erzeugt, der in Wahrheit aus vielen winzigen Tonsequenzen besteht.

Dabei spielen sogenannte Grains (Körner) eine große Rolle: Das sind sehr kurze, digitale Klangfragmente, deren Länge zwischen 1 ms und 100 ms liegt. Gebräuchlicherweise sind diese „Körner“ selten größer als 30 ms. Nähert sich die zeitliche Länge eines Fragments 100 ms und größer, wird ein Ton wahrnehmbar.

Die granulare Synthese wird beispielweise zur Resynthese gesampelten Materials genutzt. Der in kurzen Fragmenten aufgezeichnete Klang wird in Einzelstücken analysiert und in die Grains zerlegt, um sie nachträglich wieder zusammenzusetzen.

Ein Vorteil bei dieser Samplingmethode ist, dass dann die Geschwindigkeit des Abspielvorgangs verändert werden kann, ohne dass sich dabei die Tonhöhe mit verändert. Erhöhen wir die Wiedergabegeschwindigkeit des Audiomaterials durch eine Vervielfachung der Grains gleicher Frequenzen, erzeugen wir einen Klang mit der ursprünglichen, gleichbleibenden Tönhöhe (im Time-Stretching). Die charakteristischen Teiltöne eines Klangs, die Formanten , werden also in der Granularsynthese unabhängig von der Wiedergabegeschwindigkeit geändert (im Pitch-Shifting = Tonhöhenänderung). Lest dazu auch unseren Beitrag: „Was ist eigentlich – ein Granular-Synthesizer?“

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Ground-Lift-Schalter

Viele Geräte, insbesondere die besseren, haben einen Ground-Lift Schalter. Dieser ist genau dazu da, die Masseschleifen bei Mehrfacherdung auftrennen zu können – sie trennt also die Signalmasse von der Gerätemasse.

Durch unterschiedliche Erdungspotenziale der Geräte entsteht ein kleiner Stromfluss. Und das verursacht ein typisches Brummen. Der Ground-Lift-Schalter ist somit ein unverzichtbares Tool, Brummschleifen zu verhindern, die durch diese Potenzialunterschiede verursacht werden.

In der Praxis ist bei­spiels­weise eine DI Box mit Ground Lift nützlich für DeeJay´s, um einen störungsfreien Sound zu gewährleisten. Bei Endstufen kann die Ground Lift-Funktion eine wichtige Rolle spielen, um Störgeräusche zu minimieren.

Der Ground Lift trennt die Erdung eines Audiogeräts von der Signalleitung. Normalerweise sind alle elektronischen Geräte geerdet, um Sicherheit zu gewährleisten und Störgeräusche zu reduzieren. Manchmal führt diese Erdung jedoch zu einer Brummschleife, besonders wenn mehrere Geräte miteinander verbunden sind. Der Ground Lift verhindert dieses Brummen.

Ground Lift Schalter findest oft an Audiogeräten wie DI-Boxen, Mischpulten und Endstufen. Mit diesem Schalter kannst du die Erdungsverbindung unterbrechen. Das ist besonders nützlich, wenn du bei einer Veranstaltung ein Brummen feststellst.

Grundton (allgemein)

Als Grundton bezeichnet man den fundamentalen Ton einer Tonleiter, eines Intervalls, eines Akkords, eines akustischen Klangs oder der Stimmung eines Musikinstruments. Im Generalbass und teils auch in der Harmonielehre gilt als Grundton eines Akkords der tiefste Ton seiner Grundstellung, in welcher er aus aufeinandergeschichteten Terzen besteht.

  • Bei Blechblasinstrumenten ist der tiefste Naturton, den das Instrument erzeugen kann (ohne Benutzung von Ventilen oder Zügen). Er bestimmt die Grundstimmung des Instruments. Bei transponierenden Instrumenten (im wesentlichen bei Blasinstrumenten: erklingen in einem anderen Ton als dem gespielten) wird dieser Ton als c notiert.
  • Bei den Holzblasinstrumenten, zum Beispiel bei fast allen Blockflöten, ist der bezeichnende Grundton der tiefste spielbare Ton.
  • Bei Saiteninstrumenten mit Griffbrett wird oft der Ton einer leeren, also ungegriffenen Saite als deren Grundton bezeichnet.
  • FunFact: Beim Gregorianischen Choral war der Grundton mit dem Schlusston einer Melodie identisch und wurde deshalb auch als „Finalis“ bezeichnet.
Siehe auch → Obertöne


H


Haas Effekt

= seltener auch Präzedenzeffekt, ist ein psychoakustisches Phänomen, bei dem das Gehirn zwei zeitlich leicht versetzte, identische Töne als ein einziges Schallereignis wahrnimmt. Dazu wird eine „Delay-Line“ verwendet, um solche Signale zu erzeugen, damit das ursprüngliche Audiosignal leicht verzögert und dann mit dem Originalsignal gemischt wird.

Head of Production (Produktionsleiter)

Der Head of Production  im Festival- und Eventbereich verantwortet die vollständige operative und technische Umsetzung von der Konzeption bis zur Nachbereitung. In Deutschland ist diese Rolle zentral für Großveranstaltungen, wie XXL Veranstaltungen z.B. Rock am Ring . Typische Aufgaben sind beispielsweise:

  • Infrastruktur & Logistik: Planung und Aufbau von Bühnen, Zelten, Stromversorgung, Wasser und sanitären Anlagen,
  • Budget- und Ressourcenverantwortung: Kostenkontrolle, Erstellung von Ablaufplänen und die Verhandlung mit Dienstleistern,
  • Teamführung: Koordination von Technikern, Stagehands, Aufbau-Crews und Sicherheitskräften,
  • Genehmigungen & Sicherheit: Einholen behördlicher Genehmigungen (Bauabnahmen, Brandschutzkonzepte), Durchsetzung von Sicherheitsstandards um nur einige zu nennen …

Einen kleinen Einblick gibt euch auch dieser Beitrag: „Geht nicht? Gibt’s nicht: Der Job des ört­lichen Pro­duk­tions­lei­ters zwischen Tour­nee, Venue und Ver­an­stal­tungs­re­ali­tät“.

High-Cut

Ein High-Cut-Filter auch Tiefpassfilter genannt, läßt Signale unterhalb einer Grenzfrequenz (als Durchlassband bezeichnet) zu und dämpft Signale oberhalb einer definierten Grenzfrequenz (als Sperrband bezeichnet).

Tiefpassfilter werden in der Regel dazu verwendet, Signale zu bereinigen, Rauschen zu entfernen und um einen Glättungseffekt zu erzeugen: „High-Cut wird größtenteils zur Klangbearbeitung eingesetzt. Wenn ein Instrument weiter in den „Hintergrund“ soll, nimmt man einfach ein wenig die Höhen dieses Kanals raus. Abgesehen davon kann der High-Cut aber auch zum Schutz der Lautsprecher nützlich sein, um die nicht mit zu starken Höhen zu überlasten – dabei ist ein Limiter aber vermutlich nützlicher.“  – Zitat: ein Musiker (Vergl. mit →  Low-Cut ).

Hollowbody-Gitarren

= akustisch-elektronische Gitarren mit einem hohlen Korpus. Sie werden häufig im Jazz und Blues verwendet und besitzen einen warmen und klaren Klang, der akustischen Gitarren ähnelt. Hollowbody-Gitarren können sowohl akustisch als auch elektrisch gespielt werden, was sie vielseitig für verschiedenste Musikstile macht.

Hot-Swap

Bei Akkulautsprechern bedeutet Hot-Swap , dass der Akku bei laufendem Gerät ausgetauscht werden kann (engl. Heißes Tauschen), ohne das Gerät auszuschalten oder neu starten zu müssen. Dies ist möglich, indem das Gerät für einen kurzen Moment eine interne Notstromquelle (z.B. einen Kondensator oder eine Brückenbatterie) nutzt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, während der alte Akku entfernt und ein neuer eingesetzt wird.

HR-(Human Resources)-Abteilung

Die Personalabteilung. Sie ist in einem Unternehmen für die Verwaltung und den Support der Mitarbeiter verantwortlich. Ihre Aufgaben umfassen die Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Leistungsmanagement, Vergütungsmanagement, Arbeitsrecht und die Mitarbeiterbindung. HR betrachtet Mitarbeiter als wertvolle Ressource, die für den Erfolg des Unternehmens wichtig ist.

Hüllkurve (Envelope)

= ein Mittel zur Klangformung (Modulation) eines Instruments oder Effektgeräts. Sie steuert den zeitlichen Verlauf eines Klanges und bestimmt, wie die Parameter Lautstärke, Tonhöhe  oder Filterfrequenz  in der Laufzeit verändert werden können. Dabei sind aber auch weitere Parameter bei einer Modulation entscheidend:

  • Attack: Die Zeit, bis der Ton seinen Maximalpegel erreicht (z.B. sofort bei Drums, langsamer bei Streichern).
  • Decay: Die Zeit, in der die Lautstärke auf das für das Instrument normale Halte-Niveau abfällt.
  • Sustain: Die Lautstärke, die gehalten wird, solange die Taste zur Klangerzeugung gedrückt wird.
  • Release: Die Zeit, die der Ton nach dem Loslassen der Taste zum Ausklingen benötigt.

Hüllkurvengenerator (ADSR-Generator)

Klassische Hüllkurvengeneratoren verwenden feste Zeiten für die Attack-, Decay- und Releasewerte. Das hat öfter zur Folge, dass lange Töne bei kurzen Anschlägen einfach abgeschnitten werden. ADSR steht dabei für Attack (Anstieg), Decay (Abfall), Sustain (Halten) und Release (Freigabe).

Bei dynamischen Hüllkurvengeneratoren werden die Attack- und Decay-Zeiten an die Tondauer angepasst. Das führt zu einem dynamischeren Klangbild. Das funktioniert aber nur bei Synthesizern, die mit MIDI-Dateien  gespielt werden, weil die Tondauer schon vor dem Start der Hüllkurve bekannt sein muss.

Das Unternehmen Kurzweil Music Systems  verwendet in manchen Synthesizer-Workstations sieben Phasen: Attack 1, Attack 2, Attack 3, Decay 1, Release 1, Release 2, Release 3. Jede dieser Phasen ist mit einer Dauer und eine Amplitude in Prozent ausgestattet und geht nach Ende der Dauer in die nachfolgende Phase über. Mit drei Attack- und Release-Phasen können kurvenähnliche Verläufe angenähert werden. Die Attack- und Decay-Phasen können nicht nur vorwärts, sondern auch bidirektional verfolgt werden. (Wikipedia)

Hier ein Beispiel eines Hüllkurvengenerators bei Thomann:

 


I


Impostor-Syndrom

= (Hochstapler-Phänomen) beschreibt das tief sitzende Gefühl, den eigenen Erfolg nicht verdient zu haben. Betroffene halten sich trotz objektiver Leistungen für unbegabt und befürchten ständig, als „Betrüger“ enttarnt zu werden. Es ist keine Krankheit, sondern ein weit verbreitetes psychologisches Phänomen.

Es folgt eine persönliche Erfolgsabwertung: Erfolge werden auf Glück, Zufall oder die Hilfe anderer geschoben, während Misserfolge auf eigene Inkompetenz zurückgeführt werden. Dabei entsteht eine Angst “aufzufliegen”: Ständige innere Anspannung, da man glaubt, andere zu täuschen. (Quelle: Barmer – Impostor-Syndrom: Bin ich ein Hochstapler?

Interferenz

Die Interferenz beschreibt die Änderung der Amplitude bei der Überlagerung von zwei oder mehr Wellen nach dem Superpositionsprinzip – also die vorzeichenrichtige Addition ihrer Auslenkungen (nicht der Intensitäten) – während ihrer Durchdringung. Interferenz tritt bei allen Arten von Wellen auf, also auch bei Schallwellen usw.

An den Orten, wo sich die Wellen gegenseitig auslöschen, herrscht destruktive Interferenz. An Orten, wo sie sich verstärken, herrscht konstruktive Inter­ferenz. Ein Zeichen für das Auftreten von Interferenz zweier Wellenfelder sind abwechselnde Interferenz-Maxima und -Minima der Intensität, wo jedes Wellenfeld für sich eine gleichmäßige Intensität hatte. Diese Folge von konstruktiver und destruktiver Interferenz wird als Interferenzmuster bezeichnet

Darstellung der Interferenzarten © Wikipedia

Darstellung der Interferenzarten © Wikipedia

Isophasisch

In der Beschallungstechnik bezieht sich isophasisch  auf das Abstrahlverhalten von Schallwellen, heißt: alle zu übertragenden Frequenzen werden gleichphasig ohne zeitliche Verzögerung, in nur eine Richtung gelenkt. Werden dabei z.B. in einem Line Array mehrere Lautsprecher übereinander gesetzt, entsteht eine kohärente, zylindrische Wellenfront. Dadurch werden störende Interferenzen (Phasenauslöschungen) minimiert und der Schall trägt über weite Distanzen.


J


Jitter

In der IT: Schwankung der Laufzeit von Datenpaketen
In der Audiotechnik: unerwünschte zeitliche Schwankungen in einem Digital­signal.

JSON (JavaScript Object Notation)

= dient der plattformübergreifenden Kommunikation zwischen Anwendungen und ist sowohl für Menschen gut lesbar als auch von Maschinen leicht zu verarbeiten. Es basiert auf Schlüssel-Wert-Paaren und unterstützt grundlegende Datentypen wie Strings, Zahlen, Arrays und Booleans.


K


Kammfilterwirkungen

= Ein Kammfilter (engl. Comb Filter) ist ein Filter, das aus Signalen Gruppen bestimmter Frequenzen filtert. Im Unterschied zu Tief- und Hochpass ist es durch mehrere Filterfrequenzen im gleichen Frequenzabstand gekennzeichnet. Der Amplitudengang (Pegel über die Frequenz) des Frequenzgangs des Kammfilters hat ein kammartiges Aussehen, woher das Kammfilter seinen Namen hat.

Klirrfaktor

Der Klirrfaktor gibt den Anteil nicht linearer Verzerrungen an einem Grundton an. Von nicht linearen Verzerrungen ist in der Akustik immer dann die Rede, wenn das Ausgangssignal vom Eingangssignal abweicht bzw. wenn das Signal am Ausgang Frequenzen enthält, die am Eingang noch nicht vorhanden waren. Durch die nicht-linearen Verzerrungen wird die Wellenform und damit der Charakter des Klangs verändert.

Die zusätzlichen Signalanteile nimmt unser Gehör als sogenannte Obertöne war. Der Klang unserer Stimme oder eines Musikinstruments ist immer ein Tongemisch aus Grund- und Obertönen. Die Obertöne sind maßgeblich für die Klangfarbe von Stimmen und Instrumenten verantwortlich. Durch die Grundtöne nehmen wir dagegen die Höhe des Klangs wahr.

Die im Vergleich zum Eingangssignal hinzugekommenen Obertöne werden anhand des Klirrfaktors gemessen. Daher wird er auch in Prozent angegeben. Die Verzerrungen entstehen bei der Übertragung von Signalen in Komponenten und Baugruppen des Verstärkers. Verantwortlich für die nicht linearen Verzerrungen im Lautsprecher sind Dioden, Transistoren oder Kondensatoren. Ist der Anteil der Obertöne am Ausgangssignal sehr hoch, kann es sein, dass wir einen schrillen oder eben klirrenden Klang wahrnehmen. Wie unangenehm ein hoher Klirrfaktor auf unser Gehör wirkt, hängt maßgeblich davon ab, ob harmonische oder nicht harmonische Verzerrungen erzeugt werden.

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Klirrfaktor bei Lautsprechern

Wir können wahrnehmen, dass der Klirr bei einem Lautsprecher über der Frequenz nicht konstant bleibt. Das sogenannte Klirren entsteht dann überwiegend, wenn die Schwingspule das homogene Magnetfeld verlässt, also bei hohen Auslenkungen im Tiefton. Angaben dazu findet man bei den Herstellern eher selten, hochwertige Chassis bilden dabei die positive Ausnahme. Ein guter Lautsprecher weißt hier Werte um 0,5% auf. Im Tieftonbereich können die Klirrwerte bis zu 10% ansteigen, jedoch meist ohne subjektiv wahrnehmbare Klangverschlechterung. Siehe auch: lautsprecher-berlin.de/Technische-Info/Klirrfaktor/.

KMU´s (Kleine und mittlere Unternehmen)

= Kleine und mittelständische Unternehmen; Der Begriff KMU umfasst Kleinstunternehmen (<10 Mitarbeitende), kleine Unternehmen (<50 Mitarbeitende) und mittlere Unternehmen (<250 Mitarbeitende). Das Statistische Bundesamt definiert KMU in Anlehnung an die Empfehlung (2003/361/EG) der Europäischen Kommission nach Umsatz- und Beschäftigtengrößen (Statistisches Bundesamt).

Kohärenz

In der Akustik sind zwei Signale kohärent, wenn sie identisch sind, oder die glei­che Kurvenform haben aber unterschiedliche Amplituden. Oder aber sie sind identisch, jedoch mit minimalem Zeitversatz voneinander verschoben (Laufzeitdifferenz).

Davon abweichend spricht man von einer Teilkohärenz, wenn der Kohärenzgrad kleiner 1 ist. Beispielsweise wenn bei den o.g. Fällen die Gleichheit der Kurvenform nicht hundertprozentig gegeben ist (Kugelflächenmikrophon, Kunstkopf). (Quelle: Uni Köln – „Kohärenz und Korrelation in der Tonstudiotechnik“.

Kompressor

Als Kompressor wird in der Tontechnik ein Effektgerät aus der Gruppe der Regelverstärker oder einem PlugIn bezeichnet. Er gehört zur Gruppe der Dynamikprozessoren und dient der Einschränkung des Dynamikumfangs eines Signals.

Ein Kompressor ist eine spezielle Art von (umgekehrtem) Verstärker, der die dynamische Bandbreite von Audiosignalen reduziert. Er steuert die Lautstärke ‚automatisch‘ und macht die ruhigeren Parts eines Tracks lauter und reduziert zu laute Stellen, um so einen gleichmäßigeren Sound zu erzielen.


L


Latenz

= hörbare oder messbare Zeitverzögerung zwischen dem Zeitpunkt, an dem ein Audiosignal erzeugt wird, und dem Zeitpunkt, an dem es vom System verarbeitet und gehört wird.

Line Array

Der Begriff Line Array bezeichnet ein Konzept von PA-Anlagen, die bei größeren Liveeinsätzen, also bei großen Konzerten oder anderen Liveveranstaltungen eingesetzt werden. Dabei wird zwischen kon­ven­tio­nel­len Lautsprechersystemen unterschieden, bei denen mehrere Lautsprecher in horizontaler Ebene – also nebeneinander – angeordnet werden und den Line-Array-Systemen, aus übereinander an­ge­ord­ne­ten (geflogenen) Lautsprechern.

Beschallungssituation:
Ein räumlich begrenztes Auditorium wird mit Schall versorgt: Dieses System soll im Idealfall mit einem linearen Frequenzgang und linearem Phasenverhalten ohne Interferenzen  alle Punkte im Raum mit demselben Signal in ausreichendem Pegel versorgen. Der Aufbau des Line Arrays zielt auf das Prinzip einer Linien-Welle mit endlicher Länge ab. Jedes Element hat in der horizontalen Ebene einen fest definierten Abstrahlwinkel von meistens 70 bis 120 Grad, was ausreichend ist, um das gesamte Auditorium von zwei Punkten aus – also ohne nebeneinander stehende Lautsprecher – zu versorgen.

Hauptbühne, Rock am Ring 2006 - rechts und links der Bühne sind darüber angeordnete Lautsprecher-„Linien“, also Line Arrays aufgehängt. Das Line Array erreicht hier eine Höhe von jeweils etwa 6 Metern. © Andreas Nova für Wikipedia

Hauptbühne, Rock am Ring 2006 – rechts und links der Bühne sind darüber angeordnete Lautsprecher-„Linien“, also Line Arrays aufgehängt. Das Line Array erreicht hier eine Höhe von jeweils etwa 6 Metern. © Andreas Nova für Wikipedia

In der vertikalen Ebene ist das Abstrahlverhalten isophasisch, heißt, dass alle zu übertragenden Frequenzen gleichphasig in nur eine Richtung gelenkt werden. Werden mehrere solcher Elemente übereinander gruppiert, so ergibt sich in der Vertikalen eine kohärente Wellenfront, die nahezu keine Interferenzen  aufweist, da jeder Punkt im Raum von nur einem Lautsprecher pro (Stereo-)Seite beschallt wird.

Hier zwei schöne Beispiele, bei Thomann unverbindlich anschauen:

Mit dieser Technik ist es ohne Probleme möglich, von der Bühne aus ein komplettes Auditorium mit mehreren tausend Personen zu beschallen, da jedes Lautsprecherelement des Line Array durch die starke Bündelung des Schalls in der Entfernung einen wesentlich höheren Schalldruckpegel aufweist. (Wikipedia)

Linearer Frequenzgang

Bei einem linearen Frequenzgang werden alle Frequenzen (Töne) eines Audiogeräts (Mikrofon, Lautsprecher) gleichlaut wiedergegeben. Keine Frequenzen werden künstlich angehoben oder abgesenkt. Bei einem graphischen Equalizer würde sich eine Kurve der Frequenzregler idealerweise als gerade, waagerechte Linie darstellen.

  • Neutralität: Der Klang wird unverfälscht und originalgetreu wiedergegeben,
  • Studiotechnik: Bei der Musikproduktion und im Mixing ist Linearität Pflicht, damit Fehler im Mix wie zu viel Bass oder zischende Höhen, überhaupt hörbar werden,
  • Mikrofon: Für Sprachaufnahmen oder akustische Messungen werden lineare Mikrofone bevorzugt, um den Klang möglichst naturgetreu und im Original zu hören.

Lineares Phasenverhalten

Das lineare Phasenverhalten beschreibt eine Eigenschaft die von Audiosystemen, Filtern oder Equalizern bereitgestellt werden, bei der alle Frequenzen eines Signals um die exakt gleiche Zeitdauer verzögert werden. Da die Phasenverschiebung proportional zur Frequenz ansteigt, wird die ursprüngliche Wellenform nicht verzerrt und der Klang bleibt absolut phasenrein und natürlich.

Wenn Signale durch Filter oder Lautsprecher geschickt werden, kann es gerade bei längeren Strecken zu ungewollten Phasenverschiebungen kommen. Das bedeutet, dass manche Frequenzen über die Strecke stärker verzögert werden als andere. Die Folgen sind hörbare Verzerrungen, ein verändertes Stereobild oder gar Auslöschungen bei der Summierung mehrerer Mikrofonsignale. Ein lineares Phasenverhalten verhindert diese Probleme. (delamar.de ).

Beispiel eines Software-PlugIn´s mit phasenlinearem dynamischen Equalizer:

Low-Cut

Ein Low Cut Filter (auch Hochpassfilter genannt) reduziert niedrigere Frequen­zen in deinem Audiosignal um einen festgelegten Betrag. Das bedeutet, dass er die Lautstärke deines Audiosignals unter einer bestimmten Frequenz senkt. Siehe auch: High-Cut .

Es ist ein nützliches Werkzeug, um unerwünschte Brumm- oder laute Tiefbass­frequenzen aus deinem Audiosignal zu entfernen. Gängige Frequenzen, bei denen ein Low Cut Filter zu arbeiten beginnt, sind 40 Hz, 80 Hz, 120 Hz oder sogar 240 Hz.

Lumen versus Lux

Zum einen stellt Lumen  die gesamte Lichtleistung eines Leuchtmittels dar, also wieviel Licht eine Lampe insgesamt abgibt. Zum anderen beschreibt Lux  die Beleuchtungsstärke pro Fläche. also mit wieviel Lichtleistung wird eine bestimmte Fläche (Lumen pro Quadratmeter) beleuchtet. Auch die Distanz von der Lampe zum Objekt sowie die Streuung der Lampenleistung spielt dabei eine zentrale Rolle beim Wert „Lux“.


M


MICE (Akronym)

Der Begriff MICE umfasst eine gesamte Branche und steht für Meetings, Incentives, Convention und Exhibitions oder Events (Tagungen, Anreize, Konferenzen und Veranstaltungen) . Es handelt sich um einen Bereich, der sich mit der Planung, Organisation und Durchführung von geschäftlichen Veranstaltungen befasst.

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Das Ziel der MICE-Veranstaltungen ist es, Geschäftsziele zu erreichen, Mitarbeiter zu motivieren, Kundenbeziehungen zu stärken und Wissen auszutauschen. Die MICE-Branche umfasst eine Vielzahl von Dienstleistern, darunter Eventagenturen, Hotels, Kongresszentren, Transportunternehmen und Technologieanbieter, die zusammenarbeiten, um erfolgreiche Veranstaltungen zu ermöglichen. (Quelle: MICE-Portal – „Was ist MICE? Der umfassende Leitfaden zur MICE-Branche“.

MIDI (Musical Instrument Digital Interface)

= ein Industriestandard für den Austausch musikalischer Steuerinformationen zwischen elektronischen Instrumenten, z.B. Keyboards, Sequenzern  oder Synthesizern. Dieser Standard umfasst sowohl die Beschaffenheit der erforderlichen Hardware als auch das Kommunikationsprotokoll für die zu übermittelnden Daten. Maßgeblich entwickelt von der Roland Corporation und wurde MIDI schon 1982 eingeführt. (Wikipedia)

Modeling Clones

Eine digitale Technologie, die versucht, die Klangeigenschaften eines analogen Röhrenverstärkers nachzubilden. Dies geschieht durch Analyse des Originals und Erstellung eines mathematischen Modells, das die physikalischen Eigenschaften des Verstärkers simuliert.

Als Modeling-Clone  werden das digitale Gerät bezeichnet, dass den Klang und das Verhalten eines ganz bestimmten Röh­ren­ver­stär­kers nachbildet – die digitale Simulation eines Verstärkers.

Hier ein schönes Beispiel für Modeling Clones – Simulation eines Gitarren-Röhren-Amp –
erhältlich bei Thomann:

Moving Head

Als Moving Head („sich bewegender Kopf“), bezeichnet man einen frei beweglichen Multifunktionsscheinwerfer für die Theater- und Veranstaltungsbeleuchtung. Moving Heads lassen sich in der Regel um zwei Achsen schwenken und sind mit einem Farbwechselsystem und je nach Typ auch mit Gobos ausgestattet. Ebenso lässt sich der Lichtaustritt in der Helligkeit regulieren.

Kopfbewegte Scheinwerfer sind verwandt mit Scannern, funktionieren jedoch etwas anders: Bei kopfbewegten Scheinwerfern bewegt sich der „Kopf“ des Scheinwerfers mit dem Leuchtmittel selbst. Bei Scannern ist das Leuchtmittel fix und der Lichtstrahl wird mithilfe eines beweglichen Spiegels oder einer Spiegelwalze abgelenkt. Nur aus diesem baulichen Unterschied geht die begriffliche Unterscheidung der beiden Scheinwerferarten hervor. (Wikipedia)

Multimeter

Ein Multimeter, auch Vielfachmessgerät genannt, ist ein elektrotechnisches Messgerät, das für mehrere Messgrößen und in mehreren Messbereichen einsetzbar ist: Zur Grundausstattung eines Multimeters gehört seine Verwendbarkeit als Spannungsmessgerät und Strommessgerät. In der Regel ist es auch zwischen Gleich- und Wechselgrößenmessungen umschaltbar. Üblich ist auch die gleichzeitige Ausstattung als Widerstandsmessgerät.

Primär wird zwischen Digital- und Analogmultimeter unterschieden. Analoge Multimeter spielen heute kaum noch eine Rolle. Neben dem Oszilloskop  ist das Multimeter eines der wichtigsten Mess- und Diagnosewerkzeuge in der Elektronik und der Elektrotechnik. (Wikipedia)


N


Nahfeldmonitor

Im Gegensatz zu Hifi-Lautsprechern, die den Klang für maximalen Hörgenuss künstlich „schönfärben“ (z.B. durch betonte Bässe), sind Nahfeldmonitore auf absolute Neutralität und Ehrlichkeit ausgelegt. Sie dienen als reines Werkzeug zur präzisen Beurteilung von Musik und Tonaufnahmen.

Warum das „Nahfeld“?

Weniger Raumakustik: Weil der Abstand zwischen Monitor und Ohr so gering ist, nimmst du primär den Direktschall des Lautsprechers wahr. Störende Schallreflexionen von Wänden oder Decken (Raummoden) spielen da beim Abmischen kaum noch eine Rolle.

Nennpegel

Ein Pegelwert, bei dem das Signal weder verstärkt noch abgeschwächt wird: in der Audiotechnik der definierte Standard-Signalpegel, für den ein Gerät optimal ausgelegt ist. Er dient als Referenzwert, um Geräte unterschiedlicher Hersteller aufeinander abzustimmen und Rauschen oder Verzerrungen zu minimieren.

Notensystem (MIDI)

Die Buchstaben sind Noten: Das G2 zum Beispiel ist das „zweigestrichene“ G oder G“ was in MIDI-Sprache G5 bedeutet (siehe Grafik)

Noten mit MIDI-Folge (Zur Vergrößerung ins Bild klicken) © Amazona

Noten mit MIDI-Folge (Zur Vergrößerung ins Bild klicken) © Amazona


O


Obertöne

Sie sind die neben dem Grundton mitklingenden Bestandteile eines instrumental oder vokal erzeugten Tones. Obertöne sind im akustischen Sinne aber keine einzelne Töne, sondern ein Klang, also ein Schallereignis. Dieses Tongemisch setzt sich vorrangig aus mehreren sinusförmigen Teiltönen von unterschiedlicher Amplitude zusammen. Der tiefste Teilton wird → Grundton genannt und bestimmt in der Regel die wahrgenommene Tonhöhe. Die höheren Teiltöne, also die Obertöne, erzeugen die Klangfarbe.

One-Point-Sources

= beispielsweise ein Lautsprecher, der klingt, als würde er von einem einzelnen Punkt auf der Bühne kommen und eine zusammenhängende, einzelne Schallquelle bilden. Lautsprecher können als Punktquellen funktionieren, wenn sie so konzipiert sind, dass sie einen einzelnen, scheinbaren Schallpunkt erzeugen.

ORTF-Stereosystem

= eine Anordnung von zwei Mikrofonen für die Tonaufnahme in Äquivalenzstereofonie zu Lautsprecherstereofonie: ein Stereo-Hauptmikrofonsystem, das aus zwei Kleinmembranmikrofonen in Nierencharakteristik besteht und eine recht gleichmäßige Verteilung der Phantom-Schallquellen auf der Stereo-Lautsprecherbasis als Hörereignisrichtung abgibt. Üblicherweise muss dieses spezielle Mikrofonsystem (Mikrofonanordnung) vom Toningenieur aus zwei einzelnen Kleinmembranmikrofonen zusammengesetzt werden.

Mikrofone in ORTF-Anordnung – Äquivalenzstereofonie © Wikipedia

Mikrofone in ORTF-Anordnung – Äquivalenzstereofonie © Wikipedia

Oszilloskop (DSO)

= ein Messgerät, das in seiner bevorzugten Anwendung für eine oder mehrere elektrische Spannungen deren zeitlichen Verlauf auf einem Display oder Monitor darstellt. Das Oszilloskop stellt dabei einen Verlaufsgraphen in einem zweidimensionalen Koordinatensystem dar, wobei üblicherweise die horizontale x-Achse die Zeitachse ist und die vertikale y-Achse die Spannungsachse. Das so entstandene Bild wird als Oszillogramm bezeichnet.

Das Oszilloskop ist neben dem Multimeter  eines der wichtigsten Messgeräte in der Elektronik und der Elektrotechnik. Heute werden fast nur noch digitale Oszilloskope (DSO = Digital Storage Oscilloscopes) verwendet. (Wikipedia)

Hier ein schönes Beispiel erhältlich bei Thomann:

Otoplastik (InEar Monitoring)

Unter einer Otoplastik versteht man die Herstellung von Formpassstücken für Hörhilfen oder Gehörschutz in der Regel durch den Hörgeräteakustiker. Doch auch die Hersteller von InEar-Monitorsystemen beschäftigen sich mit Otoplastiken. Denn die Gestaltung sowie Ausarbeitung kompletter Miniaturkopfhörer als anpassbare Otoplastiken ermöglichen das unauffällige Tragen von Kopfhörern in Live-Situationen. Der Begriff wird dabei sowohl für den Herstellungsvorgang als auch für das fertige Produkt verwendet. (Wikipedia)

Universelle-Hörersysteme aus maßgefertigten Otoplastiken, gefertigt aus weichem Silikon, verbessern in den meisten Fällen erheblich die Anpassform und den dadurch besseren Sound im Ohr. Zudem ist die Qualität des Monitorsounds auf der gesamten Bühne gleich und nicht mehr davon abhängig, ob man im Wirkungsbereich einer Monitorbox steht. Zum anderen können keine Rückkopplungen entstehen. Ein Feedback zwischen In-Ear-System und Mikrofon ist da nahezu unmöglich …

Outfill

= ein zusätzliches Lautsprechersystem bei Veranstaltungen: Es deckt den äußeren Bereich der Tanzfläche oder des Publikums ab, der von den Hauptlautsprechern (Main-PA) nicht mehr ausreichend beschallt wird.

Typischerweise benötigst du Outfills bei großen Bühnen oder Open-Airs, bei denen die Haupt-PA sehr weit außen steht. Oder bei breiten Hallen, wo das Publikum noch weit links und rechts der Bühne sitzt oder steht.


P


Phantomspeisung

Die Phantomspeisung ist eine Spannungsversorgung zwischen 12 und 48 Volt. Es handelt sich hierbei um eine Gleichspannung, die über das Mikrofonkabel übertragen wird. Die Spannung liegt bei einem XLR-Kabel an den Pins 2 und 3 an. Pin 1 dient zur Erdung.

Die Phantomspeisung wird zum für den Einsatz von Kondensatormikrofonen und aktive DI-Boxen benötigt. Passive DI-Boxen brauchen keine Phantom­speisung. Kondensatormikrofone besitzen einen aktiven Schaltkreis und nur durch die extern erzeugte Spannung, also die Phantomspeisung, kann die Membran den Klang transportieren.

Warum nennt man die Phantomspeisung so? Die Phantomspeisung wird durch dyna­mische Mikrofone nicht erkannt. Die Spannung bleibt also unsichtbar und beein­trächtigt in aller Regel weder dynamische Mikrofone noch passive DI-Boxen. Somit ist die Spannung von 48 V nur ein Phantom für diese Geräte.

Grundsätzlich ist die Nutzung von Phantomspeisung ungefährlich für das Equipment. Doch du bist auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn du die Phantomspeisung abschaltest, sobald ihr kein Kondensatormikrofon oder keine aktive DI-Box nutzt.

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Phaseninvertierung (Phase Reverse)

= Phasenumkehr; sie wird in der Tontechnik verwendet, um ein falsch gepoltes Tonsignal in seiner Phase zu korrigieren, oder um ein richtig gepoltes, jedoch unerwünschtes Signal absichtlich umzukehren. Wird dieses umgekehrte Signal dem Originalsignal zugemischt, können sich beide gegeneinander auslöschen. Je nach Vollständigkeit wird der Ton leiser oder verstummt ganz.

Einen Phasenumkehrschalter braucht man vor allem, wenn man eine Signalquelle unterschiedlich mit mehreren Mikrofonen aufnimmt. Etwa wenn man einen Gitarrenverstärker mit einem Mikro am Lautsprechergitter und einem weiteren Raummikrofon abnimmt. Hier kann es beim Zusammenmischen der beiden Signale zu unerwünschten Phasenauslöschungen kommen, die sich ggf. durch Drücken des Phase Reverse Schalters an einem der beiden Kanäle beheben lassen.

Phasenwinkel

Der Phasenwinkel oder die Phase gibt die aktuelle Position im Ablauf eines periodischen Vorgangs an. Für sinusförmige Verläufe ist die Phase die Größe, von der die Winkelfunktion unmittelbar abhängt. Sie hat daher die Dimension eines Winkels.

Mit konstanter Kreisfrequenz ω rotierender Zeiger der Länge û . Der Phasenwinkel φ(t) nimmt linear mit der Zeit zu. Die Projektion des Zeigers auf die x-Achse ist û cosφ. © Saure für Wikipedia

Mit konstanter Kreisfrequenz ω rotierender Zeiger der Länge û . Der Phasenwinkel φ(t) nimmt linear mit der Zeit zu. Die Projektion des Zeigers auf die x-Achse ist û cosφ. © Saure für Wikipedia

Anwendungen:

  • Bei Wechselstromwiderständen sind Wechselspannung und Wechselstrom gegeneinander in den Phasen verschoben.
  • Drehstrom sind die Spannungsschwingungen in den drei Leitungen um jeweils 120° verschoben.
  • Interferenz: Bei einer Superposition (Addition gleicher Phasen) zweier oder mehrerer Wellen muss der aktuelle Phasenwinkel aller beteiligten Wellen beachtet werden. Sind die Wellen in dem betrachteten Punkt gleichphasig, so interferieren sie konstruktiv. Zwei gegenphasige Wellen gleicher Amplitude löschen sich gegenseitig aus (destruktive Interferenz).
  • Phasenmodulation: (Signal wird separiert übertragen) Gezielte Beeinflussung des Phasenwinkels zur Modulierung eines Trägers in der Nachrichtentechnik.

 

Pink Noise

→  oder auch „Rosa Rauschen“ ist ein Geräuschtyp mit einer Frequenzverteilung, bei der die tiefen Frequenzen lauter sind als die hohen, wodurch es für den Menschen als gleich­mäßig laut empfunden wird. Rosa Rauschen wird oft auch als 1/f-Rauschen bezeichnet, weil seine akustische Energie umgekehrt proportional zur Frequenz ist.

In der Musikproduktion wird Pink Noise verwendet, um den Klangraum zu füllen, Instrumenten Fülle zu verleihen und Schlagzeugparts ein satteres Fundament zu geben.

Dieser akustische Klang ähnelt natürlichen Geräuschen wie Regen oder Wasserfällen. Pink Noise kann auch dazu dienen, störende Hintergrundgeräusche zu überdecken und den Schlaf zu fördern oder die Konzentration zu verbessern. Vergl. mit White Noise.

Pitch-Shifting (Tonhöhenänderung)

Ein Pitch Shifter ist ein Audioeffekt, der die Tonhöhe eines Audiosignals verändert. Er wird eingesetzt, um Stimmen tiefer oder höher klingen zu lassen (z.B. für Roboterstimmen), oder um künstliche Harmonien zu erzeugen. Die Tonhöhenänderung erfolgt in der Regel in Halbtonschritten oder exakten Frequenzverhältnissen. (YouTube)

Hier ein schönes Beispiel, erhältlich bei Thomann

Pulse Code Modulation (PCM)

= das Standardverfahren, um analoge Signale (wie Töne) in digitale Daten umzuwandeln. Dabei wird das kontinuierliche Signal in kurzen, regelmäßigen Abständen abgetastet (Sampling Rate ), die Messwerte werden gerundet und in eine binäre Zahlenfolge (Nullen und Einsen) übersetzt.

Je höher die Sampling Rate , desto genauer wird die Digitalisierung: Aktuell wird die Frequenz standardmäßig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 48.000 Hz abgetastet. In professionellen Tonstudios oder bei High-Res-Audio wird sogar mit 88,2 bis 96 kHz abgetastet. Das bietet mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung (z.B. beim Verlangsamen von Tonspuren). (Wikipedia)


Q


Quicklock

Im Bereich der Bühnentechnik und Rigging ist ein „Quicklock“ ein Schnellverschluss-System zur Verbindung von Truss-Elementen ohne separates Werkzeug (konisches Verbindungssystem). Es beschleunigt Auf- und Abbau, denn du hast weniger Kleinteile die du verlieren kannst. Das ist entscheidend vor allem bei Tour-Produktionen und der Reduzierung von Aufbauzeiten.


R


Reverb

= Hall / (Englisch für „Nachhall“) ist ein Audioeffekt, der den natürlichen Nachhall von Schall in einem Raum simuliert. Er sorgt dafür, dass Instrumente oder Gesang räumliche Tiefe, Breite und Atmosphäre erhalten, und verbindet die verschiedenen Spuren in einem Musikstück zu einem harmonischen Gesamtbild. (Quelle: Delamar – Reverb / Hall-Effekt einfach erklärt ).

Rigging

Der Aufbau von großen Trägersystemen (Traversen ) in der Bühnen- bzw. Veranstaltungstechnik wird als Rigging bezeichnet. Der Begriff umfasst auch die Höhenarbeit und Anschlagtechnik, um Lasten wie Scheinwerfer, Lautsprecher und LED-Wände über Bühnen oder Zuschauern sicher an den Traversen aufzuhängen. (Wikipedia)

ROI (Return on Investment)

Die Kapitalrendite , auch als Kapitalrentabilität, Kapitalverzinsung, Anlagenrentabilität, Anlagenrendite, Anlagenverzinsung  oder unter dem Anglizismus Return on Investment  bekannt, ist in der Betriebswirtschaftslehre die betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den aus einer unternehmerischen Tätigkeit (insbesondere einer Investition) resultierenden Erfolg – gemessen am eingesetzten Kapital – wiedergibt. (Wikipedia)

Die Kapitalrendite kann gemäß obiger Definition formal in dieser Gleichung dargestellt werden:
Kapitalrendite = Erfolg : Kapitaleinsatz
– wobei pauschal: je niedriger der Kapitaleinsatz, desto größer kann der Erfolg sein …

Room EQ Wizard (REW)

= ein umfangreiches Audio Messprogramm (Freeware), das es ermöglicht, die akustischen Eigenschaften eines Raumes (typischerweise eines Studios) zu analysieren und auszumessen.

Als erforderliches Equipment brauchst du einen Rechner mit der Software Room EQ Wizard , dazu Studiomonitore und ein Audiointerface. Dazu kommen noch ein Messmikrofon, ein XLR-Kabel und ein Pegelmessgerät oder entsprechende App für dein Mobiltelefon. Wie das jetzt genau funktioniert bespricht das Hofa College  in einem Blogbeitrag auf seiner Website.


S


Sampling Rate (Samplingfrequenz)

Auch: Abtastrate oder Abtastfrequenz. Sie gibt an wie oft pro Sekunde ein analoges Audiosignal gemessen und in digitale Werte umgewandelt wird. Sie wird in Hertz (Hz) oder Kilohertz (kHz) gemessen. 44,1 kHz bedeutet beispielsweise, dass 44.100 Messungen pro Sekunde erfolgen. (Lexikon Tontechnik)

Grundlegende Einheit ist das Hertz und heißt „Perioden pro Sekunde“ . Das sich kontinuierlich verändernde Eingangssignal wird dabei immer nur im Augenblick des Abtastvorgangs gemessen, wodurch jedes Mal ein Momentanwert ermittelt wird. Daher werden die einzelnen Messergebnisse auch Samples (engl. = Stichproben) genannt, und man spricht auch von Samples pro Sekunde, abgekürzt SPS oder S/s. Siehe auch: → Pulse Code Modulation (PCM)

SATB

= S-A-T-B (seltener SCTB) ist eine häufig verwendete Abkürzung für die übliche Besetzung eines vierstimmigen Gesangsensembles (Chor oder Solisten) mit den Stimmlagen Sopran (Soprano), Alt (Contralto), Tenor (Tenore) und Bass (Basso).

Schaltbandbreite (Funk)

Bandbreite = Frequenzbereich (MHz) einer Funkaussendung innerhalb dessen ein Funksystem (z.B. Funkmikrofone oder InEar-Monitore) betrieben werden kann bzw. auf die ein Sender und Empfänger eingestellt werden kann. Hersteller bieten Funksysteme oft mit verschiedenen Frequenzbändern an. Ein größerer Frequenzbereich (z.B. 470 bis 548 MHz) erleichtert den störungsfreien Betrieb an wechselnden Veranstaltungsorten. (qsl.design/lexikon/bandbreite/)

Dabei ermöglicht eine schmalere Bandbreite mehr Kanäle innerhalb eines Frequenzbands, während eine breitere Bandbreite in der Regel mehr Daten oder Audioqualität übertragen kann.

Scope

„Scope“ bedeutet im Deutschen je nach Kontext Leistungsumfang, Projektumfang, Geltungsbereich, Anwendungsbereich, Rahmen oder Sichtbarkeitsbereich. Es beschreibt also, was zu einem bestimmten Projekt, einer Aufgabe, einem Gesetz oder einer Variablen gehört und was nicht.

Beispiele für die Bedeutung von „Scope“:

  • Projektmanagement: Hier bezeichnet der Scope die Ziele, Aufgaben und Ergebnisse eines Projekts, also dessen Umfang.
  • Programmierung: Der Sichtbarkeitsbereich einer Variable in einem Programm wird als Scope bezeichnet.
  • Recht: Der Geltungsbereich eines Gesetzes ist sein „scope“.
  • Marketing: Der Scope kann die Zielgruppe, das Produktangebot oder die geografische Ausrichtung beeinflussen.

Sequenz

In der Musiktheorie bedeutet Sequenz die Wiederholung eines Motivs oder harmonischen Abschnitts in einer höheren bzw. tieferen Tonlage. In der Sequenzertechnik bedeutet Sequenz die einem Songteil entsprechenden digitalen Daten. (Lexikon Tontechnik)

Sequenzer (Hard- und Software Sequenzer)

Allgemein: Ein Sequenzer ist ein elektronisches Gerät oder eine Software zur Aufnahme, Wiedergabe und Bearbeitung von Daten bei der Erzeugung von Musik. Kern eines Sequenzers ist die Speicherung und Übermittlung einer Partitur an einen Tonerzeuger. Die Partitur liegt in einem maschinenlesbaren Format vor und gibt dabei Tonhöhe, Tondauer und ggf. weitere Aspekte der wiederzugebenden Noten einer oder mehrerer Stimmen in ihrer zeitlichen Reihenfolge an ein Gerät weiter, das entsprechende Töne erzeugt. (Wikipedia)

Sog. → MIDI-Sequenzer  zeichnen gespielte Signale (Noten, Anschlagstärke, Länge) auf und spielen sie über das MIDI-Protokoll (Musical Instrument Digital Interface) exakt wieder ab. Heute sind DAW-Sequenzer Stand der Technik: Eine moderne DAW-Software (Digital Audio Workstation wie Cubase, Ableton Live oder Logic Pro) vereint Aufnahme, Sequenzing, Audiobearbeitung und Mixing in einem.

ShowLink® Ease (Shure)

= eine drahtlose Steuerungsfunktion von Shure für die SLX-D+ Mikrofon-Funksysteme. Sie ermöglicht bidirektionale Bluetooth Low Energy-Kommunikation (BLE) zwischen dem Empfänger und den Sendern. Dadurch können Parameter wie Gain, Frequenz und Stummschaltung (RF Mute) direkt aus der Ferne gesteuert werden, ohne die Sender physisch am Künstler anpassen zu müssen.

Signalamplitude

Die Signalamplitude (kurz Amplitude) beschreibt die maximale Auslenkung oder Stärke eines Signals bzw. einer Welle in Bezug auf ihre Nulllinie. In der Praxis steht sie für die Intensität oder Kraft der übertragenen Information, wie etwa die Lautstärke beim Ton oder die Helligkeit bei Bilddaten.

Spectrum Analyzer

Ein Spektrumanalysator ist ein in der elektrischen Messtechnik eingesetztes Gerät zur Erfassung und Darstellung eines Signals im Frequenzbereich. Die Darstellung erfolgt üblicherweise auf einem in das Messgerät eingebautes Display. Das hier entstandene Bild des Frequenzspektrums wird kurz einfach als Spektrum bezeichnet.

Das Oszilloskop , ein mit dem Spektrumanalysator verwandtes Messgerät, stellt im Gegensatz dazu den Signalverlauf im Zeitbereich dar. Viele digitale Oszilloskope bieten mittlerweile auch die Option einer einfachen Darstellung des Frequenzspektrums. Spektrumanalysatoren werden unter anderem im Bereich der elektrischen Schaltungsentwicklung und der Hochfrequenzmesstechnik eingesetzt.

Um mit einem Spektrumanalysator Frequenzgänge von Komponenten wie Verstärkern oder Filtern direkt aufnehmen zu können, sind manche Geräte mit einem Mitlaufgenerator (Tracking Generator) ausgestattet, einem Sinussignalgenerator, der ähnlich einem → Wobbelgenerator  eine Frequenz gleichbleibender Signalamplitude  synchron zur Anzeige zur Verfügung stellt. Damit lässt sich mit einem Spektrumanalysator z.B. auch der Frequenzgang der einzelnen Komponenten sichtbar machen.

Stagehand

Die Stagehand , öfter auch als Eventhelfer*in oder Aufbauhelfer*in bezeichnet, ist eine essenzielle Hilfskraft, die ausgebildeten Veranstaltungstechniker*innen beim Auf-, Um- und Abbau von Bühnen, Licht- und Tonanlagen zuarbeitet. Typische Aufgaben umfassen das Schleppen von Equipment, Kabelverlegen, das Aufbauen von Absperrungen sowie den schnellen Umbau der Bühne zwischen verschiedenen Bands.

Stagehands sind direkt hinter der Bühne und auf dem Festivalgelände aktiv. Sie unterstützen die Crew beim Be- und Entladen der Trucks, schieben Flightcases, verlegen Kabel und helfen den Technikern. Während der Shows wartet die Stagehand auf Abruf, um bei einem zügigen Umbau (Changeover) der Instrumente und Kulissen für den nächsten LiveAct zu helfen. Der Einstieg erfolgt oft als Quereinsteiger*in, da keine formelle Berufsausbildung notwendig ist. Lest bitte dazu auch unseren Beitrag: „Stagehand werden: Ein Inter­view mit Lea Mellentin über Ein­stieg und Mög­lich­keiten in der Event­branche“.

Subtraktive Synthese

Bei der subtraktiven Synthese erzeugt ein Oszillator (z. B. VCO), ein Rauschgenerator oder eine Audioaufnahme ein klangliches Rohmaterial, welches dann durch Filter, Hüllkurven-Generatoren, Verstärker-Module usw. klangverändernd reduziert (subtrahiert) wird. Die gewünschte Klangfarbe wird dadurch erzielt, indem aus einem komplexen Spektrum an Frequenzen die unerwünschten Frequenzanteile herausgefiltert oder abgeschwächt und abgezogen werden. Siehe auch → additive Synthese (Wikipedia)

Subtraktive Farbmischung

Die subtraktive Farbmischung kann NICHT durch einfache Umkehr der → additiven Farbmischung  erklärt werden, denn: Oberflächen erscheinen in bestimmten Farben, da sie einen Teil des Lichtspektrums absorbieren (subtrahieren, abziehen) und nur bestimmte (farbige) Lichtwellen reflektieren.

Ein Beispiel: Ein mit weißem Licht beleuchteter Körper erscheint rot, da seine Oberfläche (aus Körperfarben ) nur den roten Anteil des Lichtes reflektiert, die übrigen Anteile aber absorbiert. Eine Körperfarbe erscheint dann auch deshalb schwarz, wenn sie weißes Licht vollständig (also das gesamte Spektrum) absorbiert und so schwarz „entsteht“ d.h. das Licht ist vollständig absorbiert, also „weg“ dunkel, schwarz …

Superniere (Richtcharakteristik)

= Richtcharakteristik bei Mikrofonen: Schall wird von vorne sehr stark fokussiert, Geräusche seitlich und von schräg hinten werden dabei fast völlig ausgeblendet. Sie bietet die höchste Rück­kopp­lungs­si­cher­heit, nimmt jedoch gleichzeitig etwas mehr Schall direkt von der Rückseite auf als eine normale Nierencharakteristik.


T


Thunderbolt Anschluss

USB-C und Thunderbolt werden verwendet, um Geräte aufzuladen, Daten zu übertragen und Computer mit Peripheriegeräten wie Monitoren oder externen Festplatten zu verbinden. Der Hauptunterschied bestand bisher darin, dass Thunderbolt schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten bot.

Die aktuelle USB-C Version USB4 Gen 3×2 und Thunderbolt 4 haben beide eine Übertragungs Geschwindigkeit von 40 GBit/s. Der Datendurchsatz bei Thunder­bolt ist allerdings höher. So sind mit Thunderbolt Übertragungen in bis zu 8K möglich.

Tonhölzer

= sind für den Gitarrenkörper Mahagoni, nordamerikanische Roterle, Ahorn, Linde, Cedro und amerikanische Sumpfesche. Für den Nacken benutzt Bastian kanadischen Ahorn, geflammten Ahorn, Vogelaugenahorn, Mahagoni, Cedro und Santos-Palisander. Für´s Griffbrett kommt Ebenholz, Rosenholz und Ahorn zum Einsatz. Mehr Infos unter zeal-guitars.de/en/tonewoods/ .

Traverse (Truss)

= modulare „Fachwerkträger“ aus denen komplette Bühnen gebaut werden können und an die Nutzlasten wie Lautsprecher (Arrays), Scheinwerfer, Stroposkope und andere Effekte oder Dekorationen gehängt (geflogen) werden. Sie bestehen aus Aluminium oder Stahl, wobei Stahl praktisch nur im Schwerlastbereich oder für Sonderbauteile verwendet wird.

Die verschiedenen Systeme werden nach Anzahl der Gurtrohre sowie der Art der Verbindung zu anderen Trägern klassifiziert. Da die Anzahl der Rohre einen großen Einfluss darauf hat, wie eine Traverse verwendet werden kann und wie belastbar das Element ist, wird unterschieden zwischen 1- bis 4-Punkt-Traversen. Gebräuchlichste Verbindungsarten sind Konus-, Gabel und Plattenverbinder.

Bühne
Eine Bühne aus einer Traversenkonstruktion ist nichts anderes als ein Ground Support (Form des Traversenbaus) mit Dach. Durch Regen oder Schnee kann die Dachlast sehr schnell zunehmen, daher sind hier Spezialtraversen notwendig. Diese Schwerlasttraversen sind mittlerweile auch in Aluminium erhältlich. Siehe auch: Rigging.


U


Übertrager

Ein Audioübertrager ist eine passive elektronische Komponente, die aus einer oder mehreren Kupferdratwicklungen um einen Kern besteht. Sie wird verwendet, um Audiosignale von einer Quelle wie einem Mikrofon oder einer anderen (analogen) Tonquelle zu einem Verstärker oder zu einem anderen Audiogerät zu übertragen. Der Hauptzweck eines Audioübertragers besteht darin, die Impedanzanpassung zwischen Quelle und Ziel zu erleichtern. Gleichzeitig werden Eingangs- und Ausgangspegel angepasst um die Signale galvanisch zu trennen.

Funktionen eines Audioübertragers

  • Impedanzanpassung: Audioübertrager passen die Impedanz der Quelle an die der Last an. Dies gewährleistet eine optimale Übertragung von Leistung zwischen den Komponenten und minimiert Signalverluste.
  • Galvanische Trennung: Durch die physische Trennung der Primär- und Sekundärwicklung bietet ein Audioübertrager eine galvanische Trennung, was bedeutet, dass keine elektrische Verbindung zwischen Quelle und Ziel besteht. Dies hilft, Erdschleifen und Störungen zu vermeiden.
  • Signalpegelanpassung: In einigen Fällen können Audioübertrager verwendet werden, um den Signalpegel anzupassen, beispielsweise von einem Mikrofonsignal mit niedrigem Pegel auf einen Line-Pegel für einen Verstärker.
  • Rauschunterdrückung:Einige Audioübertrager können dazu beitragen, Rauschen und Störungen zu reduzieren, indem sie unerwünschte Signale und Interferenzen herausfiltern.
  • Mikrofonverstärkung: Audioübertrager werden auch in Mikrofonvorverstärkern eingesetzt, um das Mikrofonsignal zu verstärken und an einen Verstärker oder ein Aufnahmegerät weiterzuleiten.

(Quelle: Pikatron – Audioübertrager ).


V


VU-Meterbrücke (Meter Bridge)

Eine VU-Meterbrücke ist ein akustisch oder optisch erhöhtes Pult- oder Gehäuseteil bei großen Mischpulten, das mit mehreren analogen Drehspulinstrumenten (VU-Metern) oder LED-Ketten bestückt ist. Sie dient der übersichtlichen Pegelüberwachung der verschiedenen Ein-, Ausgangs- und Summensignale.

VU-Meter: Steht für Volume Unit Meter. Ein genormtes Messinstrument in der Tontechnik, das die durchschnittliche Lautstärke beziehungsweise die empfundene Lautheit anzeigt, indem es Pegelspitzen durch eine definierte Trägheit (ca. 300 ms) abfängt.

Heutige Aussteuerungsanzeigen werden meist mit LEDs oder VFD gebaut und arbeiten wie eine Balkenanzeige mit einer Spitzenwert-Kennzeichnung. Dabei zeigt der Balken (bargraph) den momentanen Pegel, während bei sogenannter Spitzenwertanzeige eine einzelne LED den Spitzenwert speichert und danach nur langsam wieder zurückgeht. Auf diese Weise werden zwei Informationen gegeben: der aktuelle, musikabhängig schwankende Pegel und die vor wenigen Sekunden aufgetretene Pegelspitze. Sie werden vor allem in der professionellen Audiotechnik verwendet, etwa in Tonstudios. (Quelle: Wikipedia – VU-Meter ).

Venue

= Veranstaltungs-, Tagungsort, Location, Club oder auch Treffpunkt … Der Begriff wird branchenübergreifend, insbesondere im Eventmanagement und in der Musik- und Sportwelt verwendet.


W


Waveguide-Mechanik

In der Audiotechnik dient ein Waveguide dazu, das Abstrahlverhalten von Hochtönern zu kontrollieren: Er ist so konstruiert und geformt, dass die Abstrahlung des Hochtöners korrigiert (also: gebündelt) wird, damit sie der Bündelung des Mitteltöners entspricht und sich somit ein gleichmäßiges Ab­strahl­ver­hal­ten ergibt. (Quelle: Der beste Klang = Der Monitor Audio Uniform Dispersion Waveguide)

Wellenbrecher

= nach hinten von der Bühne weg regelmäßige robuste Absperrungen (oft auch als Bühnenbarrikaden), die bei Konzerten und Festivals verhindern, dass Zuschauer zu stark in Richtung Bühne drängen.

White Noise

= ein gleichmäßiges, kontinuierliches Geräusch, das alle für den Menschen hörbaren Frequenzen (zwischen 20 und 20.000 Hertz) in gleicher Amplitude (Lautstärke) vereint. Es wirkt wie eine akustische Tarnkappe, die plötzliche Störgeräusche überdeckt und dadurch oft zur Entspannung, zum Einschlafen oder zur besseren Konzentration genutzt wird.

Der Begriff ist an das weiße Licht angelehnt, welches ebenfalls alle Farben des sichtbaren Spektrums enthält. Ein echtes Weißes Rauschen lässt sich nur elektronisch erzeugen. Typische Beispiele, die dem Geräusch ähneln, sind das Rauschen eines schlecht eingestellten analogen Radios oder Fernsehers, das Summen eines Ventilators oder das gleichmäßige Rauschen von starkem Regen. In der Summe klingt White Noise  etwas dumpfer wie Pink Noise . (AOK, Amplifon)

Wobbelgenerator

Ein Wobbelgenerator, auch als Wobbelsender oder Sweep Generator  bezeichnet, ist ein elektronisches Messgerät, das Frequenzen periodisch zwischen zwei Werten ändert. Das Prinzip des „Wobbelns“  ist es, die Frequenz eines erzeugten Signals (z.B. im Nieder- oder Hochfrequenzbereich) automatisch zyklisch zu erhöhen und wieder abzusenken – ähnlich einer Frequenzmodulation.

Anwendung: Das Ausgangssignal des Wobblers mit dem Eingang des Messobjektes verbunden. Das Signal am Ausgang des Messobjektes für die Anzeige aufbereitet (gleichrichten, logarithmieren). Zur Anzeige bzw. Aufzeichnung wird ein Oszilloskop  verwendet, dessen horizontale Ablenkung mit dem Wobbelgenerator synchronisiert ist.


X


XLR-Stecker

XLR (auch Cannon-Stecker genannt nach James H. Cannon, Gründer von Cannon Electric Co.) ist ein Industriestandard für elektrische Steckverbindungen. XLR-Stecker sind im internationalen Standard IEC 61076-2-103 normiert und werden von unterschiedlichen Herstellern angeboten.

Verwendung: In der professionellen Beschallungs- und Tonstudiotechnik werden XLR-Steckverbinder zur analogen Signalübertragung von Mikrofon- und Lautsprechersignalen verwendet. Doch auch digitale AES/EBU-Audiosignale und DMX-Steuersignale können mit XLR-Kabeln übertragen werden.

XLR-Steckverbinder gibt es in drei- bis siebenpoliger Ausführung und in verschiedenen Schutzklassen nach VDE. (Quelle: Wikipedia – XLR ).

Xenon

= Edelgas und Leuchtmittel / findet im Alltag noch breite Anwendung in lichtstarken Gas­ent­la­dungs­lam­pen. In der Lichttechnik werden Xenon-Kurzbogenlampen dazu benutzt extrem helles, ta­ges­licht­ähn­li­ches Licht darzustellen. Typischerweise werden sie als Scheinwerfer in der Automobilindustrie, in Kinoprojektoren und als Hochgeschwindigkeits-Blitzgeräte in der Fotografie genutzt.

XY oder MS-Anordnung

= eine Stereoaufnahmetechnik mit zwei um 90° gekreuzte Achtmikrofone. Es zeichnet sich durch eine besonders gute Raumwiedergabe und breite Stereobasis aus. Der Stereoeindruck entsteht durch Pegeldifferenzen (Intensitätsunterschiede) und nicht durch Laufzeitunterschiede der Kanäle (Blumlein-Stereosystem).


Y


Yellow Jacket (Herstellername)

der Begriff bzw. Name wird umgangssprachlich als eine feste mobile Kabelkanalführung bzw. Kabelbrücken bezeichnet. Yellow Jacket  stellt Kabelkanäle für mobile Produktionsaufbauten her. Typisch und namensgebend sind deren Farben schwarz und gelb

Y-Kabel

= Kabel mit einem Eingang und zwei Ausgängen zur Signalaufteilung. Zum Aufteilen eines Audiosignals auf zwei Wege – z.B. ein Mikrofonsignal gleichzeitig an FOH-Mischpult und Monitormischpult. Für professionelle Anwendungen ist ein aktiver Splitter (Signalsplitter zur Verteilung eines Signals auf mehrere Ausgänge ) besser, da Y-Kabel Impedanzprobleme verursachen können.


Z


Zahnlücken-Anordnung

= bei einem Subwoofer-Array mit wird eine zeitliche Verzögerung (Delay) eingesetzt, um die Schallabstrahlung zu formen, sie breiter zu machen und Interferenzen zu reduzieren. Die Verzögerung der hinteren Subwoofer im Vergleich zu den vorderen bewirkt eine breitere Abstrahlung nach vorne und eine gebündelte Abstrahlung nach hinten, was zu einer homogenen Bassverteilung führt.

Zündgerät

Entladungslampen wie Halogenmetaldampflampen benötigen zur Erzeugung eines leitfähigen Plasmas eine Zündspannung. Sie wird vom Zündgerät geliefert: Erst mit einer genügend großen Zündspannung, je nach Lampenleistung ein bis fünf Kilovolt, wird Licht durch eine Gasentladung zwischen zwei Elektroden erzeugt.


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Andreas Cattarius
Andreas Cattarius hat an der Fachhochschule Kaiserslautern Innenarchitektur studiert. Im Jahr 1995 gründete er mit Freunden den Live-Club „Fillmore Kaiserslautern“ und in den darauffolgenden Jahren machte sich dieser Liveclub überregional einen Namen mit erfolgreichen Konzerten für die Alternativszene. Als DeeJay und Talentscout entwickelte er eine Nase für Musik-Trends der alternativen Szene und förderte die lokale Musik- und DeeJay-Szene. In dieser Zeit erwarb er erste Kenntnisse im Schreiben von Bandbeschreibungen der Künstler, die in seinem Club auftraten. Er lernte was erfolgreiches Eventmarketing bedeutet und machte sich einen Namen als überregionaler Veranstalter für innovative Bands. Als Redakteur für das Kaiserslauterer Stadtmagazin „Pavillon“, hier zuständig für die Rubrik „Szene“, entwickelte er seine journalistischen Fähigkeiten. 2002 ließ er sich zum „Internetapplikationsentwickler“ ausbilden und erlernte das „Handwerk“ des Webdesigns. Er entwickelte bereits 2003 im Team einen Online-Lieferservice für Pizzas in Worms. Seit 2018 gehört er fest zum „Kunstgriff-Event“ Team.
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