StartTechnik1. TontechnikBF-C.O.R.E.® standardisiert VLAN- und IP-Kon­zepte für Me­dien­netz­werke in der Event-Pro­duktion
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BF-C.O.R.E.® standardisiert VLAN- und IP-Kon­zepte für Me­dien­netz­werke in der Event-Pro­duktion

Bodo Felusch während seines Seminars © KI unterstützt, And C. und Bodo Felusch

Dante, AES67, Art-Net, NDI, SMPTE-2110 — jedes Gewerk bringt eigene Protokolle mit. BF-C.O.R.E.® definiert das Netz darunter: VLAN-IDs, IP-Adressen und Switch-Ma­na­ge­ment nach einer einzigen, durchgängigen Logik. Einmal verstanden, im Kopf be­re­chen­bar. Auf jeder Produktion. Mit jedem Switch. Bodo Felusch, seit 2009 erfahrener Trainer für Netzwerktechnik, leitet durch seine Seminare mit geballtem Wissen und einer Prise Witz und Charme. Hier ein Bericht zur seiner aktuellen Seminarreihe …

Wer Mediennetzwerke liefert, muss grundlegende IT-Entscheidungen treffen. Jede Produktionsfirma macht das für sich selbst und jedes System da draußen funktioniert, nur nicht miteinander. Mit BF-C.O.R.E. veröffentlicht der IT-Trainer Bodo Felusch ein offenes, kostenloses und herstellerneutrales Regelwerk für VLAN-IDs und IP-Adressen im mobilen Veranstaltungseinsatz. Kernidee: Wer VLAN-ID und Switch-Kennung kennt, rechnet sich jede Adresse im Kopf aus. Ohne Handbuch, ohne Zettel im Case.

© Bodo Felusch, IT For AVs

Power Point © Bodo Felusch, IT For AVs

Jede Produktion beginnt mit denselben Fragen

Sobald Art-Net, sACN, Dante, NDI und SMPTE ST 2110 über dieselbe Infrastruktur laufen, beginnt jede Produktion mit denselben Fragen. Welche VLAN-ID bekommt das Licht, welchen IP-Adressbereich die Endstufen, über welche IP erreiche ich den Primary-Switch an Stage Right? Jede Firma hat diese Fragen für sich beantwortet, die meisten haben gründlich nachgedacht, entschieden, dokumentiert und geschult. In den besten Firmen sitzt das Schema so sicher, dass die Adressen im Kopf stehen, bevor das Case offen ist. Für alle gilt: an der Firmengrenze ist Schluss.

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Unter der Marke IT For AVs  beschreibt Bodo Felusch in seinen Seminaren die unkomplizierte Komplexität seinem Publikum: „Tatsache ist: All diese Systeme funktionieren. Ob Licht auf VLAN 500 oder 141 liegt, ist technisch fast immer gleichwertig. Es ist eine Konvention, kein Naturgesetz. Die Denkarbeit ist längst geleistet, nur eben hundertfach parallel. Wir könnten uns einigen, wir haben es nur nie getan.“

Freelancer und Dry-Hire-Switches zahlen den Preis

Den Preis zahlen diejenigen, die zwischen den Firmen arbeiten. Freelancer arbeiten intensiv für vier bis fünf Auftraggeber und müssen bei jedem Wechsel umdenken, zusätzlich zur ohnehin schnellen tech­ni­schen Entwicklung. Dry-Hire-Switches passen hardwareseitig, müssen vor Ort aber jedes Mal logisch neu eingerichtet werden. Dieser Transfer, von der Dokumentation über die Crew bis in die Geräte, kostet jedes Mal Rüstzeit. Wenn es mal hakt, kann nur helfen, wer das jeweilige IT-Schema kennt. Ein Ver­ant­wort­licher fürs Mediennetz bleibt richtig, aber was dort grundsätzlich passiert, sollten möglichst viele an Bord lesen können.

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VLAN-Blöcke entlang der Gewerke

BF-C.O.R.E. (Base Framework for Converged Operations & Reliable Event-IT) legt die VLAN-Blöcke ent­lang der Gewerke fest, leitet Subnetze und Switch-Adressen aus VLAN-ID und Switch-ID ab und weist Endgeräten feste Adressbereiche zu. Der Standard skaliert von drei bis hundert Switches je Produktion, führt Asset-Pools bis 9.999 Switches kollisionsfrei und sieht je Gewerk 510 Client-Adressen samt Belegungsempfehlung vor. Neu erfunden wird dabei wenig: BF-C.O.R.E. bündelt Antworten, die es in der Branche längst gibt, und legt sie auf eine gemeinsame Rechenlogik.

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band zone orga-software

Ebenso wichtig ist, was der Standard bewusst offenlässt. Topologien, QoS, Routing-Protokolle und herstellerspezifische Konfiguration bleiben ausdrücklich außen vor. BF-C.O.R.E. beschränkt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, den alle teilen können, ohne eigene Präferenzen aufzugeben. „Ein gemeinsamer Standard muss so gut sein, dass sich die eigene Überlegung erübrigt“ , so Felusch. „Nicht durch Überredung, sondern weil an alles gedacht ist. Daran muss sich BF-C.O.R.E. messen lassen.“

Die Spezifikation steht unter BF-C.O.R.E.® – One Network. All Trades. Zero Chaos. auf itforavs.com  kostenlos zum Download bereit und wird öffentlich mit der Community weiterentwickelt.

Über „IT For AVs“

IT For AVs®  ist die Marke des unabhängigen IT-Trainers Bodo Felusch  für Netzwerktechnik in der professionellen Veranstaltungsbranche. Seit 2009 hat IT For AVs  über 3.000 Event-Techniker in IT-Netzwerkgrundlagen und Praxis trainiert. Mit BF-C.O.R.E.®  veröffentlicht Bodo Felusch  ein offenes, herstellerneutrales Regelwerk für VLAN- und IP-Konzepte in der Live-Produktion.

Bodo Felusch © IT For AVs

Bodo Felusch © IT For AVs


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Bodo Feluschhttps://felusch.de/
2010 entwickelte Bodo Felush einen Branchenstandard für Mediennetzwerke in der Veranstaltungstechnik. Er eliminiert Rüstzeiten und macht Komplexität beherrschbar. Bodo Felush zeigt in seinen Seminaren allen interessierten Veranstaltungstechnikern, dass Netzwerke keine Blackbox sein müssen - egal woher man kommt. Und nach ein paar Tagen gehen die meisten mit einem Lächeln ...
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