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Sonntag, Juli 12, 2026
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Dein Equipment arbeitet. Aber verdient es auch Geld? Warum Vermietung nach Gefühl gefährlich ist

© KI-generiert, Engelmann Promotion

Ein Lautsprechersystem für 15.000 Euro, vermietet für knapp 300 Euro am Tag. Das klingt zunächst nach einem guten Geschäft. Doch wie viele bezahlte Vermiettage werden tatsächlich erreicht? Was kosten Cases, Kabel, Lager, Prüfungen, Wartung, Reparaturen und die eigene Arbeitszeit? Und was bleibt nach Abschreibung, Finanzierung und laufenden Kosten wirklich übrig? Unser StageAID Renditekalkulator schafft Klarheit.

Meine These: Die meisten Veranstaltungsunternehmen wissen ziemlich genau, was ihr Equipment gekostet hat. Deutlich weniger wissen, was es pro Jahr verdient – oder welchen durchschnittlichen Mietpreis es mindestens erzielen müsste. Genau deshalb wird erstaunlich oft nach Gefühl vermietet.

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Du kennst die Preise der Wettbewerber, orientierst dich an den alten Mietpreislisten oder du denkst: Das System ist bezahlt, jetzt verdient es Geld. Das kann funktionieren. Es kann aber genauso gut dazu führen, dass ein gut ausgelastetes System viel Umsatz macht und trotzdem kaum Rendite erwirtschaftet. Viele werden nach der ersten ehrlichen Kalkulation nicht schlecht staunen. Wer also diesen Check auslässt, riskiert, bei jedem Auftrag Umsatz zu sehen, während der tatsächliche Gewinn unbemerkt immer kleiner wird und deine Konkurrenz an dir vorbeizieht, weil sie rechnen kann.

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Wir wollen dir helfen, rentabel zu arbeiten und
haben es dir deshalb so leicht gemacht, wie es nur geht.

Deshalb auch unser Appell: Wenn du das durchziehst, was wir dir hier anbieten, wirst du immer Herr deiner Finanzen sein, soweit es dein Vermietbusiness betrifft. Zu Beginn meiner Unternehmung wäre ich froh gewesen, solch eine Hilfe zu bekommen. Daher bin ich trotz meiner früheren jährlichen Millionenumsätze leider immer noch nicht der “Bonze”, der ich hätte sein können.

Theorie, Video oder gleich selbst rechnen?

Entscheide selbst, mit was du startest:

  1. Artikel lesen – und verstehen, welche Kosten bei der Vermietung wirklich zählen,
  2. Ein Erklärvideo ansehen – kompakt und anschaulich erklärt: Der StageAID Renditekalkulator …so vermietest du rentabel Eventtechnik 
  3. Direkt losrechnen – mit dem kostenlosen StageAID Renditekalkulator: Renditerechner – StageaID 

Unsere Empfehlung:  Schau dir zuerst mal das Video an. 10 Minuten plakative Erkenntnis – und danach liest du diesen Beitrag. Dann kommst du auf ein professionelles Niveau und checkst mit dem Online-Rechner schnell und zuverlässig, wie rentabel deine Systeme sind und wo die Hebel für höhere Armortisation deiner Leistungen liegen.

Die Management-Übersicht bündelt Investition, Umsatz, Ergebnis, Mindestmietpreis, Break-even, ROI und Sicherheitsreserve. © Engelmann Promotion

Die Management-Übersicht bündelt Investition, Umsatz, Ergebnis, Mindestmietpreis, Break-even, ROI und Sicherheitsreserve. © Engelmann Promotion

Der Auftrag war gut – Die Kalkulation vielleicht nicht

Samstagabend steht die PA auf dem Stadtfest. Das Material läuft, der Kunde ist zufrieden und auf der Rechnung stehen knapp 300 Euro Tagesmiete. Am Montag wird zurückgenommen, kontrolliert, gereinigt, neu sortiert und wieder eingelagert. Spätestens hier beginnt die Rechnung, die in vielen Betrieben niemand vollständig aufmacht.

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Denn der Umsatz auf der Rechnung zeigt nur, was hereinkommt. Er sagt nichts darüber, was die Vermietung tatsächlich kostet. Cases, Kabel, Ladegeräte, Lager, Versicherung, Prüfungen, Wartung, Arbeitszeit, Rabatte, Ausfalltage und Wertverlust verschwinden nicht, nur weil sie nicht einzeln auf der Kundenrechnung stehen.

Ein gefährlicher Satz:
Das System ist bezahlt – jetzt verdient es nur noch Geld.
Auch bezahltes Equipment kostet Lager, Wartung, Prüfung, Versicherung
und – irgendwann Ersatz.

Nur damit du nicht meinst, das hier sei aus der Luft gegriffen: Der Autor dieses Beitrags hatte zu Beginn seines Eventgeschäfts ähnlich blauäugig kalkuliert und musste es dann auch auf die harte Tour lernen …

Betriebswirtschaft ohne Fachchinesisch

Der StageAID Renditekalkulator ist kein Finanzstudium im Browser. Er übersetzt die be­triebs­wirt­schaft­li­chen Grundlagen in die Sprache der Vermietpraxis. Nicht abstrakt, sondern entlang eines echten Systems:

  • Was steht an Equipment im Lager?
  • Was kostet das Bereithalten des Equipments jährlich?
  • Wie oft geht das Equipment bezahlt raus?
  • Welcher Durchschnittspreis wird mit dem Equipment wirklich erzielt? Und –
  • Was bleibt nach Abzug aller Kosten übrig?

Du wirst merken:
Nach einer Kurzen Eingewöhnungsphase macht das richtig Spass wenn du merkst, wo du Geld liegen läßt oder es noch zusätzlich verdienen kannst.

Die Bedienungsanleitung (pdf)  erklärt nicht nur, welches Feld ausgefüllt wird, sondern warum die Zahl wirtschaftlich wichtig ist. Dazu kommen Praxisbeispiele, Kontrollfragen und eine Checkliste, mit der sich typische Schönrechnerei schnell erkennen lässt. Wir haben die Bedienung des Kalkulators in 9 einfachen Schritten zusammengestellt – los geht´s …

Vom Kaufpreis zum echten Jahresergebnis – Investition, Fixkosten, variable Kosten, Abschreibung und Finanzierung werden gemeinsam betrachtet. © Engelmann Promotion

Vom Kaufpreis zum echten Jahresergebnis – Investition, Fixkosten, variable Kosten, Abschreibung und Finanzierung werden gemeinsam betrachtet. © Engelmann Promotion

1.) Ein Projekt sauber anlegen

Zu Beginn erhält jedes System eine eindeutige Bezeichnung. Hersteller, Modell, Kategorie, Kaufdatum und Einsatzzweck helfen dabei, mehrere Kalkulationen später sauber zu unterscheiden. Das ist besonders sinnvoll, wenn verschiedene Systemgrößen, Ausstattungsvarianten oder Preisstrategien miteinander verglichen werden.

Ein klar benanntes Projekt bleibt auch bei mehreren Varianten und späteren Nachkalkulationen nachvollziehbar. © Engelmann Promotion

Ein klar benanntes Projekt bleibt auch bei mehreren Varianten und späteren Nachkalkulationen nachvollziehbar. © Engelmann Promotion

2.) Nicht den nackten Systempreis rechnen, sondern das vermietfähige System

Ein Lautsprechersystem kostet laut Rechnung vielleicht 12.000 Euro. Die echte Investition kann trotzdem 15.600 Euro betragen. Denn ohne Cases, Zubehör, Verkabelung, Einrichtung und Transportlösung ist das System zwar gekauft, aber noch nicht vollständig vermietfähig.

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Der Rechner trennt Kaufpreis, Zubehör, Cases, Einrichtung, Versand und sonstige Einmalkosten. Dazu kommen Nutzungsdauer und ein vorsichtig geschätzter Restwert. Erst daraus entsteht die wirtschaftliche Abschreibung pro Jahr.

  • Kaufpreis des eigentlichen Equipments
  • Cases, Dollies, Kabel, Ladegeräte und weiteres Zubehör
  • Einrichtung, Konfiguration, Schulung und Versand
  • Restwert und realistische wirtschaftliche Nutzungsdauer

Kaufpreis, Zubehör, Cases, Einrichtung, Restwert und Nutzungsdauer ergeben die vollständige Investition. © Engelmann Promotion

Kaufpreis, Zubehör, Cases, Einrichtung, Restwert und Nutzungsdauer ergeben die vollständige Investition. © Engelmann Promotion

3.) Die Kosten entstehen nicht nur im Gerät

Lager, Versicherung, Prüfungen, Verwaltung und Software sind jährliche Fixkosten. Vorbereitung, Rücknahme, Reinigung, Verbrauchsmaterial und Transport entstehen dagegen pro Auftrag. Der Rechner trennt beide Gruppen bewusst.

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Besonders gerne vergessen wir die eigene Arbeitszeit. Wenn der Inhaber selbst packt, erklärt, prüft und wieder einlagert, ist diese Zeit nicht kostenlos. Sie wird nur nicht als externe Rechnung sichtbar. Gerade bei günstigen Einzelgeräten kann der Bearbeitungsaufwand höher sein als der eigentliche Geräteertrag:

  • Jährliche Fixkosten: Lager, Versicherung, Prüfungen, Verwaltung, Lizenzen
  • Variable Kosten pro Auftrag: Vorbereitung, Rücknahme, Reinigung, Transport und Verbrauchsmaterial
  • Wartungs- und Reparaturreserve
  • Interne Arbeitszeit und Personalaufwand

Fixkosten, auftragsbezogene Kosten und Wartungsreserve werden getrennt erfasst. © Engelmann Promotion

Fixkosten, auftragsbezogene Kosten und Wartungsreserve werden getrennt erfasst. © Engelmann Promotion

4.) Listenpreis und echter Durchschnittspreis sind zwei verschiedene Dinge

Eine Mietpreisliste kann 350 Euro pro Tag ausweisen. Wenn nach Stammkundenrabatt, Paketpreis und Mehrtagesfaktor durchschnittlich nur 297,50 Euro übrig bleiben, muss auch mit 297,50 Euro gerechnet werden. Dasselbe gilt für die Auslastung. Nicht jeder freie Tag ist auch ein potenzieller Miettag. Relevant sind die bezahlten Tage, die unter den realen Bedingungen des Betriebs erreichbar sind: Saison, Nachfrage, Personal, Logistik, Wartung und parallele Aufträge setzen Grenzen.

Listenpreis, Rabatt, tatsächlich erzielter Mietpreis und realistisch erreichbare Vermiettage werden miteinander verknüpft. © Engelmann Promotion

Listenpreis, Rabatt, tatsächlich erzielter Mietpreis und realistisch erreichbare Vermiettage werden miteinander verknüpft. © Engelmann Promotion

5.) Finanzierung: Gewinn und Liquidität sind nicht dasselbe

Wer Technik finanziert oder least, muss zwei Ebenen auseinanderhalten. Zinsen und Leasingkosten belasten das Ergebnis. Die Tilgung eines Darlehens ist dagegen keine Kostenposition im betriebswirtschaftlichen Sinn – sie zieht trotzdem jeden Monat Geld vom Konto.

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Ein Projekt kann auf dem Papier rentabel sein und gleichzeitig die Liquidität unter Druck setzen. Bei größeren Systemen entscheidet die Finanzierung deshalb mit darüber, ob genügend Reserve für Reparaturen, schwächere Monate oder Ersatzbeschaffungen bleibt.

Finanzierungskosten und Liquiditätsbelastung werden getrennt betrachtet. © Engelmann Promotion

Finanzierungskosten und Liquiditätsbelastung werden getrennt betrachtet. © Engelmann Promotion

Ein Praxisbeispiel: ein aktives PA-System für 15.600 Euro

Die Bedienungsanleitung rechnet ein vermietfertiges aktives PA-System vollständig durch. Die Zahlen sind bewusst praxisnah und zeigen, wie schnell aus einem scheinbar einfachen Mietpreis eine echte Unternehmensrechnung wird.

Prozess (Kennzahlen)
Wert
Gesamtinvestition
15.600,00 €
Restwert nach sechs Jahren
2.000,00 €
Fixkosten pro Jahr
1.200,00 €
Wartung pro Jahr
624,00 €
Tatsächlich erzielter Mietpreis
297,50 €/Tag
Bezahlte Vermiettage
45 Tage
Durchschnittliche Vermietungsdauer
2 Tage
Variable Kosten (Pauschal)
55 €/Auftrag

Unter diesen Annahmen entstehen rund 13.388 Euro Jahresumsatz. Nach Zahlungsausfällen, variablen Kosten, Fixkosten, Wartung und wirtschaftlicher Abschreibung bleiben rund 7.925 Euro Jahresergebnis. Der Mindestmietpreis liegt bei 119,60 Euro pro Tag. Der Break Even wird nach rund 15,3 bezahlten Vermiettagen erreicht. Mit 45 geplanten Tagen besitzt das System auf dem Papier eine ordentliche Reserve. Das klingt stark – ist aber noch nicht das Ende der Prüfung.

Die Ergebnisseite bündelt Jahresumsatz, Jahresergebnis, Mindestmietpreis, Break-even, ROI und Amortisation. © Engelmann Promotion

Die Ergebnisseite bündelt Jahresumsatz, Jahresergebnis, Mindestmietpreis, Break-even, ROI und Amortisation. © Engelmann Promotion

6.) Break Even: Ab welchem Punkt arbeitet das System wirklich für Dich?

Bis zum Break Even deckt das Equipment seine berücksichtigten Kosten. Erst danach entsteht der wirtschaftliche Überschuss. Deshalb ist der Abstand zwischen geplantem Einsatz und Break Even so wichtig. Sind beispielsweise 30 Vermiettage geplant und der Break Even bei bei 28 Tagen festgelegt, ist das keine solide Reserve. Zwei abgesagte Veranstaltungen, eine Reparatur oder ein größerer Rabatt reichen, um das Ergebnis zu drehen. Ein funktionsfähiges System braucht immer genügend Luft.

Der Schnittpunkt von Erlös und Gesamtkosten zeigt, ab welchem Vermiettag das System seine Jahreskosten deckt. © Engelmann Promotion

Der Schnittpunkt von Erlös und Gesamtkosten zeigt, ab welchem Vermiettag das System seine Jahreskosten deckt. © Engelmann Promotion

Drei Szenarien sind besser als eine einzige perfekte Wunschrechnung

Die stärkste Funktion des Kalkulators ist nicht die eine schöne Ergebniszahl. Es ist der direkte Vergleich zwischen vorsichtig, realistisch und optimistisch. Damit lässt sich prüfen, ob das System nur im Idealjahr funktioniert oder auch dann, wenn die Saison schwächer läuft.

Vorsichtig, realistisch und optimistisch – der Vergleich zeigt, wie robust die Investition wirklich ist. © Engelmann Promotion

Vorsichtig, realistisch und optimistisch – der Vergleich zeigt, wie robust die Investition wirklich ist. © Engelmann Promotion

Vorsichtig bedeutet: weniger Vermiettage, geringerer Durchschnittspreis, höhere Ausfälle oder Reparaturen. Realistisch heißt: belastbare Durchschnittswerte aus echten Aufträgen und den vergangenen Geschäftsjahren. Als optimistisch bezeichnen wir: gute Auslastung und stabile Preise als Potenzial. Nicht jedoch als alleinige Finanzierungsgrundlage.

Ein schneller Belastungstest:
Senk´ den Mietpreis um zehn Prozent und die Vermiettage um 20 Prozent.
Bleibt das Ergebnis positiv und die Liquidität beherrschbar,
besitzt die Kalkulation Substanz. Kippt sie sofort ins Minus, ist die vermeintliche Rendite empfindlicher als gedacht.

Was die wichtigsten Kennzahlen wirklich sagen

  • Mindestmietpreis: Der durchschnittliche Tagespreis, der bei der geplanten Auslastung mindestens erzielt werden muss.
  • Break Even: Die Anzahl bezahlter Vermiettage, ab dem sämtliche berücksichtigten Jahreskosten abgedeckt sind.

Die Sensitivitätsanalyse zeigt, wie stark das Jahresergebnis auf weniger Vermiettage oder einen niedrigeren Mietpreis reagiert. © Engelmann Promotion

Die Sensitivitätsanalyse zeigt, wie stark das Jahresergebnis auf weniger Vermiettage oder einen niedrigeren Mietpreis reagiert. © Engelmann Promotion

  • Sicherheitsreserve: Der Abstand zwischen geplanten Vermiettagen und Break-even. Je kleiner der Abstand, desto empfindlicher die Kalkulation.
  • ROI: (Return Of Investment) Das Jahresergebnis im Verhältnis zur gesamten Investition. Gut für Vergleiche, aber nur sinnvoll mit realistischen Eingaben.
  • Amortisation: Der rechnerische Zeitraum, indem das eingesetzte Kapital durch operative Rückflüsse wieder verdient wurde.

7.) Kaufen oder zumieten?

Die Antwort steckt in den Einsatztagen: Nicht jedes Gerät gehört automatisch ins eigene Lager. Bei seltenen Einsätzen eines bestimmten Equipments kann das Zumieten wirtschaftlich sinnvoller sein, auch wenn der Fremdmietpreis zunächst teuer aussieht. Der Rechner stellt die eigene Investition, Jahreskosten, Restwert und den Fremdmietpreis inklusive Abwicklung gegenüber. Im Beispiel unten in der Graphik liegt der wirtschaftliche Wendepunkt bei etwa 21 Einsatztagen pro Jahr. Darunter spricht vieles für Zumieten. Darüber kann Kaufen günstiger sein. Strategische Gründe wie garantierte Verfügbarkeit, einheitliche Bedienung oder Kundenanforderungen bleiben wichtig – sollten aber klar von der kalkulierten Rendite getrennt werden.

Der Rechner zeigt den wirtschaftlichen Wendepunkt, ab dem Kaufen unter den gewählten Annahmen günstiger wird als Zumieten. © Engelmann Promotion

Der Rechner zeigt den wirtschaftlichen Wendepunkt, ab dem Kaufen unter den gewählten Annahmen günstiger wird als Zumieten. © Engelmann Promotion

Nicht jedes Gerät muss als reine Vermietposition Geld verdienen

Beispiel: Wenn ich jetzt als Experte mit einem NTI XL2  Emissionsmessungen mache, kann ich aufgrund meiner Expertise in Kombination mit dem Messgerät und der Meßauswertung eine erfreuliche Kostennote erzielen …

Ein professionelles Messgerät kann mit wenig vermieteten Tagen als reines Mietobjekt defizitär sein.
Wird daraus jedoch eine Messdienstleistung mit fachlicher Durchführung, Auswertung und Dokumentation, verändert sich das Geschäftsmodell gleich deutlich.

Wichtige Erkenntnis: Manchmal ist nicht das Gerät das eigentliche Produkt. Manchmal verdienen Fachwissen, Bedienung, Verantwortung und Dokumentation das Geld.

Projekte speichern, vergleichen und später nachrechnen

Eine Kalkulation ist nur dann wertvoll, wenn sie später wieder auffindbar ist. Projekte können lokal gespeichert und als JSON (JavaScript Object Notation)  exportiert werden. CSV (Comma separated values)  eignen sich für weitere Auswertungen, die Druckansicht für Dokumentation und Abstimmung. Wichtig dabei sind die lokal gespeicherten Browserdaten, sie sollten zusätzlich extern gesichert werden. Achtung: Wird der BrowserCache gelöscht, können lokal gespeicherte Projekte verloren gehen.

Projekte lassen sich speichern, als JSON oder CSV exportieren, als PDF dokumentieren und später wieder importieren. © Engelmann Promotion

Projekte lassen sich speichern, als JSON oder CSV exportieren, als PDF dokumentieren und später wieder importieren. © Engelmann Promotion

8.) Die Berechnungsprüfung macht schwache Annahmen sichtbar

Kein Online-Rechner kann wissen, ob 45 Vermiettage wirklich erreichbar sind. Er kann aber zeigen, welche Annahmen kritisch sind. Die Berechnungsprüfung lenkt den Blick auf typische Lücken: Wurde die Arbeitszeit erfasst? Ist der Restwert vorsichtig? Gibt es ein schwaches Szenario? Ist der Break Even mit ausreichender Reserve erreichbar?

Die Plausibilitätsprüfung bündelt die wichtigsten Kontrollpunkte und markiert Werte, die nachgeschärft werden sollten. © Engelmann Promotion

Die Plausibilitätsprüfung bündelt die wichtigsten Kontrollpunkte und markiert Werte, die nachgeschärft werden sollten. © Engelmann Promotion

9.) Die Checkliste vor der nächsten Investitionsentscheidung

Bevor Du ein Angebot unterschreibst oder einen neuen Mietpreis festlegst, solltest du dir mindestens nachfolgende Fragen beantworten. Die dafür nötige Liste kannst du dir bei uns auch als PDF-Datei  herunterladen.

Die vollständige Checkliste aus der Bedienungsanleitung verhindert, dass wichtige Kosten und Risiken übersehen werden.

Die vollständige Checkliste aus der Bedienungsanleitung verhindert, dass wichtige Kosten und Risiken übersehen werden.

Der StageAID Renditekalkulator soll Technik einfach berechenbar machen

Der Rechner möchte keine Investition verhindern. Er soll zeigen, unter welchen Bedingungen sie funktioniert. Vielleicht muss der Mietpreis steigen. Vielleicht brauchst Du mehr Einsatztage. Vielleicht ist das System für Deinen Markt zu groß. Vielleicht lohnt sich eine Kooperation oder zunächst die Zumiete. Vielleicht zeigt die Berechnung aber auch, dass Dein System deutlich besser verdient, als Du vermutet hast. In jedem Fall ersetzt Du ein Gefühl durch eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Genau das ist in einer Branche wichtig, in der schnell fünfstellige Beträge im Lager stehen, der tatsächliche Ertrag aber oft nur geschätzt wird.

Mach den ehrlichen Test

Benutze nicht das erfolgreichste System und nicht die beste Saison. Nimm das Equipment, bei dem Du schon länger das Gefühl hast, dass Umsatz und Aufwand nicht zusammenpassen. Das dauert nicht lange. Vermutlich wirst Du bei mindestens einer Zahl nicht schlecht staunen. Und genau dafür ist der Rechner gebaut:

  1. Trage den vollständigen Kaufpreis sowie Preise für Zubehör, Cases, Einrichtung und Versand ein.
  2. Erfasse die Kosten für Lager, Wartung, Prüfungen, Versicherung, Verwaltung und Arbeitszeit.
  3. Verwende den tatsächlich erzielten Durchschnittspreis und die real bezahlten Vermiettage.
  4. Erstelle ein vorsichtiges, ein realistisches und ein optimistisches Szenario.
  5. Prüfe Break Even, Sicherheitsreserve, Liquidität und den Vergleich Kaufen oder Zumieten.

Was verdient Dein Equipment wirklich?

Finde es heraus. Der StageAID Renditekalkulator ist kostenlos nutzbar, er kommt aus der Vermietpraxis und sorgt dort für Klarheit, wo Bauchgefühl teuer werden kann. Dazu hier nochmal die wichtigsten Links:

StageAID Renditekalkulator

Erklärvideo zum Renditekalkulator

Tutorial und Bedienungsanleitung

Hinweis:
Der Kalkulator ersetzt keine Steuer-, Rechts-, Finanz-
oder Unternehmensberatung.


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Jörg Kirschhttp://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de
Jörg Kirsch studierte ab 1981 Elektrotechnik in Kaiserslautern. An der Universität leitete er zwei Jahre lang das Kulturreferat und startete parallel dazu seine Firma für Veranstaltungstechnik mit eigener Ingenieur- und Entwicklungsabteilung. Auf sein Konto gehen weit mehr als 10.000 persönlich betreute Veranstaltungen, unter anderem die Realisation eines Bon-Jovi Konzertes zusammen mit Jet-West. Als gefragter Partner für Eventberatung ist er für mehrere Firmen tätig, u.a. als Bühnenmeister für das Kulturreferat Kaiserslautern. Mit seiner Firma betreut er mehrere Eventlocations, entwickelt spannende Veranstaltungsformate und bietet Ausbildungen im Veranstaltungsbereich. Persönlich liegt ihm der Support und die Entwicklung junger Künstler am Herzen. Mit Begeisterung engagiert er sich in mehreren Netzwerken, um auch hier die regionale Kulturszene zu fördern.
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