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Sonntag, Juni 7, 2026
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Fender bricht das Schweigen und rudert zurück – was steckt hinter dem Fender Statement?

© KI-generiert, Engelmann Promotion

Nachdem die Abmahnwelle in der Gitarrenszene für massiven Wirbel gesorgt hatte und erste Urteile gesprochen wurden (u.a. Landgericht Düsseldorf), hat sich Fender  nun erstmals offiziell geäußert. Gegenüber dem Online-Magazin Guitar World  gab Fender eine umfassende Erklärung ab …

Was sagt Fender dazu?

Das Statement dreht sich um diese drei Kernpunkte:

  1. Doppel-Cutaway-Gitarren sind kein Ziel: Jeder Hersteller dürfe weiterhin zweigehörnte Gitarren bauen – solange sie sich ausreichend vom Stratocaster-Design unterscheiden.
  1. Nicht alle S-Style-Gitarren sind betroffen: Im Fokus stünden ausschließlich Instrumente, die eindeutig als Kopie erkennbar sind – inklusive Details wie Pickguard-Form und Control-Layout.
  1. Zerstörung von Lagerbestand ist kein angestrebtes Ziel: Das sei nur ein letztes Mittel, falls keine Einigung erzielt werden kann. Fender betone, man wolle mit betroffenen Firmen kooperieren und Übergangsfristen finden. Die Antwort-Deadline wurde auf den 8. Juni verschoben.

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Wie viel davon ist glaubwürdig?

Das Statement klingt deutlich moderater als die ursprünglichen Abmahnbriefe – manche sehen darin schlicht ein PR-Manöver, um den Druck aus der Gitarrenszene abzufedern. Zentrale Fragen bleiben jedenfalls offen: Ab wann gilt ein Design als „zu nah“ am Strat-Original? Genügt eine geänderte Kopfplattenform? Wie soll ein alternatives Control-Layout bei einer klassischen S-Style-Gitarre aussehen?

Prominente Stimmen wie Tim Pierce und Reb Beach haben Fenders Vorgehen öffentlich scharf kritisiert. Die breite Einschätzung in der Community: Das Versäumnisurteil des Landgerichts Düsseldorf – gegen einen chinesischen Hersteller, der gar nicht zum Prozess erschienen war – gibt Fender schlicht nicht die rechtliche Grundlage, die sie hier beanspruchen.

Wie die Sache ausgeht, dürfte sich rund um den 8. Juni zeigen.


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Jörg Kirschhttp://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de
Jörg Kirsch studierte ab 1981 Elektrotechnik in Kaiserslautern. An der Universität leitete er zwei Jahre lang das Kulturreferat und startete parallel dazu seine Firma für Veranstaltungstechnik mit eigener Ingenieur- und Entwicklungsabteilung. Auf sein Konto gehen weit mehr als 10.000 persönlich betreute Veranstaltungen, unter anderem die Realisation eines Bon-Jovi Konzertes zusammen mit Jet-West. Als gefragter Partner für Eventberatung ist er für mehrere Firmen tätig, u.a. als Bühnenmeister für das Kulturreferat Kaiserslautern. Mit seiner Firma betreut er mehrere Eventlocations, entwickelt spannende Veranstaltungsformate und bietet Ausbildungen im Veranstaltungsbereich. Persönlich liegt ihm der Support und die Entwicklung junger Künstler am Herzen. Mit Begeisterung engagiert er sich in mehreren Netzwerken, um auch hier die regionale Kulturszene zu fördern.
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