Ossy erklärt’s! © Oswald Pfeiffer
Ossy erklärt’s – praxisnah, direkt aus dem Studio. In dieser neuen StageAID-Serie zeigt dir Produzent, Musiker und Multiinstrumentalist Ossy Pfeiffer, worauf es in der Musikproduktion wirklich ankommt. Mit über 30 Jahren Erfahrung ist er auch dein Ansprechpartner für jede Art von Audio-Produktion. Das Thema heute: Keine Studio-Akustik? So holst du trotzdem das Beste aus deinen Aufnahmen. Schau rein – einfache Tipps, die sofort hörbar etwas verändern.
Darum geht’s: Nicht jeder hat ein perfekt optimiertes Tonstudio – und trotzdem müssen Aufnahmen gemacht werden. Genau hier setzt die erste Folge an: Ossy zeigt, warum Raumakustik so entscheidend ist, welche typischen Probleme entstehen und wie du auch ohne High-End-Studio deutlich bessere Ergebnisse erzielst. Praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar.
Das Video in voller Länge:
Zusammenfassung:
Warum dein Raum wichtiger ist als dein Mikrofon
In einem professionell behandelten Regieraum klingt selbst ein weiter entferntes Mikrofon noch klar und trocken. Der Grund: Der Raum reflektiert kaum Schall. Genau das ist in den meisten Homestudios nicht der Fall. Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Küche – Reflexionen und Nebengeräusche sorgen dafür, dass Aufnahmen schnell „räumlich“ und unsauber wirken.
Ein häufiger Fehler:
Man versucht, das Problem mit Technik zu lösen – etwa durch Kompression.
Dadurch wird der Raumanteil jedoch oft noch stärker hörbar.
Die eigentliche Lösung liegt nicht im Plugin, sondern in der Umgebung.
Ossy´s Tipp: Suche dir gezielt den „trockensten“ Platz in deiner Wohnung. Ecken mit vielen weichen Materialien wie Sofas, Vorhängen oder Möbeln helfen, Reflexionen zu reduzieren. Noch effektiver wird es mit einem einfachen Trick: Nutze deinen Kleiderschrank. Offene Türen, viele Kleidungsstücke – und das Mikrofon möglichst nah an der Schallquelle platziert. Das Ergebnis ist oft überraschend gut und deutlich kontrollierter.
Checkliste: Bessere Aufnahmen ohne Studio
Gute Aufnahmen entstehen nicht nur durch teures Equipment, sondern vor allem durch ein Verständnis für Raum und Akustik. Wer das einmal verinnerlicht hat, holt auch aus einem einfachen Setup deutlich mehr heraus …
- Suche dir einen möglichst „trockenen“ Raum oder Bereich
- Nutze weiche Materialien für die Verkleidung deiner glatten Wände. Das sind Vorhänge, Sofas oder Teppiche u.ä.
- Gehe mit dem Mikrofon möglichst nah an die Schallquelle
- Vermeide große, leere Räume mit vielen Reflexionen
- Auch kannst du mal phantasievolle Lösungsansätze wie Aufnahmen im Kleiderschrank ausprobieren …
Mehr von Ossy Pfeiffer findest du auf seinem YouTube-Kanal und auf seiner Website sowie in unserer StageAID-Reihe „Ossy erklärt’s“.
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