StageAID Gitarrenstart · Folge 1
Autor: Leonard Stahl · Redaktion: StageAID · Produkt- und Preisstand:
Transparenz zur Erstellung: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von einem Menschen redaktionell kuratiert. Die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung liegt bei StageAID.
Du möchtest Gitarre spielen lernen. Vielleicht hast du einen bestimmten Song im Kopf. Vielleicht willst du beim Singen endlich selbst die Begleitung übernehmen. Eigentlich eine überschaubare Sache – bis du zum ersten Mal nach einer Gitarre suchst. Plötzlich geht es um Humbucker, Mensuren, massive Decken und die Frage, ob du nicht doch gleich ein komplettes Set mit Verstärker brauchst.
Und irgendwo dazwischen steht dann noch der gut gemeinte Rat: „Lern erst einmal auf einer richtigen Akustikgitarre.“ Muss das wirklich sein?
Nein. Du kannst mit der Gitarrenart anfangen, auf die du Lust hast. Wichtig ist, dass sie zu deiner Musik, deinen Händen und deinem Alltag passt. Genau darum geht es in diesem ersten Teil unserer Gitarrenreihe: Wir sortieren die Möglichkeiten, stellen dir drei E-Gitarren, drei Western- und drei Konzertgitarren vor und schauen anschließend auf das Zubehör. Eine kleinere Gitarre für Kinder ist ebenfalls dabei.
Denn mit einem Instrument, das du gerne in die Hand nimmst, ist schon viel gewonnen. Ein großer Karton voller Zubehör hilft dagegen wenig, wenn die Gitarre unbequem ist oder das Kabel zum Verstärker fehlt.
Wenn du dir zunächst nur drei Dinge merken möchtest:
- Wähle die Gitarrenart nach der Musik, die du spielen möchtest.
- Plane dein Budget für die vollständige Ausstattung, nicht nur für das Instrument.
- Lass dir helfen, wenn sich die Gitarre schlecht greifen lässt. Das liegt nicht automatisch an dir.
Zur Auswahl: Dieser Artikel ist eine redaktionelle Kaufberatung auf Basis der verlinkten Produktangaben, kein eigener Vergleichstest aller Instrumente. Die Einordnungen erklären, für welchen Bedarf wir die jeweilige Ausstattung sinnvoll finden. Preis- und Produktcheck: 17. September 2026. Die genannten Richtpreise gelten für die verlinkten Ausführungen auf der deutschen Thomann-Seite, inklusive MwSt., gegebenenfalls zuzüglich Versand. Preise und Lieferbarkeit können sich ändern.
Was braucht man als Gitarrenanfänger?
Zum Gitarrespielen brauchst du eine passende Gitarre und eine Möglichkeit zum Stimmen. Für E-Gitarre kommt ein Übungsverstärker mit Instrumentenkabel oder eine geeignete Kopfhörerlösung hinzu. Western- und Konzertgitarren lassen sich ohne Verstärker spielen. Eine passende Tasche und Ersatzsaiten sind sinnvolle Ergänzungen; Effekte und Recording-Technik können warten.
Welche Gitarrenart passt? E-Gitarre für verstärkte Sounds, Westerngitarre für akustische Begleitung mit Stahlsaiten, Konzertgitarre für den Klang und das Spielgefühl von Nylonsaiten. Es gibt keine Gitarrenart, mit der jeder anfangen muss. Größe, Einstellung und musikalische Vorlieben entscheiden.
Welche Gitarre passt zu dem, was du spielen möchtest?
Bevor du Marken und Preise vergleichst, hilft eine viel einfachere Frage: Was möchtest du mit der Gitarre machen? Rockriffs spielen? Dich beim Singen begleiten? Klassische Stücke lernen? Das ist für den Anfang deutlich wichtiger als die Holzart des Griffbretts.
| Gitarrenart | Passt zu deinem Vorhaben | Das solltest du wissen |
|---|---|---|
| E-Gitarre | Rock, Pop, Blues, Metal und der Wunsch, mit verstärkten Sounds zu spielen. | Für den typischen Klang brauchst du einen Amp oder eine geeignete Kopfhörerlösung. Leises Üben ist damit gut planbar. |
| Westerngitarre | Songbegleitung, Singer-Songwriter, Folk und der helle Klang von Stahlsaiten. | Spielt ohne Strom. Ein großer Korpus kann unbequem sein; Stahlsaiten fühlen sich anfangs recht fest an. |
| Konzertgitarre | Klassik, Zupfen mit den Fingern und Liedbegleitung mit Nylonsaiten. | Spielt ebenfalls ohne Strom. Der Hals ist meist breiter und der Klang weicher als bei einer Westerngitarre. |
Wichtig bei den Begriffen: Western- und Konzertgitarren sind beide Akustikgitarren. Mit der „normalen Akustikgitarre“ ist häufig die Konzertgitarre gemeint. Hier trennen wir die beiden bewusst, damit du nicht versehentlich das falsche Instrument bestellst.
Und nein: Wer eigentlich E-Gitarre spielen möchte, muss sich nicht erst monatelang durch Stücke auf einer Konzertgitarre arbeiten. Umgekehrt brauchst du für einfache akustische Liedbegleitung kein elektrisches Setup. Fang mit dem Instrument an, dessen Klang dich überhaupt zum Spielen gebracht hat.
Was eine gute Anfängergitarre ausmacht
„Für Anfänger“ sollte nicht heißen, dass eine Gitarre nur irgendwie funktionieren muss. Gerade am Anfang merkst du oft noch nicht, ob ein Griff wegen fehlender Übung schwerfällt oder weil die Saiten viel zu hoch über dem Griffbrett stehen.
Dieser Abstand heißt Saitenlage. Ist er unnötig groß, musst du stärker drücken. Ist er zu niedrig oder die Einstellung ungünstig, können Saiten schnarren. Eine passende Einstellung kann deshalb mehr bringen als das nächste Zubehörteil.
- Bequeme Größe: Du solltest das Instrument im Sitzen halten können, ohne die Schulter hochzuziehen.
- Gut erreichbarer Hals: Die ersten Bünde müssen ohne Verrenkungen erreichbar sein. Die Mensur ist die schwingende Saitenlänge zwischen Sattel und Steg; sie beeinflusst unter anderem die Abstände auf dem Griffbrett.
- Saubere Verarbeitung: Lose Teile, unangenehm scharfe Bundenden oder deutliche Beschädigungen gehören geprüft.
- Passende Ausstattung: Bezahle für Funktionen, die du nutzen möchtest. Ein Tonabnehmer ist beim rein akustischen Üben kein Muss.
Wenn du im Laden noch keinen Akkord kannst, ist das überhaupt kein Problem. Setz dich mit der Gitarre hin, greife um den Hals und lass dir etwas vorspielen. Nimm möglichst jemanden mit, der bereits spielt. Auch eine geliehene Gitarre kann für die ersten Stunden sehr hilfreich sein – sofern Größe und Zustand passen.
Drei E-Gitarren für den Einstieg
Bei E-Gitarren begegnen dir schnell zwei Begriffe: Singlecoil und Humbucker. Das sind unterschiedliche Tonabnehmer. Singlecoils liefern oft eher klare, helle Sounds; Humbucker sind häufig kräftiger und unterdrücken typisches elektrisches Brummen. HSS bedeutet: ein Humbucker und zwei Singlecoils. Du musst daraus keine Wissenschaft machen. Für einen vielseitigen Start ist diese Kombination praktisch.
Für ein kleines Startbudget
Harley Benton ST-20HSS SB
Wenn du erst einmal vernünftig anfangen möchtest und das Budget knapp ist, lohnt sich ein Blick auf diese Harley Benton. Für 99 Euro bekommst du eine E-Gitarre mit einem Humbucker und zwei Singlecoils. Damit kannst du unterschiedliche Sounds ausprobieren, ohne gleich auf eine einzige Richtung festgelegt zu sein.
- Tonabnehmer
- HSS: 1 Humbucker, 2 Singlecoils
- Mensur / Sattel
- 648 mm / 42 mm
- Brücke
- Vintage-Tremolo
Geeignet für: Preisbewusste Einsteiger, die Pop, Blues und Rock ausprobieren möchten.
Vor dem Kauf bedenken: Das Tremolo bringt zusätzliche Einstellarbeit mit. Lass den Hebel am Anfang ruhig weg; wichtiger sind sauberes Stimmen und eine gut eingestellte Saitenlage.
ca. 99 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Unsere Budgetempfehlung für einen vielseitigen Einstieg. Plane trotzdem Geld für Verstärker und Kabel ein – mit der Gitarre allein ist dein E-Gitarren-Setup noch nicht vollständig.
Wenig Regler, feste Brücke
Squier Sonic Tele MN Butterscotch Blonde
Vielleicht möchtest du gar nicht fünfzig Sounds erkunden, sondern einfach anschließen und spielen. Die Sonic Tele hat zwei Singlecoils, einen Lautstärke- und einen Tonregler sowie eine feste Brücke. Das macht die Ausstattung übersichtlich und erspart dir die Beschäftigung mit einem Tremolosystem.
- Tonabnehmer
- 2 Singlecoils
- Mensur / Sattel
- 648 mm / 42 mm
- Brücke
- Fester Tele-Steg mit 6 Saitenreitern
Geeignet für: Einsteiger mit Lust auf Pop, Indie, Country oder Blues und eine einfache Bedienung.
Vor dem Kauf bedenken: Singlecoils können bei stark verzerrten Sounds hörbar brummen. Für hauptsächlich harte, stark verzerrte Riffs würde ich eher eine der beiden HSS-Gitarren wählen.
ca. 168 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Die unkomplizierte Alternative in dieser Auswahl. Nicht wegen möglichst vieler Funktionen, sondern gerade wegen der überschaubaren Ausstattung.
Vielseitig mit mehr Budget
Yamaha Pacifica 112J BL
Bei der Pacifica bekommst du ebenfalls die Kombination aus zwei Singlecoils und einem Humbucker. Dazu kommen ein Erlenkorpus, ein Ahornhals und ein Walnussgriffbrett. Sie ist unsere Alternative, wenn du etwas mehr ausgeben möchtest und verschiedene Musikrichtungen auf einer Gitarre kennenlernen willst.
- Tonabnehmer
- HSS: 1 Humbucker, 2 Singlecoils
- Mensur / Bünde
- 648 mm / 22 Bünde
- Brücke
- Vintage-Style-Tremolo
Geeignet für: Einsteiger, die sich musikalisch noch nicht festlegen möchten und rund 230 Euro für das Instrument einplanen.
Vor dem Kauf bedenken: Auch hier gehört ein Tremolo zur Ausstattung. Die 112J bietet keine automatisch bessere Lernerfahrung, nur weil sie mehr kostet; Passform und Einstellung bleiben entscheidend.
ca. 229 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Eine sinnvoll ausgestattete Allround-Option. Gegenüber der günstigeren Harley Benton würde ich vor allem das persönliche Spielgefühl beim Anprobieren entscheiden lassen.
Anzeige / Affiliate-Hinweis: Die in diesem Produktblock enthaltenen Produktlinks zu Musikhaus Thomann sind Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhält StageAID eine kleine Provision. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Was du am Anfang nicht brauchst: Ein kompliziertes Tremolosystem, ein Pedalboard oder gleich mehrere Gitarren. Mit einem brauchbaren Grundsound hörst du besser, was deine Hände tatsächlich machen. Effekte können später dazukommen.
Drei Westerngitarren für Songs und akustische Begleitung
Du möchtest beim Singen Akkorde anschlagen und dich nicht erst um Strom kümmern? Dann liegt eine Westerngitarre nahe. Nimm die Korpusgröße dabei ernst: Eine große Dreadnought sieht vertraut aus, ist aber nicht für jeden bequem. Die dritte Empfehlung bietet deshalb bewusst eine andere Bauform.
Akustisch anfangen für wenig Geld
Harley Benton D-120NT
Die D-120NT konzentriert sich auf das Wesentliche: eine Westerngitarre ohne eingebaute Elektronik. Du bezahlst hier nicht für einen Tonabnehmer, den du beim Üben zu Hause möglicherweise gar nicht brauchst. Die große Dreadnought-Bauform ist für klassische Akkordbegleitung interessant.
- Bauform
- Dreadnought, ohne Tonabnehmer
- Decke / Korpus
- Fichte / Sapele
- Mensur / Sattel
- 650 mm / 42,5 mm
Geeignet für: Einsteiger mit engem Budget, die Gesang begleiten und mit Stahlsaiten anfangen möchten.
Vor dem Kauf bedenken: Der große Korpus muss zu dir passen. Wenn du beim Sitzen die rechte Schulter hochziehen musst, ist eine kleinere Bauform die bessere Wahl.
ca. 79 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Ein preiswerter Einstieg ohne unnötige Extras. Gerade hier lohnt sich ein sorgfältiger Check der Saitenlage nach dem Auspacken.
Schlichte Westerngitarre für den Start
Yamaha F310 TBS
Die F310 ist eine weitere bewusst einfache Lösung: Fichtendecke, keine eingebaute Elektronik und eine etwas kürzere Mensur von 634 Millimetern. Sie passt in unsere Auswahl für alle, die eine normale Westerngitarre suchen und das Budget für Zubehör und Unterricht im Blick behalten möchten.
- Bauform
- Westerngitarre, ohne Tonabnehmer
- Decke / Boden und Zargen
- Fichte / Meranti
- Mensur / Sattel
- 634 mm / 43 mm
Geeignet für: Anfänger, die Songs mit Akkorden begleiten möchten und rund 140 Euro für die Gitarre vorsehen.
Vor dem Kauf bedenken: Die kürzere Mensur macht aus dem Instrument keine Kindergitarre. Auch hier solltest du prüfen, ob der Korpus bequem auf deinem Bein liegt.
ca. 138 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Unsere mittlere Preisoption für den akustischen Einstieg. Für die ersten Songs brauchst du weder einen eingebauten Tonabnehmer noch ein zusätzliches Effektgerät.
Concert-Korpus mit Anschlussmöglichkeit
Fender CC-60SCE Nat WN
Wenn dir eine große Dreadnought unbequem erscheint, ist diese Concert-Bauform einen Versuch wert. Die Fender hat eine massive Fichtendecke, einen Cutaway und Fishman-Elektronik. Du kannst sie ganz normal unverstärkt spielen und später auch an eine geeignete Verstärkung anschließen.
- Bauform
- Concert mit Cutaway
- Decke / Elektronik
- Massive Fichte / Fishman CD
- Mensur / Sattel
- 643 mm / 43 mm
Geeignet für: Einsteiger mit mehr Budget, die eine andere Korpusform suchen und später auch verstärkt spielen möchten.
Vor dem Kauf bedenken: Mit 299 Euro kostet sie deutlich mehr als die beiden anderen Westernmodelle. Wenn du den Tonabnehmer nicht brauchst, ist er allein kein Grund für den Aufpreis.
ca. 299 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Die Alternative mit anderer Handhabung und zusätzlicher Anschlussmöglichkeit. Ein Cutaway ist die Aussparung am Halsansatz – für die ersten offenen Akkorde brauchst du ihn noch nicht.
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Eine massive Decke besteht aus massivem Holz, eine laminierte aus verleimten Schichten. Das ist ein Unterschied in der Bauweise, aber kein alleiniger Qualitätsbeweis. Für deinen Einstieg zählen das gesamte Instrument, seine Einstellung und die Frage, ob du damit gut zurechtkommst.
Drei Konzertgitarren mit Nylonsaiten
Die Konzertgitarre ist eine eigene musikalische Entscheidung und keineswegs nur die Durchgangsstation zur E-Gitarre. Ihre Nylonsaiten fühlen sich anders an als Stahlsaiten, und der breite Hals bietet mehr Platz zwischen den Saiten. Ob dir das entgegenkommt, solltest du ausprobieren.
Nylonsaiten für ein kleines Budget
Harley Benton CG200-BK
Die CG200-BK ist die günstigste Konzertgitarre in unserer Auswahl. Sie kommt im normalen 4/4-Format, mit Nylonsaiten und einem 52 Millimeter breiten Sattel. Wer möglichst wenig ausgeben kann, findet hier eine einfach ausgestattete Möglichkeit für den Einstieg.
- Größe / Saiten
- 4/4 / Nylon
- Korpus
- Linde
- Mensur / Sattel
- 650 mm / 52 mm
Geeignet für: Preisbewusste Anfänger, die bewusst mit einer Konzertgitarre starten möchten.
Vor dem Kauf bedenken: Der breite Hals ist nicht für jede Hand bequem. Eine niedrige Preisgrenze sollte dich außerdem nicht dazu bringen, eine schlecht spielbare Einstellung einfach hinzunehmen.
ca. 69 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Eine Budgetoption, bei der die Passform stimmen muss. Für ein Kind oder sehr kleine Hände würde ich nicht automatisch zur großen 4/4-Ausführung greifen.
Klassischer Einstieg ohne Elektronik
Yamaha C40 III
Die C40 III bietet eine Fichtendecke, Boden und Zargen aus Meranti und das klassische 4/4-Format. Keine Regler, keine Batterie, kein Kabel: Zum Spielen brauchst du hier nur die Gitarre und eine Möglichkeit zum Stimmen. Das ist angenehm übersichtlich.
- Größe / Saiten
- 4/4 / Nylon
- Decke / Boden und Zargen
- Fichte / Meranti
- Mensur / Sattel
- 650 mm / 52 mm
Geeignet für: Anfänger, die Klassik, Fingerzupfen oder Liedbegleitung mit Nylonsaiten lernen möchten.
Vor dem Kauf bedenken: 52 Millimeter Sattelbreite sind spürbar mehr als bei den E- und Westerngitarren oben. Das schafft Platz zwischen den Saiten, kann beim Greifen aber zunächst ungewohnt sein.
ca. 129 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Unsere mittlere Preisoption für den klassischen Einstieg. Ob der breitere Hals zu dir passt, lässt sich beim kurzen Anprobieren besser klären als anhand einer Produktbeschreibung.
Massive Hölzer als bewusste Ausbaustufe
Thomann Classic Guitar S 4/4
Die Classic Guitar S setzt auf eine massive Fichtendecke sowie massiven Ahorn für Boden und Zargen. Sie wird in Europa gefertigt und ist die höher angesetzte Konzertgitarre dieser Auswahl. Interessant ist sie, wenn du bewusst beim Nylonsaiteninstrument bleiben und mehr Budget dafür einsetzen möchtest.
- Größe / Saiten
- 4/4 / Nylon
- Decke / Boden und Zargen
- Massive Fichte / massiver Ahorn
- Mensur / Halsbreite
- 650 mm / 52 mm
Geeignet für: Einsteiger mit rund 230 Euro Instrumentenbudget und klarem Interesse an der Konzertgitarre.
Vor dem Kauf bedenken: Massive Hölzer sind kein Ersatz für eine passende Größe und gute Einstellung. Das Instrument gehört außerdem nicht dauerhaft neben die Heizung oder ins heiße Auto.
ca. 229 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Eine nachvollziehbare Material-Ausbaustufe. Kaufen würde ich sie wegen der gewünschten Bauweise und des persönlichen Eindrucks – nicht, weil Anfänger grundsätzlich mehr ausgeben müssten.
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Wenn ein Kind anfangen möchte: Die Größe muss passen
Bei Kindern würde ich vor dem Kauf zuerst mit der Musikschule oder der künftigen Lehrkraft sprechen. Die passende Größe lässt sich nicht zuverlässig nur aus dem Alter ableiten. Und ein Instrument „zum Reinwachsen“ kann den Einstieg unnötig erschweren.
Kleinere Konzertgitarre
Yamaha CS40 II – 3/4
Eine zu große Gitarre ist für ein Kind kein besonders guter Ansporn. Wenn der Arm kaum um den Korpus reicht und die ersten Bünde nur mit Verrenkungen erreichbar sind, wird selbst eine einfache Übung unnötig mühsam. Die CS40 II bietet mit 580 Millimetern Mensur ein kleineres Format als die 4/4-Modelle oben.
- Größe / Saiten
- 3/4 / Nylon
- Decke / Boden und Zargen
- Fichte / Meranti
- Mensur / Halsbreite
- 580 mm / 48 mm
Geeignet für: Kinder und kleinere Spieler, für die genau diese Größe bei einer Anprobe passt.
Vor dem Kauf bedenken: 3/4 ist keine feste Altersfreigabe. Auch ein kleinerer Korpus und ein kürzerer Hals müssen zur Körpergröße und Reichweite passen.
ca. 129 € für das Instrument
Unsere Einordnung: Eine konkrete Kinderoption, die ihr am besten zusammen mit der Lehrkraft auswählt. Für ein Kind mit klarem E-Gitarrenwunsch sollte auch eine passende kleine E-Gitarre in Betracht kommen.
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Lasst das Kind auch bei der Auswahl mitreden. Es muss nicht das teuerste Modell sein. Aber wenn es eigentlich von Rockmusik begeistert ist, sollte man den Wunsch nach einer E-Gitarre nicht einfach übergehen.
Alle zehn Gitarren im direkten Überblick
Die Tabelle ist eine Orientierung innerhalb dieser Auswahl, keine Rangliste. Die Preise beziehen sich auf das Instrument, nicht auf ein komplettes Startset. Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Übersicht seitlich verschieben.
| Modell | Art | Grund für die Auswahl | Richtpreis |
|---|---|---|---|
| Harley Benton ST-20HSS SB | E-Gitarre | Für ein kleines Startbudget | 99 € |
| Squier Sonic Tele MN Butterscotch Blonde | E-Gitarre | Wenig Regler, feste Brücke | 168 € |
| Yamaha Pacifica 112J BL | E-Gitarre | Vielseitig mit mehr Budget | 229 € |
| Harley Benton D-120NT | Westerngitarre | Akustisch anfangen für wenig Geld | 79 € |
| Yamaha F310 TBS | Westerngitarre | Schlichte Westerngitarre für den Start | 138 € |
| Fender CC-60SCE Nat WN | Westerngitarre | Concert-Korpus mit Anschlussmöglichkeit | 299 € |
| Harley Benton CG200-BK | Konzertgitarre | Nylonsaiten für ein kleines Budget | 69 € |
| Yamaha C40 III | Konzertgitarre | Klassischer Einstieg ohne Elektronik | 129 € |
| Thomann Classic Guitar S 4/4 | Konzertgitarre | Massive Hölzer als bewusste Ausbaustufe | 229 € |
| Yamaha CS40 II – 3/4 | Kindergitarre | Kleinere Konzertgitarre | 129 € |
Welches Zubehör brauchst du wirklich?
Hier wird aus einem überschaubaren Gitarrenkauf schnell eine lange Einkaufsliste. Ein bisschen Zubehör ist sinnvoll. Aber du brauchst nicht für jede Kleinigkeit sofort ein Spezialprodukt.
Für alle drei Gitarrenarten brauchst du eine Möglichkeit zum Stimmen. Bei E-Gitarre kommt eine Lösung für den verstärkten Klang dazu. Alles Weitere hängt davon ab, ob du zu Hause bleibst, zum Unterricht fährst, im Stehen spielst oder bereits konkrete Songs lernen möchtest.
Zum Stimmen
Thomann CTG-10 Clip Tuner
An die Kopfplatte klemmen, Saite anschlagen und nach Anzeige stimmen. Der CTG-10 misst die Schwingung am Instrument und funktioniert für alle drei Gitarrenarten. Eine Stimm-App kann zu Hause zunächst ebenfalls genügen.
Wichtig: Lieferung ohne Batterie. Eine CR2032-Lithium-Knopfzelle (3 V) muss zusätzlich dazu.
ca. 4,90 €
Für Western- und E-Gitarre
Harley Benton Nylon Player Pick Set Mixed
Zwölf Plektren in sechs Stärken sind für den Start praktischer als die Suche nach dem angeblich perfekten Plektrum. Probiere zunächst die dünneren und mittleren Varianten und achte darauf, womit du locker anschlagen kannst.
Für klassisches Zupfen mit den Fingern brauchst du kein Plektrum.
ca. 2 €
Verbindung zum E-Gitarren-Amp
pro snake TPI 3
Drei Meter Instrumentenkabel mit zwei geraden 6,3-mm-Monoklinken reichen für einen normalen Übeplatz. Der Klettbinder ist dabei. Wickle das Kabel nach dem Spielen locker auf, statt es mit engen Knicken in die Schublade zu stopfen.
Bei einem Verstärker mit normalem Gitarreneingang erforderlich. Ein Lautsprecherkabel ist dafür kein Ersatz.
ca. 6,70 €
Einfacher Übungsverstärker
Harley Benton HB-20R
Zwei Kanäle für saubere und verzerrte Sounds, Klangregelung und Hall: Damit kannst du loslegen, ohne zuerst eine App einzurichten. Der 20-Watt-Combo hat einen Kopfhörerausgang und einen Aux-Eingang für Zuspieler.
Unsere günstige Lösung fürs Üben zu Hause. Für eine laute Bandprobe mit Schlagzeug ist er nicht als universelle Lösung eingeplant. Kabelgebundene Kopfhörer bei Bedarf separat ergänzen.
ca. 79 €
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Kopfhörer: Erst prüfen, was schon da ist
Wenn du abends leise üben möchtest, sind kabelgebundene Kopfhörer am passenden Verstärkerausgang praktisch. Prüfe Steckergröße und eventuell nötigen Adapter. Normale Kopfhörer funktionieren nicht einfach direkt an der Gitarrenbuchse; dazwischen gehört ein geeignetes Gerät. Bluetooth-Kopfhörer sind wegen möglicher Verzögerung beim Spielen keine gute Standardlösung.
Tasche, Ersatzsaiten und Gurt
Eine passende Tasche ist sinnvoll, sobald du die Gitarre zum Unterricht oder zu Freunden mitnimmst. Achte auf Polsterung, Reißverschluss und Innenmaße. Eine Tasche für E-Gitarre ist nicht automatisch für eine Westerngitarre geeignet; bei der Kindergitarre muss sie zur kleineren Größe passen.
Ein Satz Ersatzsaiten gehört ebenfalls auf die sinnvolle Ergänzungsliste. Bestelle den richtigen Typ: E-Gitarren-, Western- oder Konzertgitarrensaiten. Für den ersten Wechsel kannst du dich an der vorhandenen Stärke orientieren und dir das Aufziehen zeigen lassen. Auf eine normale Konzertgitarre gehören keine Westerngitarren-Stahlsaiten.
Einen Gurt brauchst du vor allem fürs Spielen im Stehen. Prüfe die Befestigungspunkte: Nicht jede Akustikgitarre hat zwei Gurtknöpfe. Bei einer Konzertgitarre ist ein normaler E-Gitarrengurt deshalb nicht automatisch die passende Lösung.
Ständer und Kapodaster: Praktisch, aber nicht alles muss sofort sein
Optional: für Akustikgitarren
Millenium GS-2001 A
Wenn die Gitarre einen sicheren Platz hat, musst du sie nicht am Sofa anlehnen. Dieser kompakte Ständer ist für Akustikgitarren gedacht. Stelle ihn so auf, dass niemand gegen Instrument oder Ständer läuft.
Nicht für dauerhaften Kontakt mit Nitrolack geeignet. Für eine E-Gitarre einen zur Korpusform passenden Ständer wählen.
ca. 9,90 €
Optional: Western- und E-Gitarre
Harley Benton HBCA-K
Ein Kapodaster klemmt die Saiten an einem Bund ab. Du kannst damit vertraute Griffe in einer höheren Tonlage spielen – etwa wenn ein Lied so besser zu deiner Stimme passt. Für die allerersten Übungen brauchst du ihn noch nicht.
Dieses Modell ist für Western- und E-Gitarre. Für eine klassische Konzertgitarre einen passenden Kapodaster mit flacher Auflage wählen.
ca. 4,90 €
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Das kostet zunächst gar nichts: Ein fester Übeplatz, ein Stuhl ohne störende Armlehnen, ein vorhandenes Notizheft und ein realistischer Termin zum Üben. Auch einen Metronom-Klick kannst du zunächst über eine vorhandene App oder einen Browser nutzen. Ein separates Gerät ist dafür nicht zwingend nötig.
Was kostet der Einstieg insgesamt?
Die Gitarre für 99 Euro ist nur dann ein vollständiger Kauf, wenn du den Rest schon besitzt. Deshalb rechnen wir drei Beispiele durch. Die Produktpreise unten sind die recherchierten Richtpreise; für die noch zu besorgende Stimmgerät-Batterie setzen wir jeweils 2 Euro als Planungsbetrag an. Das ist kein geprüftes Batterieangebot.
| Bestandteil | Konzertgitarre | Westerngitarre | E-Gitarre |
|---|---|---|---|
| Instrument | Yamaha C40 III 129 € |
Yamaha F310 TBS 138 € |
Harley Benton ST-20HSS SB 99 € |
| CTG-10 Stimmgerät | 4,90 € | 4,90 € | 4,90 € |
| Batterie: Planungsbetrag | 2 € | 2 € | 2 € |
| Plektren-Set | Nicht eingeplant | 2 € | 2 € |
| HB-20R Verstärker | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich | 79 € |
| TPI 3 Instrumentenkabel | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich | 6,70 € |
| Startbudget zu Hause* | ca. 135,90 € | ca. 146,90 € | ca. 193,60 € |
| Zusätzlich eingeplant: Tasche und Ersatzsaiten | 35 € | 35 € | 35 € |
| Mit Transport- und Saitenreserve* | ca. 170,90 € | ca. 181,90 € | ca. 228,60 € |
*Planungsbeispiele, keine angebotenen Händler-Bundles. Die 35 Euro sind ein frei angesetztes Budget von 25 Euro für eine passende Tasche und 10 Euro für Ersatzsaiten; tatsächliche Preise können abweichen. Die Grundausstattung ist fürs Spielen im Sitzen vorgesehen, bei E-Gitarre über den Lautsprecher des Amps. Kopfhörer, Adapter, Gurt, Ständer, Versand, Unterricht und ein eventuell nötiges Einstellenlassen sind nicht enthalten. Vor dem Bestellen vorhandenes Zubehör und Lieferumfang abgleichen.
Mit der günstigeren CG200-BK oder D-120NT kannst du unter diesen Beispielbudgets bleiben. Mit der Pacifica oder der Fender-Western wird es entsprechend mehr. Entscheidend ist, dass du vorher weißt, welcher Gesamtbetrag auf dich zukommt.
Falls das Budget knapp wird, würde ich eher den Kapodaster oder weitere Effekte verschieben als an einer vernünftig spielbaren Gitarre sparen. Und eine erste Unterrichtsstunde kann dir helfen, Haltung, Instrumentengröße und die nächsten Schritte zu klären. Die Kosten dafür und für ein Setup erfragst du am besten direkt vor Ort.
Fünf typische Fehlkäufe, die du dir sparen kannst
- Die falsche Gitarrenart kaufen, weil man angeblich damit anfangen muss. Deine Musikrichtung darf bei der Entscheidung mitreden.
- Das gesamte Budget ins Instrument stecken. Bei E-Gitarre fehlen dann ausgerechnet Amp und Kabel.
- Eine zu große Gitarre wählen. Das betrifft Kinder, aber ebenso Erwachsene mit kleinerer Statur.
- Ein Set nur nach der Anzahl seiner Teile beurteilen. Zehn Extras sind kein Vorteil, wenn du sie nicht brauchst oder sie nicht zum Instrument passen.
- Schlechte Bespielbarkeit als eigenes Unvermögen abhaken. Lass die Einstellung prüfen, bevor du frustriert aufgibst.
Auch gebraucht kaufen kann sinnvoll sein. Als völliger Anfänger solltest du aber jemanden mitnehmen, der den Zustand einschätzen kann. Ein günstiges gebrauchtes Instrument wird schnell teuer, wenn Reparaturen nötig sind.
Die Gitarre ist da – und jetzt?
Erst einmal auspacken und in Ruhe anschauen. Gibt es Beschädigungen? Sitzen Teile locker? Passt das Instrument bequem auf dein Bein? Danach stimmen – und zwar nicht nur einmal am ersten Tag. Gerade neue Saiten müssen anfangs häufiger nachgestimmt werden.
- Vor dem Üben stimmen: In Standardstimmung heißen die Saiten von dick nach dünn E–A–D–G–H–E. Internationale Stimmgeräte zeigen für das deutsche H meistens B.
- Verstärker leise starten: Lautstärke herunterdrehen, Kabel anschließen und erst dann vorsichtig aufdrehen. Auch den Kopfhörerausgang zunächst leise einstellen.
- Mit wenigen Aufgaben beginnen: Ein einfacher Griff, ein ruhiger Anschlag und ein kurzer Wechsel sind für den ersten Tag genug.
- Probleme zeigen lassen: Wenn etwas stark schnarrt oder nur mit viel Kraft geht, bitte eine Lehrkraft oder Fachwerkstatt um einen Blick auf Haltung und Einstellung.
- Sicher ablegen: Eine Gitarre gehört nicht lose gegen den Tisch gelehnt und nicht dauerhaft neben die Heizung.
Du musst am ersten Abend noch keinen ganzen Song spielen. Viel wichtiger ist, dass du am nächsten Tag wieder Lust hast, die Gitarre in die Hand zu nehmen.
Häufige Fragen zur ersten Gitarre
Muss ich zuerst Akustikgitarre lernen, bevor ich E-Gitarre spielen darf?
Nein. Du kannst direkt mit E-Gitarre anfangen. Entscheidend sind deine musikalischen Ziele, eine passende Gitarre und eine Möglichkeit, ihren verstärkten Klang beim Üben zu hören. Du brauchst keine vorgeschaltete Pflichtphase auf Nylonsaiten.
Welche Gitarre ist am leichtesten zu spielen?
Das lässt sich nicht allein an der Gitarrenart festmachen. Saitenlage, Halsform, Saitenstärke, Größe und deine Hände spielen zusammen. Eine gut eingestellte E-Gitarre kann sich leichter greifen lassen als eine schlecht eingestellte Akustikgitarre. Nylonsaiten fühlen sich anders an, der klassische Hals ist dafür meist breiter.
Kann ich eine E-Gitarre ohne Verstärker üben?
Für einzelne Griffübungen geht das. Der unverstärkte Klang einer normalen Solidbody-E-Gitarre ist aber leise und zeigt dir nicht, wie Anschlag, Nebengeräusche und Verzerrung später zusammenspielen. Ein kleiner Amp oder ein geeigneter Kopfhörerverstärker gehört deshalb zur sinnvollen Grundausstattung.
Brauche ich gleich einen Tonabnehmer in der Westerngitarre?
Zum unverstärkten Spielen zu Hause oder im Unterricht nicht. Ein eingebauter Tonabnehmer wird interessant, wenn du das Instrument an eine passende Anlage anschließen möchtest. Eine Westerngitarre mit Tonabnehmer bleibt trotzdem eine akustische Gitarre und kann ohne Verstärker gespielt werden.
Kann ich Stahlsaiten auf eine Konzertgitarre ziehen?
Nein. Eine normale Konzertgitarre ist für Konzertgitarrensaiten ausgelegt. Ein Stahlsaitensatz für Westerngitarre erzeugt eine andere Zugbelastung und kann das Instrument beschädigen. Dass die Basssaiten eines Konzertgitarrensatzes metallisch umwickelt aussehen, macht sie nicht zu Westerngitarrensaiten.
Ist ein günstiges Komplettset sinnvoll?
Ja, wenn Instrument, Verstärker und Zubehör wirklich zu dir passen. Vergleiche die einzelnen Bestandteile und prüfe, ob Tasche, Kabel, Stimmgerät, Batterie und Stromversorgung tatsächlich enthalten sind. Ein umfangreiches Set ist nicht automatisch günstiger, wenn du die Hälfte davon später ersetzen musst.
Welche Gitarrengröße braucht mein Kind?
Wählt die Größe nach Körperbau und Reichweite. Das Kind sollte entspannt sitzen, den Hals erreichen und den Anschlagarm ohne hochgezogene Schulter über das Instrument führen können. Altersangaben sind nur Orientierung; eine Lehrkraft oder Fachberatung kann bei der Auswahl helfen.
Soll ich als Linkshänder eine Linkshändergitarre kaufen?
Die hier verlinkten Gitarren sind Rechtshändermodelle. Wenn du links spielen möchtest, suche gezielt nach einer passenden Linkshänderausführung und besprich die Entscheidung möglichst vor dem Kauf mit deiner Lehrkraft. Saiten einfach umzudrehen ist wegen Sattel, Steg und gegebenenfalls Elektronik nicht bei jedem Instrument sinnvoll.
Die erste Gitarre soll vor allem zu dir passen
Du brauchst zum Anfangen kein kleines Musikgeschäft im Wohnzimmer. Eine passende, ordentlich eingestellte Gitarre, die notwendige Grundausstattung und ein bisschen Zeit reichen für die ersten Schritte.
Wenn du weißt, welchen Klang du suchst, die Größe ausprobierst und das vollständige Budget im Blick behältst, hast du die wichtigsten Kaufentscheidungen schon getroffen. Alles Weitere darf sich mit dem Spielen entwickeln. Du wirst ohnehin erst nach und nach merken, was du wirklich vermisst.
Dann darf es auch endlich um den ersten Song gehen.
So geht es in der Reihe weiter: Im nächsten Teil von „StageAID Gitarrenstart“ geht es um die ersten Schritte mit dem Instrument: stimmen, die Einstellung beurteilen und einen einfachen Übeplatz einrichten.
Quellen und Hinweise zur Produktauswahl
Preise, Ausstattung und Produktbilder stammen aus den jeweils verlinkten Thomann-Produktseiten; abgerufen am 17. September 2026. Die zehn ausgewählten Instrumente waren bei dieser Prüfung als sofort lieferbar ausgewiesen. Verfügbarkeit und Ausführungen können sich ändern. Die Produktauswahl ist eine redaktionelle Einordnung anhand von Preis, Bauform und Ausstattung; sie ersetzt weder einen eigenen Spieltest noch eine individuelle Beratung.
Grundlagen zur Instrumentenwahl: Fender: Acoustic vs. Electric Guitars for Beginners und Yamaha: Aufbau und Saiten der Konzertgitarre. Zum Übungsverstärker: Herstellerinformationen zum HB-20R.
© StageAID · Stand: September 2026






