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Montag, Mai 4, 2026
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Installation im Eventsaal des Theodor-Zink-Museums: Wie aus knap­pem Bud­get eine über­zeu­gen­de Be­schal­lung wird – ein Praxis­be­richt

Während des Aufbaus der neuen Beschallungsanlage im Theodor-Zink-Museum © Engelmann Promotion

Wenig Budget, klare Anforderungen und vor Ort praktisch keinerlei Tontechnik-Erfahrung. Klingt nach einer undankbaren Aus­gangs­la­ge – aber genau solche Projekte zeigen, worauf es wirklich ankommt. Was in der denkmalgeschützten ausgebauten Event-Scheune des Theodor-Zink-Museums in Kaiserslautern ent­stan­den ist, kann sich mehr als hören lassen.

Die Ausgangslage: tontechnisch hoch anspruchsvoll. Bis zu 200 Besucher fasst der Veranstaltungsraum des Theodor-Zink-Museums — ein wunderschöner Saal in einem historischen Gebäude. Wer jetzt an ein unkompliziertes Beschallungsprojekt denkt, irrt.

Kein Live-Musik-Poptempel

Gefragt war kein Rock-’n‘-Roll-Line-Array. Sondern ein System, das funktioniert, wenn die Stadtrats-Podiumsdiskussion läuft, wenn ein Flügel gespielt wird oder Kammerkonzert, wenn eine kleine Singer/Songwriter Band die Bühne übernimmt  oder auch mal ein Club-DJ oder eine Punk Band den Saal entern– das zu installierende Equipment soll dabei optisch möglichst wenig auffallen, weil der Raum klare Sichtlinien hat und der Blick auf die historische Architektur bewahrt werden soll.

Abb. 1 - Innenhof des Theodor-Zink-Museums; im Hintergrund das Eingangstor zur Event-Scheune © Stadtverwaltung Kaiserslautern

Abb. 1 – Innenhof des Theodor-Zink-Museums; im Hintergrund das Eingangstor zur Event-Scheune © Stadtverwaltung Kaiserslautern

Was vorgefunden wurde: ein defekter Powermixer, zwei einfache Kunststofflautsprecher an ungünstiger Position, kein brauchbares Systemkonzept. Und ein neuer Mitarbeiter, der noch nie an einem Mischpult gestanden hatte. Diese Kombination macht aus einer vermeintlich kleinen Installation schnell ein ernstzunehmendes Projekt.

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Wenn wenig Geld konstruktive Entscheidungen erzwingt

Es gibt nun durchaus Projekte, bei denen man sich recht gut hinter teurem Equipment verstecken kann. Doch dieses gehört tatsächlich nicht dazu. Hier war von Anfang an klar: Jeder Euro muss dort landen, wo er tatsächlich Wirkung zeigt. Keine Prestige-Entscheidungen, keine Spielereien. Entweder es geht für ein Minimalbudget — oder das Projekt findet nicht statt.
Genau das ist der Punkt, an dem viele Installationen scheitern: Nicht wegen des Budgets, sondern wegen falscher Prioritäten.

Abb. 2 - Die alte Beschallungstechnik: Zwei alte, damals sehr preiswerte Lautsprecher und ein Powermixer © Engelmann Promotion

Abb. 2 – Die alte Beschallungstechnik: Zwei alte, damals sehr preiswerte Lautsprecher und ein Powermixer © Engelmann Promotion

Thomann-Eigenmarken als strategische Entscheidung

Ein wesentlicher Teil der Planung war die bewusste Entscheidung für Thomann-Eigenmarken bei einem Teil der Installation – nicht als Notlösung, sondern nach gründlicher Abwägung. Denn wer markenungebunden in budgetsensiblen Projekten plant, kommt an einer schlichten Rechnung nicht vorbei: Bei vergleichbarer Qualität für den jeweiligen Einsatzzweck lässt sich gegenüber Markenware oft über 50 % einsparen. Hinzu kommt, dass die Performance dieser Komponenten aus vergangenen Projekten bereits bekannt ist.

Abb. 3 – 1. Endstufe: the t.amp Quadro 500 DSP / 2. Tops: the box pro Achat 804 MKII / 3. Subwoofer: the box Pyrit 212 Sub / 4. Funkmikrofon: Sennheiser EW-D 965 Q1-6 und dazu ein 5. Ein Stereo-Bluetooth-Empfänger: Klark Teknik DW 20BR Air Link

Drei weitere Argumente für Thomann, die bei der Kaufentscheidung Gewicht haben:

  1.  Drei Jahre Gewährleistung
  1.  Erfahrungsgemäß kulanter Kundenservice
  1.  Gute Verfügbarkeit — Ersatz ist schnell beschafft

Die Entscheidung fiel auf ein 2.1 System aus passiven Lautsprechern und einer 4-Kanal-Endstufe mit DSP (Digital Signal Processor).

Weniger Komponenten = weniger Kabel = weniger Kosten =
trotzdem besserer Sound.

Equipment dazu, dass unter anderem verwendet wurde

Endstufe:
Subwoofer:
Tops:

Lautsprecherplanung: Präzise statt überladen

Die zentrale Frage: Wie beschallt man den Raum gleichmäßig, ohne ihn technisch und optisch zu erschlagen? Die Antwort ist: bewusst reduziert; zwei Hauptlautsprecher, montiert an den vorhandenen Balken — mit schwenk- und neigbaren Halterungen. Kein drittes Top, kein Delay-Speaker.

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Das Abstrahlverhalten der gewählten Tops: 150° horizontal, 30° vertikal. Das erlaubt genau das, was dieser Raum braucht: die erste Sitzreihe erreichen, ohne gleichzeitig die Wände zu beschallen — und gleichzeitig die Zuschauer auf den hinteren Plätzen sauber versorgen. Die Lautsprecher wurden dabei oberhalb der Bühnen-Sichtlinie montiert (Siehe Abb. 4) und entsprechend ausgerichtet. Das Ergebnis ist eine homogene Versorgung ohne zusätzliche Interferenzquellen.
Auch hier: weniger Komponenten, weniger Kosten und besserer Sound.

Einbau im Detail: Kleine Entscheidungen, große Wirkung

Der Subwoofer wurde bewusst oben im Gebälk integriert — auf den ersten Blick ungewöhnlich, im Ergebnis sehr sinnvoll: Er fällt optisch kaum auf, regt den Raum gleichmäßiger an und produziert weder Hotspots noch nennenswerte Interferenzen. Solche Entscheidungen entstehen nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus Erfahrung im Umgang mit realen Räumen über viele Jahre. Wer hier von der Praxis profitieren kann, macht in der Regel weniger Fehler – und braucht hinterher weniger Korrekturen.

Abb. 4 - Die Lautsprecher sind an den vorhandenen Holzbalken montiert - Links: Einbauposition und Ausrichtung: Subwoofer und Mitte + Rechts: zwei Tops im Gebälk © Engelmann Promotion

Abb. 4 – Die Lautsprecher sind an den vorhandenen Holzbalken montiert – Links: Einbauposition und Ausrichtung: Subwoofer und Mitte + Rechts: zwei Tops im Gebälk © Engelmann Promotion

Systemdesign: Die Tops müssen alleine funktionieren

Ein zentraler Grundsatz beim Design: Die Hauptlautsprecher übernehmen so viel wie möglich. Nutzbarer Frequenzbereich runter bis etwa 80 Hz — das klingt technisch, hat aber einen sehr praktischen Hin­ter­grund: Sprache bleibt damit komplett auf den Tops. Der Subwoofer wird nicht unnötig dazugemischt. Wer schon mal gehört hat, was passiert, wenn eine tiefe Stimme auf einen hocheingekoppelten Sub trifft: Man hört die zweite Quelle. Das klingt unnatürlich – und das Publikum spürt es, auch wenn es das so nicht benennen würde.

Daher bringt das Ergebnis hier auch eine klare Sprachverständlichkeit, ein stabiles Klangbild, keine Raum­pro­ble­me. Der Sub ergänzt nur dort, wo er musikalisch Sinn macht. Im Vollbereichsbetrieb knacken wir dabei sauber die 40-Hz-Marke. Die Klangsignatur insgesamt: neutral, transparent, ohne großen Eigenklang. Genau so kann ein Mehrzwecksystem arbeiten.

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DSP & Soundtuning: Struktur statt Zufall

Das technische Herzstück ist die DSP-Endstufe. Hier läuft eine saubere Trennung zwischen Tops und Sub, die Schutzfunktionen für alle Komponenten und die grundlegende Klangabstimmung. Eingemessen wurde zweistufig: zuerst messtechnisch mit REW[1] , um problematische Frequenzbereiche zu iden­ti­fi­zie­ren. Dann werden nach Gehör die Frequenzbereiche bzw. der Klang so eingestellt, wie er im Live­be­trieb funktioniert. Das Ziel war kein schönes Diagramm, sondern ein System, das für Konzerte und Diskussionsabende gleichermaßen taugt.

Den guten Klang insgesamt so einzustellen
bleibt immer noch die Aufgabe eines sensiblen Gehörs

Die feste Systemabstimmung liegt im DSP und wird nicht angefasst. Geschmackliche Anpassungen für einzelne Veranstaltungen laufen am digitalem Mischpult, in speicherbaren Presets als Startpunkte. So bleibt die technische Basis stabil, und trotzdem gibt es Spielraum.

Das Mischpult: Bewusste Entscheidung für Übersicht

Mit dem Behringer X32 in „Full Size“ fiel die Wahl auf ein Pult, das im täglichen Betrieb überzeugt — gerade wenn die Person dahinter kein Vollprofi ist. Weitere Vorteile:

  • Das X32 kennt fast jeder: Fremdtechniker können mit eigenen Presets problemlos arbeiten.
  • Das Pult kann deutlich mehr, als in der Scheune gebraucht wird denn: Luft nach oben hat noch nie geschadet.
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist exzellent

Kompaktpulte klingen verlockend, erkaufen ihre kleine Stellfläche aber mit häufigen Ebenenwechseln in der Bedienung — das kostet Zeit, Nerven und langfristig die Lebensdauer der Motorfader. Ein klar struk­tu­rier­ter, großer Mixer ist für Einsteiger schlicht einfacher, weil alles sichtbar und direkt erreichbar ist.

Abb. 5 -Das Behringer X32 in seiner dafür gebauten Konsole © Engelmann Promotion

Abb. 5 -Das Behringer X32 in seiner dafür gebauten Konsole © Engelmann Promotion

Analoges Multicore

Die Entscheidung für ein analoges Multicore war schnell getroffen: feste Verlegung, kein mobiler Betrieb nötig, deutliche Kostenersparnis gegenüber einer digitalen Stagebox-Lösung. Und am Pult lässt sich alles übersichtlich und direkt stecken.
Auch hier ist der einfache Weg der richtige.

Verwendetes Multicore:

Mikrofone und Signalzuspielung

Bei den Mikrofonen fällt unsere Entscheidung klar aus: Sennheiser-Digitalfunkstrecken mit der Kondensatorkapsel e 965 — universell einsetzbar, bewährt bei Sprache wie bei akustischen Instrumenten. Zwei vorhandene Shure SM-58 ergänzen den Bestand. Für Zuspielungen kommt ein Klark Teknik Bluetooth Receiver mit XLR/Klinkenausgängen und hoher Reichweite zum Einsatz.

Funkmikrofon:
Zwei Gesangsmikrofone:
Bluetooth Receiver:

Was aus der alten Technik wurde

Wegwerfen kam nicht infrage — und das war auch nicht nötig. Die alten Lautsprecher verbleiben im Gebrauch und arbeiten jetzt als Bühnenmonitore über den freien vierten Kanal der Endstufe. Der wieder reparierte Powermixer leistet zusammen mit den früheren Tops und Lautsprecherstativen gute Dienste als kleines mobiles System für schnelle, einfache Aufgaben: Anwendungsrecycling statt Entsorgung — so geht nachhaltiger Umgang mit Equipment.

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Für den schnellen mobilen Einsatz: EV Everse 8

Für spontane Outdooreinsätze im Innenhof des Museums oder anderen kleineren Au­ßen­ver­an­stal­tun­gen ist die EV Everse 8  mit Akku eine gute Ergänzung:  Aufstellen, einschalten, fertig.

Der entscheidende Faktor: Bedienerkompetenz

Darf ich vorwegnehmen: Der vielleicht wichtigste Teil des ganzen Projekts hatte nichts mit Hardware zu tun: Ein neuer Mitarbeiter, der praktisch null Erfahrung am Mischpult hat. Ohne gezielte Schulung wäre selbst die beste Anlage im Alltag schnell zur Herausforderung geworden — denn eine Anlage, die niemand bedienen kann, ist im Grunde keine Anlage. Deshalb wurde in Schulung investiert — nicht als kurze Einweisung, sondern als strukturierter Prozess:

  • Mehrere Trainingseinheiten
  • Verständliche Erklärungen zum Signalfluss
  • Praktische Übungen direkt am System
  • Kommentierte Videoaufzeichnungen zum Nacharbeiten
  • Aufgaben zum eigenständigen Üben
  • Persönlicher Support per Telefon oder Videocall

Clemens Götting, der neue Mitarbeiter, am X32 im Theodor-Zink-Museum © Engelmann Promotion

Abb. 6 – Clemens Götting, der neue Mitarbeiter, am X32 im Theodor-Zink-Museum © Engelmann Promotion

Das Ziel war jetzt nicht, aus einem Einsteiger einen Profi zu machen. Es ging darum, dass er sicher genug ist, Spaß an der Sache zu entwickeln – und weiß, wie er seinen Job in guter Qualität erledigt. Den Unterschied zu kennen, wann man eingreifen muss und wann man besser die Finger weglässt, ist dabei oft schon die halbe Miete.

Zusammenarbeit vor Ort

Museumsmitarbeiter Clemens Götting übernimmt vorbereitende Arbeiten: Kabelverlegung, Installation der Kabelkanäle. Die finale Technikinstallation und Inbetriebnahme erfolgte dann durch mich. Diese Aufteilung spart nicht nur Kosten. Denn wer selbst an der Installation beteiligt ist, baut eine andere Beziehung zur Technik auf. Das System wird nicht als Blackbox wahrgenommen, sondern als etwas, das man kennt und versteht. Das zahlt sich später im Betrieb aus.

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Das Ergebnis

Heute ist klar, dass das Konzept aufgegangen ist. Betreiber und Mitarbeiter – mit frisch erworbenem Freischwimmerabzeichen als Audio-Techniker – sind zufrieden. Vor allem, weil die Anlage im Event-Alltag zuverlässig funktioniert und keine ständige Aufmerksamkeit fordert. Erfreulich war auch das Publikum. Da gab es mehrfach proaktive Rückmeldungen und über einige Komponenten der neuen Beschallungsanlage zur Klangqualität. Und das ist nun mal ehrlichste Maßstab, den es gibt. Denn am Ende zählt nicht, was auf dem Datenblatt steht, sondern wie es im Raum wirkt und wahrgenommen wird.

Gute Beschallung hängt nicht immer vom Budget ab

Da ist nicht immer das teuerste Material entscheidend. Klare Prioritäten, durchdachte Planung, sinnvolle Materialwahl und vor allem geschulte Nutzer tragen zum Erfolg der neuen Installation bei. Dann blockiert ein kleines Budget auch kein ambitioniertes Projekt. Dann wird es zum Planungsrahmen für clevere Entscheidungen. Und genau so entsteht das, was am Ende wirklich gebraucht wird: eine Anlage, die nicht unbedingt beeindruckt — sondern einfach ihren Job richtig gut macht. Und für zufriedene Gesichter sorgt.

Weiteres Material, dass noch gebraucht wurde:

Zwei Wandhalterungen für Lautsprecher:
Eine LED Schwanenhalslampe:
Zwei DI-Boxen:
Last but not least: Diverses Kabelmaterial und Stecker

Hier folgt noch ein Videoausschnitt über das System im Betrieb

Kurzes Glossar

[1] REW, oder Room EQ Wizard = ein umfangreiches Audio Messprogramm (Freeware), das es ermöglicht, die akustischen Eigenschaften eines Raumes (typischerweise eines Studios) zu analysieren und auszumessen.

Als erforderliches Equipment brauchst du einen Rechner mit der Software Room EQ Wizard, dazu Studiomonitore und ein Audiointerface. Dazu kommen noch ein Messmikrofon, ein XLR-Kabel und ein Pegelmessgerät oder entsprechende App für dein Mobiltelefon. Wie das jetzt genau funktioniert bespricht das Hofa College in einem Blogbeitrag auf seiner Website.


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Jörg Kirschhttp://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de
Jörg Kirsch studierte ab 1981 Elektrotechnik in Kaiserslautern. An der Universität leitete er zwei Jahre lang das Kulturreferat und startete parallel dazu seine Firma für Veranstaltungstechnik mit eigener Ingenieur- und Entwicklungsabteilung. Auf sein Konto gehen weit mehr als 10.000 persönlich betreute Veranstaltungen, unter anderem die Realisation eines Bon-Jovi Konzertes zusammen mit Jet-West. Als gefragter Partner für Eventberatung ist er für mehrere Firmen tätig, u.a. als Bühnenmeister für das Kulturreferat Kaiserslautern. Mit seiner Firma betreut er mehrere Eventlocations, entwickelt spannende Veranstaltungsformate und bietet Ausbildungen im Veranstaltungsbereich. Persönlich liegt ihm der Support und die Entwicklung junger Künstler am Herzen. Mit Begeisterung engagiert er sich in mehreren Netzwerken, um auch hier die regionale Kulturszene zu fördern.
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