Ossy erklärt´s © Ossy
Ossy erklärt´s – die Praxisreihe für Musiker, Produzenten und Techniker. Mit langjähriger Erfahrung im Studio- und Live-Bereich ist Ossy auch dein Ansprechpartner für Musikproduktion. Diesmal beschäftigt sich Ossy etwas genauer mit Stem Mastering – ist die Methode sinnvoll oder riskant? Schau rein – und verstehe, warum dieser Ansatz deinen Mix komplett verändern kann.
Darum geht’s: Immer mehr Mastering-Studios bieten Stem Mastering an. Klingt erstmal nach mehr Kontrolle – kann aber genau das Gegenteil bewirken. Du lernst, was Stems wirklich sind, wann sie sinnvoll sind und warum sie im Mastering schnell zum Problem werden.
Das Video in voller Länge:
Zusammenfassung:
Stem Mastering – mehr Kontrolle oder unnötiges Risiko?
Beim Stem Mastering werden einzelne Instrumentengruppen (z. B. Drums, Bass, Gitarren, Vocals) getrennt an das Mastering-Studio übergeben. Das ermöglicht gezielte Eingriffe in einzelne Bereiche des Mixes – klingt erstmal praktisch, ist aber nicht immer sinnvoll.
Ein häufiger Fehler:
Man gibt Stems ab, obwohl der Mix eigentlich schon fertig ist.
Der Mastering Engineer verändert dann ungewollt Lautstärkeverhältnisse.
Die eigentliche Erkenntnis:
Ein fertiger Mix sollte im Mastering nicht mehr „neu gemischt“ werden.
Ossy´s Tipp: Nutze Stem Mastering nur dann, wenn du dem Mastering Engineer bewusst mehr Eingriffsmöglichkeiten geben willst – oder wenn du selbst beim Prozess dabei bist.
Checkliste: Wann ist Stem Mastering sinnvoll?
Bevor du dich für Stem Mastering entscheidest, geh diese Punkte durch:
- Ist dein Mix wirklich final entschieden?
- Willst du bewusst Eingriffe im Mastering erlauben?
- Kennst du das Mastering-Studio gut?
- Bist du ggf. beim Mastering-Prozess dabei?
- Brauchst du die Stems eher für Remixe statt fürs Mastering?
Mehr von Ossy findest du auf seinem YouTube-Kanal und auf seiner Website sowie in unserer StageAID-Reihe „Ossy erklärt´s“.
Du willst mehr Wissen aus der Praxis? Dann folge uns auf Instagram , Facebook oder besuche unseren YouTube-Kanal . Außerdem: diskutiere mit in unserer Facebook-Gruppe: StageAID-Talk!







