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Von der Sprachnotiz zur fertigen Produktion – Ossy erklärt´s!

Ossy erklärt´s! © Ossy Pfeiffer

Ossy erklärt´s: Manchmal beginnt ein kompletter Song nicht im Studio, sondern ganz unspektakulär mit einer Sprachnotiz auf dem Smartphone. Ossy Pfeiffer zeigt als Musiker und Produzent, wie aus einer ersten musikalischen Idee Schritt für Schritt eine Produktion entstehen kann. Als dein Ansprechpartner für Musikproduktion und Studioarbeit  geht es ihm dabei nicht um komplizierte Theorie, sondern um den praktischen Weg zum Ergebnis.

Das Thema heute beschäftigt sich mit Sprachnotizen bis hin zur fertigen Produktion. Schau rein – denn eine gute Produktion braucht am Anfang nicht viel Technik, sondern vor allem eine Idee, die es wert ist, weiterentwickelt zu werden.

Darum geht’s: Eine Melodie, ein Rhythmus, ein paar Akkorde oder eine Gesangsidee sind schnell ins Smartphone gesprochen – aber wie geht es danach weiter? Entscheidend ist, aus der ersten Skizze eine musikalische Struktur zu entwickeln: Tempo und Tonart finden, Arrangement aufbauen, Instrumente auswählen, aufnehmen und daraus schließlich einen kompletten Song formen. Praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar.

Das Video in voller Länge:

Zusammenfassung:
Aus einer kleinen Songidee wird eine komplette Produktion

Viele Songs beginnen wesentlich einfacher, als man später beim fertigen Ergebnis vermuten würde. Eine kurze Melodie, ein Textfragment oder ein paar ins Handy gesungene Töne können völlig ausreichen. Diese erste Aufnahme muss weder gut klingen noch technisch perfekt sein. Sie hat zunächst nur eine Aufgabe: die Idee festzuhalten. Danach beginnt die eigentliche Produktionsarbeit.

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Aus der musikalischen Skizze entsteht eine Grundstruktur, Instrumente kommen hinzu, einzelne Parts werden entwickelt und das Arrangement bekommt Dynamik. Schritt für Schritt wird aus einer spontanen Idee ein Song, der aufgenommen, bearbeitet und schließlich gemischt werden kann. Genau deshalb sollte man eine unscheinbare Sprachnotiz niemals unterschätzen – sie kann der Ausgangspunkt für die komplette Produktion sein.

Ein häufiger Fehler:
Du willst schon die erste Idee möglichst perfekt aufnehmen. Doch dadurch beschäftigst du dich plötzlich mit Mikrofonen, Sounds, Plugins und technischen Einstellungen, obwohl der eigentliche Song noch gar nicht richtig entwickelt wurde.

Im schlimmsten Fall geht dabei genau das verloren, was die ursprüngliche Idee interessant gemacht hat. Die eigentliche Erkenntnis daraus ist es erstmal nur die musikalische Idee festzuhalten. Produzieren und perfektionieren kommt danach.

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Ossy´s Tipp: Wenn dir eine musikalische Idee kommt, nimm sie sofort auf. Smartphone raus, Aufnahme starten und festhalten – auch wenn die Qualität bescheiden ist. Notiere dir zusätzlich ein paar Stichpunkte zur Stimmung, zum Tempo oder zu Instrumenten, die du dabei im Kopf hattest. Wenn du die Idee später im Studio öffnest, hast du nicht nur die Melodie, sondern auch noch eine Erinnerung daran, wohin die Reise ursprünglich gehen sollte.


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Ossy Pfeifferhttps://www.osmator.com
Ossy Pfeiffer hat über 30 Jahre Erfahrung als Multiinstrumentalist und Produzent im Frida Park Studio von Anca Graterol. Er besitzt fundierte Kenntnisse in SSL Soundscape, Cubase, Logic Pro X und natürlich allen Arten von analogen Pulten und Outboard-Geräten. Ossy mischt und mastert für verschiedenste Künstler und Projekte. Als erfahrener Praktiker verbindet er analoge und digitale Produktionstechniken und gibt sein Wissen regelmäßig in Workshops sowie über seine Social Media Kanäle an junge Musiker und Produzenten weiter. Dort erreicht er ein stetig wachsendes Publikum mit fundierten Einblicken in Musikproduktion, Studioarbeit und künstlerische Prozesse. Neben seiner Tätigkeit als Produzent ist er auch als Künstler aktiv, veröffentlichte mehrere Alben und war an zahlreichen Band und Studioprojekten beteiligt. Darüber hinaus ist er Autor des Buches "So, Alter! Jetzt pass auf!" in dem er persönliche Erfahrungen aus seinem Leben und der Musikbranche verarbeitet. Seine Arbeit steht für handwerkliche Qualität, klare Haltung und den Anspruch, Musik nicht als schnelllebigen Content, sondern als ernstzunehmende Kunstform zu begreifen.
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