8.5 C
Kaiserslautern
Montag, April 13, 2026
spot_img
StartTechnikStromBatterien und Akkus richtig nutzen – Der große Ratgeber für Veranstaltungstechnik und...

Batterien und Akkus richtig nutzen – Der große Ratgeber für Veranstaltungstechnik und für Alltag sowie Werkstatt 2/2

© KI-generiert, Engelmann Promotion

Batterien und Akkus, diese essenziellen Energiespeicher, gebraucht in kleinen Elek­tro­nik­ge­rä­ten bis hin zu Elektroautos und riesigen Stromspeichern nehmen wir mittlerweile als selbstverständliche Objekte der Stromentnahme war. Worauf es speziell in der Ver­an­stal­tungs­tech­nik ankommt, welche Spezialgeräte hier nötig sind, wie sie funktionieren und gewartet werden, klärt der zweite Teil unseres Workshops zur Batterie- und Akku­mu­la­tor­tech­nik. Los geht’s …

Gute Ladegeräte: der halbe Erfolg

Ein gutes Ladegerät verlängert die Lebensdauer spürbar und reduziert Ärger im Alltag. Vor allem wichtig dabei ist:

  • Einzelschacht-Überwachung bei AA/AAA
  • automatische Abschaltung
  • passender Ladestrom
  • Analyse- oder Refresh-Funktion
  • Kapazitätsmessung
  • Temperaturüberwachung
  • zur Zellchemie passende Ladecharakteristik

Erhaltungsladung

Eine Erhaltungsladung ist nicht bei jeder Chemie gleich sinnvoll. Bei Bleiakkus ist sie mit passender Kenn­li­nie oft erwünscht, Bei NiMH-Akkus sollte sie nur kontrolliert und nicht mit unnötig hohem Strom­auf­wand erfolgen und bei Li-Ion-Akkus ist dauerhaftes Halten auf 100 Prozent für die Lebensdauer in der Regel auch nicht ideal …

Reaktivierung

Manche Ladegeräte werben mit Reaktivierungs- oder Recovery-Funktionen. Das kann in Einzelfällen helfen, leicht vernachlässigte Akkus wieder nutzbar zu machen. Es ist aber kein Wundermittel. Tief geschädigte Li-Ion-Zellen oder andere stark gealterte Akkus werden dadurch nicht wieder zum Neuzustand.

Anzeige

Automatische Stromerkennung

Gerade bei AA/AAA und bei gemischten Akkusätzen ist es praktisch, wenn das La­de­ge­rät den La­de­strom sinnvoll erkennt oder fein einstellen lässt. Zu hoher La­de­strom stresst viele Akkus, ein zu niedriger kann unnötig lange dauern.

USB-ladbare Akkus

USB-ladbare AA- oder AAA-Akkus können praktisch sein, sind aber nicht automatisch die beste Profi-Lösung. In ihnen sitzt zusätzliche Elektronik, die Platz braucht und nicht immer zu besserer Lang­zeit­qua­li­tät führt. Für Notfalltaschen oder einfache mobile Anwendungen kann das okay sein. Für harte Dauernutzung ist ein klassisches Qualitätssetup mit gutem Ladegerät oft die bessere Wahl.

Kaufberatung: lieber ehrliche Daten als Fantasiewerte

Gerade bei Akkus sind übertriebene Kapazitätsangaben leider keine Seltenheit. Das gilt besonders bei No-Name-Ware, Nachbauten und dubiosen Online-Angeboten. Dabei können diese häufigen Probleme auftauchen:

  • unrealistische mAh-Angaben
  • hohe Selbstentladung
  • schlechte Zellqualität
  • frühe Alterung
  • unklare Schutzschaltungen
  • fragwürdige 18650- oder 21700-Ware mit Fantasiewerten

Daher ist es dann schon besser

  • bei seriösen Fachhändlern zu kaufen
  • Datenblätter zu lesen
  • Markenhersteller oder nachvollziehbare Industriequellen zu bevorzugen
  • bei Akkupacks und Powerstations auf BMS, Garantie und Service zu achten
  • bei auffällig billigen Angeboten skeptisch zu bleiben

Preis allein ist kein Qualitätsmerkmal, aber extreme Schnäppchen sind bei Energiespeichern selten ein gutes Zeichen. Über dieses Thema, speziell bei den LifePo4 Akkus im Bereich von 60 AH und mehr werden heftige Debatten im Internet in den sozialen Medien geführt. Kein Wunder, konkurruieren hier (oft vermeintliche) Grade-A

Die Entscheidung: wann Akku, wann Batterie?

Auch wenn diese Frage ist meistens einfacher erscheint als gedacht, sollten wir hier nochmal ein Blick drauf werfen. Eine Batterie erscheint mir dann sinnvoll bei:

  • einer Wanduhr,
  • einer selten genutzten Fernbedienung,
  • einer Sensorik mit geringem Verbrauch,
  • einem Reservegerät und
  • Geräten mit sehr langer Bereitschaftszeit

Anzeige

Ein Akku ist daher dann oft sinnvoll:

  • bei Funkmikrofonen,
  • bei In-Ear-Systemen,
  • beim Intercom,
  • bei Taschenlampen im Dauereinsatz,
  • bei Werkzeugen,
  • bei oft genutztem Spielzeug mit hohem Strombedarf,
  • bei mobilen Lautsprechern und Leuchten und
  • bei regelmäßig genutzten Kleingeräten

Die wirtschaftliche Grenze ist oft schnell erreicht:
Alles, was regelmäßig Strom frisst, wird mit Akkus meistens günstiger.

Veranstaltungstechnik: Was in der Praxis wirklich funktioniert

Zur Beachtung sollte dieser Teil kommen, denn für StageAID besonders wichtig: Hier geht es jetzt um Veranstaltungstechnik.

Kommunikation, Funkmikrofone, In-Ear, Intercom

Für viele Funkanwendungen sind hochwertige LSD-NiMH-AA-Akkus nach wie vor eine der besten Lösungen. Sie sind kalkulierbar, robust, wirtschaftlich und im Alltag angenehm unkritisch. Gerade in Handsendern, Beltpacks und In-Ear-Empfängern ist das ein echter Vorteil.

Spannungsverläufe Alkalische Batterie vs. NiMH Akku © Engelmann Promotion

Spannungsverläufe Alkalische Batterie vs. NiMH Akku © Engelmann Promotion

Der Autor hat mit einer einzigen Charge AA-Eneloops über mehr als zehn Jahre bei regelmäßigem Gebrauch für Funkmikrofone gearbeitet, ohne nennenswerten Kapazitätsverlust festzustellen; begleitet von regelmäßigen Kapazitätsmessungen. Das ist keine Werbespruch, sondern die praktische Erfahrung aus dem Einsatzalltag.

Lieber die weißen Eneloop mit etwas geringerer Kapazität,
die reichen für unsere Veranstaltungen. Dafür kann er aber mehr Ladezyklen (bei schonender 200mA Ladung) = höhere Lebensdauer.

Entscheidend ist der disziplinierte Umgang mit den Akkus

  • Akkusätze zusammenhalten
  • volle und leere Zellen klar trennen
  • Unterschiedliche Akku-Boxen mit „voll“ und „leer“ beschriften. Diese Routine muss in der Firma beachtet werden. So kommt man nicht durcheinander.
  • Kapazität regelmäßig prüfen
  • schwache Zellen konsequent aussortieren
  • ein gutes Ladegerät gehört ins Case
  • bei langen Produktionen genug Reserve und bei Bedarf Schnellladung oder Rack-Lösung einplanen

Gerade bei längeren Shows oder Touring-Setups ist ein 19″-Schnellladegerät oder eine sauber integrierte Ladeinfrastruktur oft sinnvoller als improvisiertes Nachladen zwischen Tür und Angel. Teilentladene Batterien kann man sammeln und noch in den Messgeräten oder Taschen­lam­pen leerlaufen lassen …

Wichtig bei Dry-Hire: hier im Zweifelsfall Batterien mitgeben,
Akkus wirft der Vermieter oft versehentlich weg.

Effektgeräte und Instrumente

Hier ist die Lage gemischter. Manche Geräte arbeiten mit 9V-Blöcken, andere mit AA oder AAA, wieder andere mit Spezialakkus. Wichtig ist vor allem, nicht blind irgendeinen Ersatz einzusetzen. Gerade bei 9V und bei Spezial-AA/AAA gilt: Vorher prüfen, welche Spannung und welche Chemie das Gerät verträgt. Nicht jede Ersatzlösung verhält sich wie die Originalzelle. Manche 9V-Akkus arbeiten intern mit Elek­tro­nik, andere liefern andere Spannungsverläufe als klassische 9V-Blöcke. Das kann je nach Effektgerät oder aktivem Instrument problemlos sein – oder eben nicht.

Akkulautsprecher, Akkulampen und temporäre Installationen

Hier wird der Sicherheitsaspekt besonders wichtig. Viele Geräte setzen auf Lithium-Systeme. Das ist technisch sinnvoll, weil Gewicht, Laufzeit und Leistung zählen. Gleichzeitig sind Lithium-Geräte nicht alle gleich unkritisch.

Was man unbeaufsichtigt nicht sorglos lassen sollte

Wenn es um Selbstentzündung oder thermisches Durchgehen geht, sind vor allem klassische hochenergetische Li-Ion-Systeme kritischer als NiMH oder LiFePO4. Das betrifft insbesondere:

  • günstige oder unbekannte Akkulampen
  • Billig-Uplights mit unklarer Zellqualität
  • Geräte mit gealterten oder bereits auffälligen Akkupacks
  • beschädigte Packs
  • Produkte ohne nachvollziehbare Schutz- oder Ladeelektronik
  • Systeme mit LiPo- oder anderen hochenergetischen Lithium-Varianten

Gerade diese Geräte sollte man nicht unbeaufsichtigt laden. Das gilt besonders in sensiblen Umgebungen wie:

  • temporären Ausstellungen
  • Dekobeleuchtung außerhalb der Öffnungszeiten
  • Backstage-Räumen
  • zugestellten oder vollen Lagern
  • Räumen mit viel brennbarem Material
  • schlecht kontrollierbaren Night-Charge-Situationen

Anzeige
band zone orga-software

Welche Akkus für unbeaufsichtigte Szenarien eher geeignet ist

Wenn Geräte über längere Zeit in einer temporären Ausstellung, einem Foyer oder einer Dekosituation laufen oder geladen werden sollen, sind folgende Lösungen deutlich sinnvoller:

  • fest installierte Netzversorgung, wenn möglich
  • professionelle Geräte mit dokumentierter Akkutechnik und intaktem BMS
  • LiFePO4-basierte Systeme, wenn eine Akkulösung wirklich nötig ist
  • zentrale Versorgung über eine geeignete Powerstation statt vieler Einzelgeräte
  • regelmäßige Sicht- und Temperaturkontrolle

Wichtig ist die klare Einordnung:

Kein Akku sollte fahrlässig oder gedankenlos unbeaufsichtigt geladen werden. Aber wenn man nach dem höheren Risiko fragt, dann sind es vor allem klassische Li-Ion- und LiPo-Systeme mit hoher Energiedichte, besonders in günstigen oder schlecht dokumentierten Geräten, bei denen man vorsichtig sein sollte. NiMH ist in dieser Hinsicht deutlich gutmütiger, LiFePO4 meist die angenehmere Lithium-Variante.

Brand- und Exlosionsgefahr: Vorschriften zur Lagerung von Akkus

Oben haben wir ja schon gesehen, dass Akkus nicht ungefährich sind. Es gibt natürlich Verschriften für den Umgang und die Lagerung von Akkus im professionellen Umfeld. Hier ein komplettes Vorschriftenwerk von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV)  zum Umgang mit LiPO -Akkus: „Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien“. Für die Praxis heißt das: Akkus kühl, trocken und geschützt lagern, Ladeplätze ordentlich organisieren, Mischlagerung mit leicht brennbaren Materialien möglichst vermeiden und ausreichend Abstand zu anderen Brandlasten halten.

Risikoeinschätzung Brand- der Explosionsgefahr © Engelmann Promotion

Risikoeinschätzung Brand- der Explosionsgefahr © Engelmann Promotion

Powerstation statt Akkugeräte-Sammelsurium

Gerade im Eventalltag ist das oft die elegantere Lösung: Statt mehrere Einzelakkugeräte, Ladegeräte, Spezialakkus und Netzteile zu verwalten, kann eine gute Powerstation vieles bündeln. Das hat mehrere Vorteile:

  • eine zentrale Stromquelle statt vieler Insellösungen
  • übersichtlicher Aufbau
  • praktisch für Laptop, Router, kleine Audiotechnik, Streaming, Steuerung und Ladegeräte
  • als Reserve oder Backup schnell verfügbar
  • mit LiFePO4 oft langlebig und robust

Powerstation als USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)

Viele Powerstations lassen sich in USV-nahen (Energiespeicher = Notstrom) Szenarien oder mit eigener Backup-Funktion sinnvoll nutzen. Für kleine Racks, Router, Steuerrechner, Regieplätze oder Streaming-Setups kann das sehr praktisch sein. Wichtig ist nur die ehrliche Einordnung: Nicht jede Powerstation ersetzt automatisch eine klassische Profi-USV. Entscheidend sind:

  • Umschaltzeit
  • Ausgangsqualität
  • Verhalten bei empfindlichen Netzteilen
  • Lüftergeräusche
  • Dauerlast
  • thermische Reserven

Für viele mobile Anwendungen ist eine gute Powerstation trotzdem oft die sauberere und professionellere Lösung als ein Flickenteppich aus Einzelakkus.

Anzeige

Wann eine Powerstation die bessere Wahl ist

Eine Powerstation ist oft sinnvoll, wenn mehrere kleine Verbraucher zusammenkommen, wenn Ordnung wichtig ist oder wenn man in einem Setup bewusst auf viele Ein­zel­lö­sun­gen verzichten will. Besonders interessant wird das bei mobilen Regieplätzen, kleinen Streaming-Setups, Router- oder Netzwerk-Backups, Lademanagement und temporären Technikinseln.

Es gibt eine leistungsstarke Alternative zur „Powerstation“ – Instagrid hat auf der Prolight + Sound 2025 ein Hochleistungsbatteriesystem vorgestellt. Diese tragbare 230V Batterieeinheit bietet netz­glei­chen Strom bei 3.600 W Dauerleistung. 2,1 KWh Energie ohne direkte Emissionen. Lest dazu unseren Beitrag: Auf der Prolight + Sound 2025: Instagrid – der Spezialist für tragbare Batteriesysteme .

Rechnen in der Praxis: Kapazität, Verbrauch und Laufzeit

Eine grobe Faustformel lautet:

Laufzeit in Std. = Kapazität in Ah / Stromaufnahme in A

Beispiel:

Ein Gerät zieht 250 mA, also 0,25 A – Ein Akku liefert 2,0 Ah.
Dann ergibt das idealisiert etwa 8 Stunden.

Noch genauer wird es über die Energie:

Laufzeit = Energie in Wh / Leistung in W

Beispiel:

Powerstation mit 500 Wh, Verbraucher mit 50 W
ergibt grob 10 Stunden, in der Praxis etwas weniger wegen Wandlungsverlusten und Reserven.

Wichtig:
Diese Rechnungen sind Näherungen. Reale Laufzeiten hängen zusätzlich von Temperatur, Lastprofil, Wandlerverlusten, Alterung und Abschaltschwellen ab.

Maximaler Strom: Warum Kapazität allein nicht reicht

Kapazität allein sagt noch nicht alles. Manche Geräte ziehen kurzzeitig hohe Ströme. Deshalb spielt neben der Kapazität auch die zulässige Stromabgabe eine Rolle. Deswegen sollte bei stromintensiven Verbrauchern bedingt geprüft werden, welcher Stromfluss ( In A = Ampere) verlangt wird und dass mit der Stromlieferfähigkeit des Akkus abstimmen. Faustregel: Bei parallel geschalteten Akkus addieren sich die Ströme.

Beispiel: Ein Verbraucher benötigt bei 1,2V einen Strom von 2A . Einer der Akkus liefert aber nur 1A. Also braucht man davon zwei Akkus, denn 2 x1A = 2A. Wenn man 3 Akkus parallel schaltet, bekommt man sogar etwas Reserve. Bei Lithium-Zellen wird das oft über die C-Rate beschrieben. Für den Alltag reicht der Grundgedanke, dass nicht jede Zelle, die viel Energie speichern kann, auch hohe Lastspitzen sauber liefern muss. Bei Kom­plett­sys­te­men regeln das meist Packdesign, Elektronik und BMS. Bei losen Zellen oder frag­wür­di­gen Nachbauten ist dagegen Vorsicht angesagt.

Bei AA-NiMH ist das in typischen Audio-Anwendungen meist weniger dramatisch, aber auch hier gilt: Gealterte oder schlechte Zellen brechen unter Last früher ein.

Kurzschluss: Was bei den einzelnen Typen passiert

Kapazität und Laufzeit sind das eine. Beim Kurzschluss zeigt sich, wie ernst das Thema Sicherheit wirklich ist …

  • Alkaline: wird heiß, kann auslaufen
  • NiMH: liefert hohe Ströme, wird schnell heiß, kann entgasen
  • Li-Ion: kann sehr kritisch werden, besonders ohne Schutz oder bei Defekten
  • LiFePO4: ebenfalls kein Spielzeug, aber oft thermisch ruhiger als klassische Li-Ion-Systeme
  • Blei: sehr hohe Kurzschlussströme, Funken, Brandgefahr an Leitungen

Deshalb gilt immer: Pole schützen, lose Zellen nicht mit Metallteilen zusammen lagern, 9V-Blöcke nicht ungesichert transportieren.

Akkuzustand und Akkugesundheit selbst prüfen

Auch ohne Labor kann man schon viel herausfinden. Deswegen ist ein Laufzeittest im echten Gerät oft der ehrlichste Test. Voll laden, normal einsetzen, Laufzeit notieren. Gerade in der Veranstaltungstechnik ist das in der Praxis oft aussagekräftiger als jede schöne Laborkurve.

Anzeige

Intelligentes Ladegerät mit Analysefunktion

Für AA und AAA nahezu ideal. Damit lassen sich schwache oder driftende Zellen früh erkennen. Eine Leerlaufspannung allein sagt nur begrenzt etwas aus. Interessanter wird es mit definierter Last. Akkus, die beim Laden oder Entladen deutlich wärmer werden als andere, sind verdächtig und sollten unter permanenter Beobachtung stehen. Dann zeigt auch eine hochwertige Sichtkontrolle schnell Aufblähungen, beschädigte Schrumpf­schläu­che, Risse, Korrosion oder ausgelaufene Stellen sind klare Warnzeichen.

Bei detaillierter durchgeführter Sichtkontrolle zeigen sich schnell Aufblähungen, beschädigte Schrumpf­schläu­che, Risse, Korrosion oder ausgelaufene Stellen – das sind klare Warnzeichen

Resümee zum Schluss

Batterien und Akkus sind kein Randthema, sondern wichtiger Teil unseres Alltages. Wer Bauform, Chemie, Ladeverhalten und Einsatzzweck sauber zusammenbringt, spart Geld, vermeidet Ausfälle und verlängert die Lebensdauer seiner Technik. Für viele Anwendungen in der Veranstaltungstechnik sind hochwertige LSD-NiMH-Akkus in AA und AAA weiterhin eine hervorragende Lösung, gerade bei Funkmikrofonen, In-Ear und Intercom. Bei größeren mobilen Energiesystemen lohnt sich der Blick auf LiFePO4 besonders, weil diese Chemie in vielen praktischen Anwendungen langlebig und vergleichsweise gutmütig ist.

Bei klassischen Li-Ion- oder LiPo-Geräten, vor allem in günstigen oder schlecht dokumentierten Akkulampen und Mobilgeräten, sollte man dagegen vorsichtig sein. Besonders dann, wenn Geräte in temporären Installationen oder Ausstellungen unbeaufsichtigt laufen oder laden sollen. Und noch ein Punkt ist wichtig: vor dem Einsatz immer prüfen, ob das Gerät wirklich für die jeweilige Zelle geeignet ist.

Das war dann doch ein recht langer Beitrag – aber – gute Zellen, gutes Ladegerät, saubere Organisation und keine leichtfertigen Kompromisse bei Lithium-Geräten – dann läuft die Technik. Für diejenigen die den 1. Teil noch nicht lesen konnten hier der Link dorthin: Batterien und Akkus richtig nutzen – Der ultimative Ratgeber für die Ver­an­stal­tungs­tech­nik 1/2.


Anzeige
thomann music

Jetzt auf Thomann.de stöbern.

Wir sind Affiliate Partner bei THOMANN.  Wenn du vorhast, demnächst Equipment zu shoppen und unsere Arbeit gerne unterstützen möchtest, nutze einfach diesen Link!

Es entstehen dir keine Zusatzkosten, aber wir erhalten eine kleine Pro­vi­sion.
Dafür schon mal vielen Dank 🙂

Folge uns jetzt auf InstagramFacebook & YouTube und verpasse keine Artikel
und spannende Infos mehr!

Außerdem interessant: Unsere Facebook-Gruppe StageAID-Talk!

Jörg Kirschhttp://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de
Jörg Kirsch studierte ab 1981 Elektrotechnik in Kaiserslautern. An der Universität leitete er zwei Jahre lang das Kulturreferat und startete parallel dazu seine Firma für Veranstaltungstechnik mit eigener Ingenieur- und Entwicklungsabteilung. Auf sein Konto gehen weit mehr als 10.000 persönlich betreute Veranstaltungen, unter anderem die Realisation eines Bon-Jovi Konzertes zusammen mit Jet-West. Als gefragter Partner für Eventberatung ist er für mehrere Firmen tätig, u.a. als Bühnenmeister für das Kulturreferat Kaiserslautern. Mit seiner Firma betreut er mehrere Eventlocations, entwickelt spannende Veranstaltungsformate und bietet Ausbildungen im Veranstaltungsbereich. Persönlich liegt ihm der Support und die Entwicklung junger Künstler am Herzen. Mit Begeisterung engagiert er sich in mehreren Netzwerken, um auch hier die regionale Kulturszene zu fördern.
Anzeige

MEISTGELESEN

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner