© Steinigke
Dr. Lux erklärt’s – kurz, klar, clever: In dieser Serie bringen wir dir gemeinsam mit unserem Partner Steinigke Showtechnic fundiertes Technik-Know-how direkt auf den Bildschirm. Thema heute: DMX – Schau dir das Video an – schnelle Tipps mit großer Wirkung!
Darum geht’s: Wer in der Lichttechnik unterwegs ist, kommt an DMX nicht vorbei. Doch was genau steckt dahinter? In dieser Folge von „Dr. Lux“ erklärt der Lichtarzt, wie DMX funktioniert, warum die korrekte Adressierung entscheidend ist und wie das Patchen in der Praxis aussieht. Ein Must-Watch für Einsteiger – und ein cleveres Auffrischungsvideo für Profis!
Das Video in voller Länge:
DMX verstehen – von der Theorie zur Praxis
DMX steht für „Digital Multiplex“ und ist der Kommunikationsstandard für Lichtsteuerungen. Dr. Lux erklärt in dem Video anschaulich, wie man Geräte richtig adressiert, welche Rolle das Patchen spielt und warum Splitter, Merger und Lichtpulte dabei unverzichtbare Tools sind. Er vermittelt die Grundlagen, die man für den Aufbau eines sauberen DMX-Setups braucht – kompakt, verständlich und sofort umsetzbar.
Empfohlene Produkte aus dem Video
- DMX-Splitter: Verteilt DMX-Signale auf mehrere Geräte – unverzichtbar bei größeren Setups.
- DMX-Merger: Führt Signale aus zwei Quellen zusammen – praktisch bei komplexen Steuerungen.
- Lichtpult: Steuert alle DMX-fähigen Geräte – zentrale Kommandobrücke für dein Lichtdesign.
- Unsere Produktempfehlungen:
Checkliste: DMX richtig einsetzen
- DMX = Digital Multiplex – Standard in der Lichttechnik
- Geräte sauber adressieren – sonst Chaos im Signalfluss
- Patchen = Zuweisung im Lichtpult
- Splitter und Merger helfen bei komplexen Setups
- Dr. Lux zeigt Schritt für Schritt, wie’s funktioniert
Ursprünglich dirigierte das digitale Steuerprotokoll DMX Lichtkreise mit „intelligenten“ Dimmern alle Arten von Scheinwerfern und Effektlichtern. Überall in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik kommt das Protokoll heute zum Einsatz und ist über die reine Lichtsteuerung längst hinausgewachsen – auch die Motoren von Moving Heads oder Scannern steuert das DMX: Ob für Einsteiger oder erfahrene Techniker*innen – wer DMX wirklich verstehen will, sollte sich diese Folge nicht entgehen lassen. Klarer wird’s nicht!
Kurz & klar:
Die wichtigsten Tipps aus „DMX: Adressierung & Patchen leicht gemacht“
- DMX steht für Digital Multiplex und erlaubt die Übertragung von bis zu 512 Steuerkanälen über ein einziges Kabel (DMX-Universum).
- Ein DMX-Kanal entspricht i.d.R. einer Funktion eines Scheinwerfers (z. B. Helligkeit, Farbe, Strobe etc.).
- DMX arbeitet mit 8 Bit = 256 Werten (0–255) pro Kanal. Für feinere Auflösungen (z.B. bei Moving Heads) wird 16-Bit-Steuerung genutzt (zwei Kanäle → 65.536 Schritte).
- Große Lichtpulte können mehrere Universen (also weitere 512 Kanäle) ausgeben – über mehrere DMX-Ausgänge oder per Netzwerkprotokoll wie Art-Net.
- DMX-Kabel werden seriell verbunden: vom Lichtpult → 1. Scheinwerfer → 2. Scheinwerfer usw. Jeder Scheinwerfer hat DMX-Eingang und -Ausgang.
- 3-polige und 5-polige DMX-Kabel sind beide üblich. 5-polige gelten als professioneller, 3-polige sind robuster, günstiger und in der Praxis leichter verfügbar. Sie lassen sich mit Adaptern untereinander kombinieren (5 <=> 3).
- Kein Mischbetrieb mit Mikrofonkabeln! Mikrofonkabel haben anderen Wellenwiderstand. Für kurze Strecken ok, für längere: im Zweifelsfall nur echte DMX-Kabel verwenden.
- DMX-Abschlusswiderstand (meist 120 Ohm) ist nicht zwingend nötig, kann aber bei Problemen (z. B. Flackern) zur Fehlersuche helfen.
- Splitter vervielfachen und verstärken das Signal für mehrere Abzweigungen und sind spätestens ab ca. 12 Lampen empfehlenswert. So wirkt sich ein Fehler in einem Zweig nicht auf die gesamte Installation aus und die Fehlersuche wird einfacher.
- Merger fassen zwei Signale von Lichtpulten zu einem zusammen (z.B: Showpult gekoppelt mit Hauspult).
- Jeder Scheinwerfer erhält dasselbe DMX-Signal, reagiert aber nur auf den Bereich, der seiner Startadresse zugewiesen ist (z. B. Start bei Kanal 1, 17, 33,…).
- Startadressen müssen richtig gesetzt und auf die Kanalanzahl des Geräts abgestimmt sein – keine Überschneidungen!
- „Patchen“ bedeutet: Scheinwerfer im Lichtpult anlegen, Funktionen zuordnen und Kanäle definieren – dient Übersichtlichkeit beim Steuern und Programmieren.
- Tabelle hilft bei der Planung: Welche Funktion (z. B. „Rot“) liegt auf welchem Kanal bei welchem Gerät? Die Funktionsschemata finden sich in der Gerätedokumentation.
Mehr Videos von Dr. Lux gibt’s auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Steinigke Showtechnic – Du willst mehr Technik-Know-how wie dieses? Dann folge uns auf Instagram und Facebook oder schau auf unserem YouTube-Kanal vorbei.
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